| Grüne wollen Missbrauch aufarbeiten |
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Das Ergebnis steht schon fest |
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Jetzt, wo immer mehr Details über die Verstrickung der Grünen in sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ans Licht kommen, hat die Parteiführung sich dazu bequemt, die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. So löblich das Vorhaben auch sein mag, so wenig wird man sich davon erhoffen dürfen. Wie ein Artikel in der den Grünen treu ergebenen tazerhellt, gab es keinen Skandal. (Foto: boellstiftung/flickr.com/CC BY-SA 2.0; Lisa Spreckelmeyer/pixelio.de)
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| Kommentare (0) Redaktion (oe), 21.05.2013 08:58
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| Bundesamt diffamiert Klimaskeptiker |
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»Einzigartige Intervention« |
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In einer jüngst herausgegebenen Broschüre des Umweltbundesamtes werden Fachleute, die die offizielle Doktrin vom menschengemachten Klimawandel in Zweifel ziehen, namentlich an den Pranger gestellt. Die Ansichten von Dirk Maxeiner, Michael Miersch und Günter Ederer würden »nicht mit dem Kenntnisstand der Klimawissenschaft übereinstimmen«. Ederer bloggt bei FreieWelt.net. (Fotos: sprachlos/pixelio.de; Dieter Schütz/pixelio.de)
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| Kommentare (0) Redaktion (oe), 21.05.2013 08:33
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| Orbán wehrt sich gegen Vorwürfe |
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Steinbrück: Elefant im Porzellanladen |
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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat aufs Neue bewiesen, dass er ein Elefant im außenpolitischen Porzellanladen ist. Durch seinen Versuch, Wahlkampf auf Kosten der Ungarn zu machen, hat er eine deutsch-ungarische Krise verursacht. Die Situation in Ungarn sei »klar antidemokratisch und auch als diskriminierend« und erfordere die Suspendierung der EU-Mitgliedschaft. (Fotos: European Union 2011 PE-EP/Pietro Naj-Oleari/flickr.com/CC BY-NC-ND 2.0; Jochen Zick, Action Press/Bankenverband – Bundesverband deutscher Banken/flickr.com/CC BY-ND 2.0)
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| Kommentare (0) Redaktion (oe), 21.05.2013 08:05
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zur Person und Archiv
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Ansgar Lange 30.04.2013 12:54 Politik mit Pickelhaube
Deutschlands Autofahrer haben es nicht einfach. Die Spritpreise sind konstant hoch. Viele Berufspendler stehen jeden Tag kilometerlang im Stau. Jetzt wollen die „grünen Volkserzieher“ den ungeliebten Autofahrern das Leben noch etwas schwerer machen.
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zur Person und Archiv
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Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel 29.04.2013 10:14 Haltet den Dieb!
Statt von der „Eurokrise“ reden unsere Europolitiker, die Sprecher bei ARD und ZDF und alle anderen, die ihre Köpfe vor der immer deutlicher werdenden Eurorealität immer tiefer in den Sand stecken müssen, weiterhin gern von d...
