»De-Platforming«

Wie die linke Meinungsdiktatur die demokratische Debatte zerstört

Demokratische Meinungs- und Entscheidungsprozesse erfordern das Recht auf freie Rede. Das wollen die Linksideologen den Andersdenkenden verwehren. In den USA wird dies »De-Platforming« genannt.

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Totalitäre Ideologien und freie Meinungsäußerung vertragen sich nicht. Wenn es etwas gibt, das radikale Linksideologen mit den islamistischen Fundamentalistischen verbindet, dann ist es der Anspruch auf die einzige Wahrheit, den sie mit allen Methoden durchsetzen. Sie arbeiten mit Angst und Einschüchterung, mit Meinungsterror und Denunziation.


Die totalitären Linksideologen scheuen die freie Diskussion und offene Debatte wie der Teufel das Weihwasser. Stattdessen arbeiten sie mit Verboten, Einschränkungen und Zensur. Nur innerhalb ihres eingeschränkten Meinungsspektrums lassen sie Diskussion zu. Das zeigt sich in der Politik, in den Geisteswissenschaften und im Alltagsleben der Gesellschaft. Ihren Meinungsterror verbreiten sie mit verschiedenen Methoden. Einige davon wollen wir hier näher unter die Lupe nehmen.


“De-Platforming”


Eine offene Auseinandersetzung und öffentliche Debatte braucht eine Plattform. Dies kann eine Demonstration auf der Straße, eine Podiumsdiskussion, eine Gesprächsrunde, eine Facebook-Gruppe oder ein Meinungs-Magazin im Internet sein. Jede politische Gruppe versucht, auf diesen Plattformen präsent zu sein, um die öffentliche Meinung für sich zu gewinnen.


Die Methode des “De-Platforming” zielt darauf ab, Andersdenkenden diese Plattform zu entziehen. Dies geschieht durch lautstarke und manchmal gewaltsame Störungen von politischen Veranstaltungen und Diskussionen. Träger von Veranstaltungsorten werden oftmals bereits im Vorfeld Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt. Im Internet wird durch Zensur und falsche Beschuldigungen der Meinungsaustausch verhindert.


Eine spezielle Methode des “De-Platforming” ist es, alle Personen zu isolieren, die mit den “Unerwünschten” im Gesprächskontakt sind. Fernsehsender und Zeitungen werden angehalten, Vertretern einer bestimmten politischen Haltung keine “Plattform” zu bieten. Menschen, die ein Podium mit den “Unerwünschten” geteilt haben, werden unter Druck gesetzt, damit sich niemand mehr traut, öffentlich seine Überzeugungen zu bekunden und Sympathien erkennen zu geben.


“Labeling”


Andersdenkende müssen mit “Labels”, das heißt mit Etiketten versehen werden, um ihre Namen und Gruppierungen mit negativen Assoziierungen in Verbindung zu bringen. Parteien werden so mit dem Etikett “rechtspopulistisch” versehen, selbst wenn sie weder rechts noch populistisch sind. Ist dieses “Label” erst einmal verankert, wird der nächste Schritt gegangen, indem die Worte “Faschisten” oder “Nazis” gebraucht werden. Diese Kampfbegriffe werden mittlerweile inflationär benutzt, so dass in den USA selbst die Wähler des US-Präsidenten Donald Trump als “Faschisten” beschimpft werden.


“Labels”, Etiketten und Attribute werden zum Teil unreflektiert verteilt. Es darum, dass möglichst “etwas hängen bleibt” und auf diese Weise das Image beschädigt wird. Ob die Anschuldigungen zutreffen oder nicht, spielt eine zweitrangige Rolle. So konnte der Breitbart-Kolumnist und Trump-Anhänger Milo Yiannopoulos in den Mainstream-Medien als “homophob” beschimpft werden, obwohl er selbst bekennender Homosexueller ist, als “Rassist”, obwohl seine Lebenspartner zumeist Afroamerikaner sind, und als “Antisemit”, obwohl er selbst jüdischen Familienhintergrund hat. Die Anschuldigungen waren absurd, dennoch haben sie in den Medien gegriffen.


Der berühmte kanadische Psychologie-Professor Jordan Peterson wurde als “Rechter” und “Homophob” beschimpft, weil er sich weigerte, Transsexuelle mit einem neuen Personalpronomen anzusprechen. Er berief sich auf die traditionellen Sprachregelungen und auf das Recht der Redefreiheit. Dies allein hatte ausgereicht, um ihn an vielen amerikanischen und kanadischen Universitäten mit Methoden des “De-Platforming” und “Labeling” in eine Außenseiterrolle zu drücken.


Ebenfalls hat es den berühmten Wissenschaftler Charles Murray getroffen, weil dieser aufgrund tausender Intelligenztests die These verteidigt hat, dass unterschiedliche Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Durchschnitts-IQ-Werte haben und dies Konsequenzen auf die Gesellschaft habe. Diese Feststellungen haben ausgereicht, ihn mit dem “Label” des “Rassisten” zu versehen.


