| Haben Sie`s gewusst? Der feine Unterschied zwischen Schuldenbremse und Defizitbremse |
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Von Dr. Klaus Peter Krause
Was ist die Schuldenbremse im Grundgesetz wirklich wert? Antwort: Nichts. Jedenfalls nicht das, was wir Bürger darunter zu verstehen meinen. Denn eine tatsächliche, eine echte Bremse für die deutsche Staatsverschuldung kennt das Grundgesetz nicht. Aber haben wir alle im Frühsommer 2009 nicht in sämtlichen Medien Überschriften wie „Schuldenbremse jetzt im Grundgesetz verankert“ wahrgenommen? Ja, haben wir. Und wurden wir nicht auch in den Folgejahren immer wieder damit beruhigt, das Grundgesetz verpflichte den deutschen Staat auf eine strikte Schuldenbremse, der ausufernden Staatsverschuldung sei nun ein Riegel vorgeschoben, jedenfalls demnächst? Ja, auch das ist geschehen. Aber was 2009 im Grundgesetz verankert wurde, ist keine Schuldenbremse, sondern eine Defizitbremse. Und das ist ein Unterschied. (Fotos: Wilhelmine Wulff/ pixelio.de, Gerd Altmann/ pixelio.de)
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| Zwangsanleihe und Vermögensabgabe. Wann frisst die Staatsschuldenkrise ihre Verursacher und nicht ihre Opfer? |
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Von Dr. Klaus Peter Krause
Wie bitte? Zwangsanleihe? Vermögensabgabe? Ja, jetzt ist die Katze aus dem Sack. Herausgelassen hat sie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Die überschuldeten Staaten – auch Deutschland gehört dazu – sollen Vermögensabgaben erheben oder sich das Geld mittels Zwangsanleihen holen. Die Katze ist ein Versuchsballon. Die politischen Führungen allerorten werden begeistert sein, auch die deutsche. Entspricht doch, was das DIW vorschlägt, einem innigen politischen Wunsch ohnehin. Gehegt worden ist er bereits, nur nicht offen und öffentlich auszusprechen gewagt. Wie wunderbar, dass nun eine wissenschaftliche, vermeintlich unabhängige Instanz in Form des DIW vorprescht und die Speere bürgerlicher Wut zunächst nur auf sich allein lenkt. Mit dem Versuchsballon wirkt das Institut wie vorgeschickt oder wie im vorauseilenden Gehorsam tätig. (Fotos: geralt, phootopia, M.Kappeler, ddp)
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Auf in die Inflationsunion! |
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»Die Wähler haben sich rational verhalten« |
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Von Professor Dr. Olaf Henkel
Vor einer Woche haben sich die Wähler in Griechenland und Frankreich mehrheitlich gegen „zu viel sparen“ entschieden. Gestern entschieden die Wähler von Nordrhein-Westfalen, des viertgrößten Landes der Eurozone, ebenso. Zwar hatten wir selten einen Wahlkampf, der so von Persönlichkeiten bestimmt war, wie der in Nordrhein-Westfalen, und das Votum, da sind sich alle einig, war eins für Hannelore Kraft und gegen Norbert Röttgen. Es wäre aber fahrlässig, es bei dieser Analyse zu belassen, denn es gab in NRW auch ein alles beherrschendes Sachthema: die galoppierende Verschuldung des Landes. (Fotos: Steffi Loos/dapd; Gerd Altmann/pixelio.de)
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| Interview mit Ursula Pidun |
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»Staatsvermögen sinnlos verschleudern« |
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Die Journalistin Ursula Pidun hat im August 2011 das erste ESM-Aufklärungsvideo von AbgeordnetenCheck.de aufgegriffen und in ihrem Blog Spreerauschen ihre Sorge um unsere Demokratie zum Ausdruck gebracht. Im Gespräch mit FreieWelt.net erläutert Frau Pidun ihre Wahrnehmung des Umgangs mit der Euro-Krise nach dem ESM-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. (Fotos: SPREEZEITUNG.de)
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| Kommentare (0) Redaktion, 02.10.2012 12:48
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| Gutachten: ESM hebelt Haushaltsrecht aus |
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»Deutschland wird zu Milliardenzahlungen gezwungen« |