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<p>FreieWelt.net: <strong>Die Bundeskanzlerin hat den Satz geprägt: Scheitert der Euro, scheitert Europa. Wenn der Euro als Währung scheitert, was bedeutet das für die Europäische Union? SPD und Grüne setzen auf Eurobonds und Bankenunion und auch in der CDU sind ähnliche Stimmen zu vernehmen. Können Eurobonds und eine Bankenunion den Euro als Währung stützen? Worin sehen Sie selbst die Alternative zur aktuellen Europolitik?</strong></p>
<p><strong>Holger Krahmer:</strong> Der Euro entpuppt sich leider als die schwerwiegendste politische Fehlentscheidung der Nachkriegszeit. Es war naiv zu glauben, eine Währungsunion wirkt integrationsfördernd. Das Ergebnis nach einem Jahrzehnt Euro ist eine Verdreifachung der Staatsschulden der Länder der Eurozone und ein Auseinanderdriften der Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften. Wir haben mit dem Euro also faktisch das Gegenteil von dem erreicht, was erreicht werden sollte. Der Weg aus dem Dilemma wird lang und schmerzhaft sein. Einfache und preiswerte Lösungen gibt es nicht. Der Versuch, durch Zentralisierungsentscheidungen in Brüssel Kompetenzen zu bündeln ist erstens aus marktwirtschaftlichen und liberalen Erwägungen fragwürdig. Und er wird nicht zum Erfolg führen. Wir sollten uns gerade in dieser Situation daran erinnern, wohin politischer Zentralismus in Osteuropa im letzten Jahrhundert geführt hat: in Chaos und Untergang. Die EU-Mitgliedsstaaten sind souveräne Staaten und wie sich bereits abzeichnet, akzeptieren sie Brüssel-Eingriffe in ihre finanzpolitische Hoheit nicht. Wenn die Euro-Rettung, wie Frau Merkel sagt, tatsächlich alternativlos ist, dann ist die Schuldenvergemeinschaftung der nächste logische Schritt, der vollzogen werden muss. Er führt allerdings geradewegs ins Schuldenchaos und die völlige Verarmung der Euro-Länder. Denn Schuldenvergemeinschaftungen eliminieren die Zinsunterschiede und damit den letzten Anreiz, mit knappen finanziellen Ressourcen sparsam umzugehen und Haushalte zu konsolidieren. Ganz nebenbei haben wir das den Deutschen versprochene Ziel der Geldwertstabilität längst aufgegeben. Denn die Europäische Zentralbank ist längst keine von der Politik unabhängige Notenbank mehr. Sie steht als „Lender of last Resort“, also zum Gelddrucken, längst bereit. Die Alternative kann nur heißen, die Währungsunion den ökonomischen und politischen Realitäten anzupassen und nicht umgekehrt. Wir werden uns mindestens über den Austritt einzelner Länder beziehungsweise einen Neuzuschnitt der Währungsunion in absehbarer Zeit verständigen müssen. Das setzt aber eine ehrliche Analyse einer schwierigen Situation voraus. Die Stigmatisierung von Kritikern und das Errichten von Dogmen war noch nie ein guter Ratgeber für politische Entscheidungen.</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Bislang macht jeder der EU-Staaten seine eigene Steuerpolitik. Der Vorsitzende der Alternative für Deutschland hat nun für die gesamte EU einheitliche Steuersätze gefordert. Wie stehen Sie zu dieser Idee?</strong></p>
<p><strong>Holger Krahmer:</strong> Einheitliche Steuersätze sind innerhalb der EU weder nötig noch sinnvoll. Durchsetzbar sind sie ohnehin nicht. Steuern sind ein Instrument der Finanzierung öffentlicher Aufgaben. Über deren Höhe und Verwendung sollten Mitgliedsstaaten, möglichst Regionen, entscheiden. Letztlich sind die Bedürfnisse und Erfordernisse in verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich. Ein Wettbewerb zwischen Regionen ist das richtige Mittel um Steuereinnahmen nicht ausufern zu lassen. Denn nur Regionen in denen Steuern ein akzeptables Maß halten, sind auch attraktiv. Es gibt keinen Grund für Brüsseler Einheitssteuern. Es ist interessant, dass die AfD ausgerechnet an dieser Stelle in den Chor der sozialdemokratischen Gleichmacher einstimmt.</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Es gab immer wieder Vorstöße der EU-Kommission, eigene Steuern zu erheben. Halten Sie das für sinnvoll? Wie finanziert sich die Europäische Union eigentlich bisher? Und welche Mitspracherechte hat das Europäische Parlament bei der Verwendung der Mittel?</strong></p>