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Das Haushaltsrecht des Bundestages wird durch den ESM-Vertrag außer Kraft gesetzt. Das melden Zeitungen der WAZ-Mediengruppe unter Berufung auf ein vertrauliches Gutachten der Bundesregierung, das die Linksfraktion im Bundestag erbeten hat. Was über die Höhe des Stammkapitals von 80 Milliarden Euro und die Höhe des Ausleihvolumens in Höhe von 500 Milliarden Euro gesagt wurde, stimmt: Eine Erhöhung des deutschen Anteils (27 Prozent) ist an die Zustimmung des Bundestages gebunden. Wenn jedoch das Barkapital wegen einer »Rettungs«aktion gesunken ist, hat das ESM-Direktorium das Recht, einen Nachschlag zu fordern – und Deutschland mussweitere 21,7 Milliarden Euro zahlen. (Fotos: Marianne J./pixelio.de; Michael Gottschalk/dapd)
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| Kommentare (0) Redaktion, 01.08.2012 08:23
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zur Person und Archiv
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Dr. Gérard Bökenkamp 07.05.2013 10:21 Hayek contra Keynes
Der Meinungsstreit zwischen Keynes und Hayek im Jahr 1932 ist in die Geschichte der Wirtschaftswissenschaften eingegangen. Viel wichtiger sind jedoch die Gegenpositionen, die Hayek später gegen Keynes populäre Konjunkturtheorie entwickelt hat.
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Moody`s hat die Ramschbewertung der Türkei aufgehoben. Die Ratingagentur ist damit nach Fitch die zweite große Agentur, die die Wirtschaftsaussichten des EU-Nachbarn an einem positiven Wendepunkt sieht.
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| Kommentare (1) Redaktion (EF), 17.05.2013 11:53
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Alles anders machen, wollte Frankreichs neuer Präsident Hollande. Doch nun kopiert der Sozialist nach und nach die Politikrezepte seines Vorgängers Sarkozy.
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| Kommentare (1) Redaktion (EF), 17.05.2013 09:52
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Der in diesem Jahr geplante Bankenstresstest findet nicht statt. Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) machte dafür die europaweit angeblich stark unterschiedlichen Bewertungsansätze verantwortlich. Eine Entscheidung zugunsten schwächelnder Geldhäuser?
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| Kommentare (0) Redaktion (EF), 17.05.2013 09:36
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Asylbwerbern könnten bald einen erleichterten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erhalten. Ein entsprechemnder Vorschlag des Bundesarbeitsministeriums sei für die Kabinettssitzung am 29. Mai auf die Tagesordnung gesetzt, berichtet die Süddeutsche Zeitung (Freitags-Ausgabe).
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| Kommentare (1) Redaktion (EF), 17.05.2013 08:19
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Die japanische Notenbank hat den Markt in einem noch nie dagewesenem Maß mit Jen überschwemmt. Die Flut von frisch gedrucktem Geld geht nicht spurlos an Japans Wirtschaft vorbei. Zunächst wächst die Wirtschaft des überalterten Landes. Doch viele Beobachter befürchten, die scheinbaren Erfolge könnten sich letztlich in Luft auflösen.
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| Kommentare (1) Redaktion (os), 16.05.2013 13:13
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China hat der EU mit einem Handelskrieg gedroht. Die Volksrepublik fühlt sich von Anti-Dumping-Maßnahmen Brüssels provoziert.
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| Kommentare (2) Redaktion (EF), 16.05.2013 11:52
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Die anhaltende Rezession in Europa hat immer stärkere Auswirkungen auf Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs um nur noch 0,1 Prozent und nähert sich dem Null-"Wachstum".
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| Kommentare (1) Redaktion (EF), 16.05.2013 11:04
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Die Stiftung Warentest ist erstmals in ihrer Geschichte in die roten Zahlen gerutscht. Das Minus beläuft sich auf 1,2 Millionen Euro. Der Grund ist hausgemacht.
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| Kommentare (0) Redaktion (EF), 16.05.2013 10:38
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Umfrage |
Welche Rolle spielt heute noch Angela Merkels DDR-Vergangenheit? Foto: Songkran/flickr.com/CC BY-NC-SA 2.0
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Spruch des Tages |
| "Jeder Morgen ist eine neue Berufung." - Martin Buber |
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