<p><strong>Holger Krahmer:</strong> Ich halte nichts von EU-Steuern. Nur Staaten erheben Steuern. Die EU ist ein Staatenbund und sollte es auch bleiben. Dass es in Brüssel Begehrlichkeiten gibt, über eigene Finanzquellen zu verfügen, ist verständlich. Das liegt wohl in der Natur politischer Institutionen. Wir sollten bei dem bisherigen System der Beitragszahlungen bleiben. Hier gibt es genug zu tun. Denn das Geld, das über die EU umverteilt wird, fließt hauptsächlich in die Landwirtschaft und in die Regionalförderung. Das ist sicher alles andere als zukunftsweisend. Das Europäische Parlament entscheidet über die Verwendung der Mittel mit, ist aber auch nicht automatisch ein verlässlicher Partner bei sinnvoller Mittelverwendung. Eine EU-Steuer würde einer weiteren ausufernden Umverteilung über die EU Vorschub leisten.</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Oft wird ein Europäischer Bundesstaat gefordert, also die Übertragung der Hoheitsrechte auf die EU. Der Liberale Aufbruch, dem Sie auch angehören, steht dem skeptisch gegenüber. Welche Alternative gibt es aus Ihrer Sicht zu einem europäischen Bundesstaat?</strong></p>
<p><strong>Holger Krahmer:</strong> Europa ist bunt und vielfältig. Die Geschichte der Nationalstaaten in Europa ist länger und tiefgreifender als die gemeinsame europäische Geschichte. Daraus folgt, dass es in der EU höchst verschiedene Vorstellungen davon gibt, wie man Staat organisiert. Diese sind sehr lange historisch gewachsen. Das kann man nicht einfach mit einem Brüssel-Federstrich vom Tisch wischen. Europa wächst in den Herzen der Menschen und nicht durch Brüsseler Verträge, so hat es Klaus Kinkel mal formuliert. Und es ist richtig. Die EU funktioniert am besten, wenn souveräne Staaten kooperieren. Dazu gehört anzuerkennen, dass es Grenzen der Integrationsfähigkeit gibt. Bei der Währungsunion haben wir so eine Grenze überschritten und wir müssen dafür einen hohen Preis zahlen.</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Welche sinnvollen Aufgaben erfüllt die EU und welche Aufgaben sollten auf die nationale Ebene zurückverlagert werden? Wie beurteilen die den Vorstoß des britischen Premierministers Cameron, die Ausgaben der EU zu begrenzen? Wo sehen Sie selbst Sparpotentiale in der Europäischen Union?</strong></p>
<p><strong>Holger Krahmer:</strong> Nach neun Jahren Erfahrung in Brüssel komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass der Erfolg der Europäischen Union sich vor allem aus der Vollendung des Binnenmarktes speist. Er ist die Quelle für Wachstum, Wohlstand und soziale Leistungsfähigkeit. Dahin sollten wir zurück. Otto Graf Lambsdorff formulierte das im Jahr 2004 noch so: „Wir müssen zurück zu den Römischen Verträgen.“ Was wir derzeit erleben, ist ein schleichender Zentralisierungs- und Entdemokratisierungsprozess in Richtung Brüssel. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen: Der derzeitige institutionelle Zustand der EU ist die größte Bedrohung für die Freiheit der Bürger. Die EU entwickelt sich in eine fatale Richtung, die die Gründungsväter mit Sicherheit nicht im Sinn hatten. Damit beantwortet sich auch die Finanzfrage. Wer mehr Geld über Brüssel verteilen will, fördert diesen Prozess.</p>
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| Kommentare (2) Redaktion (rk), 21.05.2013 10:48
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<p>Problematisch an der Broschüre des Umweltbundesamtes ist, dass eine eigentlich zur Neutralität verpflichtete Behörde sich in bemerkenswert ungenierter Weise eine von mehreren Interpretationen wissenschaftlich erhobener Daten zu eigen macht und die anderen und die, die sie vertreten, als nicht der Wahrheit entsprechend hinstellt. Als ob man per Ordre Mufti feststellen könnte, was die Wahrheit ist.</p>
<p>Der Publizist Henryk M. Broder hält diese Vorgehensweise für so bedenklich, dass er einen Vergleich mit der Reichskulturkammer des nationalsozialistischen Deutschlands zieht. Was das Umweltbundesamt angeht, handele es »sich um einen in der deutschen Nachkriegsgeschichte einzigartigen Fall von obrigkeitsstaatlicher Intervention in eine öffentlich geführte Diskussion.«</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/05/52214/" target="_blank">deutsche-mittelstands-nachrichten.de</a> und <a href="http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article116332834/Eine-Behoerde-erklaert-die-Klimadebatte-fuer-beendet.html" target="_blank">welt.de</a></p>
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| Kommentare (4) Redaktion (oe), 21.05.2013 08:33
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<p>Ein entsprechendes Gesetz soll noch vor den im Herbst anstehenden Bundestagswahlen verabschiedet werden. Den Befürwortern geht es offiziell darum, eine Zersplitterung des Parlaments und Entscheidungsprozesse mittels Mehrheitsfindung zu erleichtern.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht widersprach dieser Argumentation, da im EU-Parlament ohnin schon 162 Parteien aus 27 Ländern vertreten seien. Ohne Sperrklausel wären bei der Europawahl 2009 weitere sieben Parteien aus Deutschland ins Parlament eingezogen.</p>
<p><br />Das wahre Motiv der Sperrklauselverfechter ist vermutlich genauso banal wie verwerflich: Es geht ihnen um die Sicherung ihrer Pfründe - um Macht, Geld und Einfluss in der EU-Apparat. </p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/parteien-im-bundestag-wollen-dreiprozenthuerde-fuer-europawahl-2014-a-900412.html" target="_blank">spiegel.de</a></p>
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| Kommentare (6) Redaktion (EF), 17.05.2013 08:41
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<p>Laut Bericht behinderte die IRS gezielt konservative Gruppen, die unter Berufung auf ihre Gemeinnützigkeit Steuerbefreiung beantragt hätten. Entsprechende Anträge wurden nicht oder nur langsam bearbeitet, die Antragsteller mit unnötigen Nachfragen überschüttet traktiert und so entmutigt.</p>
<p>US-Präsident Obama gab sich empört über die Behinderung von Gruppen, die politisch zu seinen Gegnern zählen: "Die Amerikaner haben ein Recht, darüber wütend zu sein, und ich bin wütend darüber." Inzwischen zog er die Notbremse, und feuerte den Chef der IRS.</p>
<p>Die Republikaner vermuten in Obama zumindest einen Mitwisser, wenn nicht sogar den Auftraggeber der Aktionen. John Boener, republikanischer Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, reagierte scharf: "Meine Frage zielt nicht darauf ab, wer zurücktritt. Meine Frage lautet: "Wer wandert wegen dieses Skandals ins Gefängnis?"</p>
<p>Der Skandal weckt nun auch in Deutschland Befürchtungen. Regierungskritische Parteien und Organisation werden künftig wohl ganz genau darauf achten, wenn sie sich seitens des Finanzamts (oder anderer Regierungsbehörden) benachteiligt fühlen.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-steuerbehoerde-benachteiligte-tea-party-gruppen-a-899888.html" target="_blank">spiegel.de</a> und auf <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/versuchter-befreiungsschlag-obama-feuert-chef-der-steuerbehoerde-irs/8214208.html" target="_blank">handelsblatt.com</a></p>
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| Kommentare (2) Redaktion (EF), 16.05.2013 08:27
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<p>Die Nutzerin schreibt weiter: »Ich befürworte das Prinzip des Portals, Fragen und Antworten zu veröffentlichen – handelt es sich bei unseren Volksvertretern doch um Personen von öffentlichem Interesse.« Dem würde wahrscheinlich auch Bartels zustimmen, aber warum er sich ausgerechnet nicht mehr auf Abgeordneten-Check. de den Bürgern stellen will, erschließt sich nicht ganz.</p>
<p>Portale, über die sich die Bürger an ihre Abgeordneten wenden können, werden manchmal argwöhnisch beäugt – auch Abgeordneten-Check.de. Ihre Kritiker unterstellen, dass auf diese Weise eine asymmetrisch Kommunikation stattfinde und dass die Redaktion aus dem Hintergrund den Informationsfluss steuere. Das sind allerdings natürlich nur vorgeschobene Argumente, die <a href="http://politcamp.org/von-selbsternannten-uberwachen-und-dem-mythos-des-unnahbaren-politikers/363/" target="_blank">aus dem Umfeld von Mandatsträgern </a>gestreut werden.</p>
<p>Dass sich Bartels auf die Kommunikation über eine öffentliche Online-Plattform eingelassen hat, gereicht ihm zwar zur Ehre. Doch er sollte bedenken, dass die Demokratie sehr vielgestaltig ist und dass eine Plattform nicht das ganze politisch-gesellschaftliche Spektrum abdecken kann. Es gibt ja auch mehrere Tageszeitungen und Fernsehsender, die sich gegenseitig Konkurrenz machen. Gibt Bartels etwa nur einer einzigen Zeitung ein Interview? Doch wohl nicht, und deshalb erscheint es einigermaßen widersinnig, dass er sich über Abgeordneten-Check.de nicht äußern will.</p>
<p>Von der Nutzerin von Abgeordneten-Check.de erhält Bartels deshalb ganz zu Recht ein wenig Nachhilfe in Demokratie (und auch in Etikette, nebenbei bemerkt): »Das deutsche Volk finanziert Ihnen und Ihren Kollegen ein Abgeordnetenbüro. Es ist daher ein Gebot der Höflichkeit und eine Selbstverständlichkeit, Briefe und E-Mails der Bürger zu beantworten und zwar ganz unabhängig davon, von welchem Portal sie kommen mögen. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Bürger Sie persönlich anschreibt und es sich bei diesem Schreiben nicht um ein vorgefertigtes und massenhaft versandtes Schreiben handelt – so wie es bei mir der Fall war.«</p>
<p>Vielleicht besinnt sich Hans-Peter Bartels, der immerhin der Sprecher der AG Demokratie der SPD-Bundestagsfraktion ist, einmal eines Besseren. Das Argument der Nutzerin ist schließlich nicht das schlechteste. Die anderen Nutzer von Abgeordneten-Check.de können sich indes von der Nutzerin, die sich die Absage des Abgeordneten nicht unwidersprochen gefallen lassen wollte, ermuntert fühlen, von ihrem Recht Gebrauch zu machen und den Abgeordneten ihrer Wahl über Abgeordneten-Check.de ihre Fragen zu stellen. Und auf eine Antwort zu pochen.</p>
<p> </p>
<p>Zum <a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile.html?mdbID=12" target="_blank">Profil von Hans-Peter Bartels</a> auf Abgeordneten-Check.de</p>
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| Kommentare (2) Redaktion (oe), 15.05.2013 13:00
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<p>Die 40.000 Teilnehmer unterstützte der Papst in ihrem Bemühen zum Schutz des Lebens. Zur Zeit läuft die europaweite Kampagne ONE OF US, mit der die EU-Kommission dazu gebracht werden soll, sich für den Schutz des ungeborenen Lebens einzusetzen. Der Papst rief den Demonstranten zu: »Ich lade Sie ein, Ihre Aufmerksamkeit auf die bedeutende Frage des Respekts vor dem menschlichen Leben von der Empfängnis an zu legen.«</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.lifesitenews.com/news/pope-surprises-40000-italian-pro-lifers-joins-rome-march-for-life" target="_blank">lifesitenews.com</a></p>
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| Kommentare (4) Redaktion (oe), 14.05.2013 12:33
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<p>Tiefensee begründete seine Haltung mit der sozialdemokratischen Tradition, in der er sich sieht. Die SPD wolle das Vertrauen der Bürger in die Institutionen und damit die Legitimität der Demokratie stärken. Er sagte: »Zusammen mit der SPD mache ich mich daher für mehr Mitwirkungsrechte der Menschen bei der politischen Willensbildung stark. Dies beinhaltet auch die Einführung von Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden auf Bundesebene. Es ist unser Anliegen, für die notwendige Mehrheit einer Grundgesetzänderung bei den anderen Fraktionen zu werben. Unser Ziel muss es sein, unsere klassisch-repräsentative Demokratie um neue und weitergehende Formen der demokratischen Partizipation auf allen politischen Ebenen zu ergänzen.«</p>
<p> </p>
<p>Direkt zur <a href="http://www.abgeordneten-check.de/antworten/view/99/834.html" target="_blank">Antwort von Wolfgang Tiefensee </a>auf Abgeordneten-Check.de</p>
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| Kommentare (1) Redaktion (oe), 14.05.2013 11:23
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<p><strong>Neustart mit Hindernissen</strong></p>
<p>Laut der Website Neustart-Berlin.org, auf der Parteimitglieder für eine Neuwahl des gesamten Vorstandes werben, soll Brinker sich zur Zeit auf einer Kreuzfahrt befinden. Der Pressesprecher der AfD Berlin Frank Hessenland dementierte dies nicht, wies aber daraufhin, dass Brinker ständig in Verbindung mit seinen Berliner Parteifreunden stehe. »Herr Brinker ist in Email- und Telefonkontakt mit dem Vorstand, arbeitet an der Einladung zur Landeswahlversammlung, der Internetseite, leitet die stellvertretenden Vorsitzenden an, kommentiert das aktuelle Geschehen über die mitgeschickte PM.« Bei der Landeswahlversammlung am 25. Mai stellt die AfD Berlin ihre Kandidaten für die Bundestagswahl auf.</p>
<p>Die Adresse Neustart-Berlin.org ist auf Matthias Goldstein registriert. Sie ist inzwischen nicht mehr erreichbar.</p>
<p><strong>Anonymes Geraune</strong></p>
<p>Inzwischen schaltet sich sie anonym betriebene Facebook-Seite »<a href="https://www.facebook.com/pages/AFD-Berlin-Parteibasis/460437684043813" target="_blank">AFD-Berlin / Parteibasis</a>« in die Auseinandersetzung ein. Die selbsternannte Parteibasis unterstützt Goldsteins Forderung nach einem geschlossenen Rücktritt und Neuwahlen des Vorstands. Die Internet-Aktivisten stoßen sich an der Adresse der neuen Geschäftsstelle. Diese befindet sich in im Bürogebäude Lietzenburger Straße 46, wo zu Mauer-Zeiten Zentrale der West-Berliner CDU war.</p>
<p>Die Facebook-Seite erklärt, diese Adresse stünde »wie kein anderer Ort für Westberliner Muff, Filz und Korruption« und befürchtet »hämische Presse aufgrund dieser instinktlosen Entscheidung«. Frank Hessenland widerspricht: »Heute hat das Gebäude mit der CDU nichts mehr zu tun.«</p>
<p>Die Facebook-Parteibasis« stört sich weiter am Vermieter der Räume, der Kanzlei Börsing, Pohl & Partner. Diese seien »hochambitionierte Mitglieder und Großspender der Berliner CDU«. Dann wird verschwörungstheoretisch angedeutet, dass eine »Standleitung zwischen AfD-Zentrale und Konrad-Adenauer-Haus« leicht eingerichtet sei, so dass »keine Mail, kein Telefonat, kein vertrauliches Meeting« mehr sicher sei. Auch auf Neustart-Berlin.org wurde der Vorwurf erhoben, die Vermieter der neuen Geschäftsstelle seien mit der Berliner CDU verbandelt.</p>
<p>Auch hier widerspricht der Pressesprecher: »Die AfD Berlin hat ein Büro mit abschließbaren Räumen gemietet.« Dies stelle sogar eine Verbesserung dar: »Diese Möglichkeit war im Hause Goldstein nicht gegeben. Dort blieb die Schlüsselgewalt beim Ehepaar Goldstein.«</p>
<p><strong>»Gut bekannt«</strong></p>
<p>Dieser Reporter konnte den anonymen Vorwurf nicht überprüfen. Eine Nachfrage bei den Facebook-Seitenbetreibern ergab, dass diese ihre Quellen auch gegenüber diesem Reporter nicht offenlegen wollen. Es wurde nur behauptet, die Informationen seien authentisch und kämen »von glaubwürdigen, ehemaligen CDU-Mitgliedern, die mit den Pohls gut bekannt sind«.<br /> <br /> Inzwischen ist nach den Sprechern Matthias Lefarth und Annette Goldstein mit dem stellvertretenden Sprecher Prof. Markus Egg das dritte Vorstandsmitglied der AfD Berlin zurückgetreten. Mit der Abberufung Matthias Goldsteins ist das ein Verlust von vier Vorstandsmitgliedern in acht Tagen.</p>
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| Kommentare (3) Redaktion (og), 14.05.2013 11:11
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Welche Rolle spielt heute noch Angela Merkels DDR-Vergangenheit? Foto: Songkran/flickr.com/CC BY-NC-SA 2.0
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Spruch des Tages |
| "Alle Regierung beruht auf Meinung, und das gilt für die freieste und populärste Regierung ebenso wie für die despotischste und militärische."
- David Hume |
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