Mittlerweile werden in den USA die Trump-Wähler behandelt wie in Deutschland die AfD-Wähler. Sie werden geoutet, bloßgestellt und ebenfalls dem “Labeling” und “De-Platforming” ausgesetzt. Damit werden große Teile der europäischen und amerikanischen Bevölkerung aus der öffentlichen Diskussion ausgeschlossen.


Widersprüchlich ist auch die Selbstwahrnehmung der Linksideologen, für die Freiheit und Vielfalt zu kämpfen. In Wahrheit unterdrücken sie Meinungsvielfalt.


“Liebe” gegen “Hass”


Um die totalitären und autoritären Weltanschauungen und undemokratischen Vorgehensweisen zu rechtfertigen, wird ein Fantasie-Spannungsfeld von “Liebe” versus “Hass” konstruiert. In der Eigenwahrnehmung sehen sich die Linksideologen als Verteidiger der Armen und Schwachen, der sozialen und ethnischen Minderheiten, der sexuell Unterdrückten und religiös Verfolgten. Diese Eigenwahrnehmung impliziert, dass der politische Gegner genau das Gegenteil wolle, was natürlich grober Unfug ist. Doch sie brauchen diese Rhetorik, um ihr naives Narrativ von “Gut” gegen “Böse” aufrechtzuerhalten. Typisch Wahlkampfsprüche in den USA waren “Love Trump's Hate” oder “Love, Not Hate”.


Dem politischen Gegner wird also “Hass” vorgeworfen. Man selbst sei von “Nächstenliebe” getrieben. Selbst die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich diese naiven Rhetorik bedient und hat Gegner ihrer Migrationspolitik als Menschen bezeichnet, die von “Hass” erfüllt seien. Besonders junge und politische unerfahrene Menschen und Aktivisten lassen sich leicht von diesen Adjektiven und Attributen verleiten zu voreiligen Schlussfolgerungen verleiten.


Rechtfertigen die Motive die Taten?


Weil die politischen Gegner mit entsprechenden “Labels” wie “Nazis” und “Faschisten” versehen wurden und man selbst sich dem Narrativ von “Liebe gegen Hass” verschrieben hat, sind den politischen Aktionen keine Grenzen gesetzt. Wer sich auf der Seite der “Guten” wähnt, scheint sich das Recht herausnehmen zu wollen, andere in ihrer Meinungsfreiheit einzuschränken und verbal oder sogar physisch anzugreifen.


Doch die Bilder der Realität zeigen etwas anderes: Friedfertige Trump-Wähler in den USA oder AfD-Wähler in Deutschland werden von lautstarken maskierten Antifa-Mobs in schwarzer Kleidung lautstark niedergeschrien oder gar körperlich angegriffen. Fenster werden eingeschlagen, Autos in Brand gesteckt. Durch die Dämonisierung des politischen Gegners werden die Hemmschwellen herabgesetzt.


Besonders bedenkenswert ist die Beteiligung von Politikern, die wegschauen oder sogar bei den Demonstrationen persönlich anwesend sind. Sie haben sich den Methoden und Narrativen der Ideologen angeschlossen und wähnen sich auf der Seite der “Guten”. Diese Einstellung ist nicht nur undemokratisch, sondern auch brandgefährlich für den inneren Frieden in unserer Gesellschaft.


Kommentare zum Artikel

Gravatar: HDM

Das waren noch Zeiten, als Jauch Höcke ins TV eingeladen hatte und ihn direkt neben den Maas platzierte... Könnte mich heute noch beeumeln!
Bedauerlicherweise setzte anschließend das im Artikel beschriebene 'De-Platforming' ein und Höcke wurde fortan (leider) nie wieder in eine Talk-Show eingeladen. :) :)

Gravatar: Hans Meier

In der Psychologie existiert der Fachbegriff Borderline https://de.wikipedia.org/wiki/Borderline-Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung
der eine schizophrene psychische Störung der mentalen Gesundheit beinhaltet.
Solche a sozialen Figuren sind vorhanden und diese anzulocken, in so linken Zentren, sie dort zu gemeinsamen Aktionen zu ermuntern, ist eine Tatsache http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/demo-training-in-kreuzberg-klassenkaempfer-ueben-schon-mal-demo-tricks/9812922.html
Dabei spielen in Deutschland die sogenannten Jugendzentren eine zentrale Rolle. Dort fließen einerseits die Millionen aus dem Familienministerium hin und werden Anti-Aktionen koordiniert.
Die schwarze „Dienst-Verkleidung“ soll vor Identifizierung schützen, das Herdenverhalten wird von „Leithammeln“ geführt.
Fotografen laufen mit, um die Polizei schlecht aussehen zu lassen und die linken Anwälte, die zum Aktions-Komitee gehören, sind vor Ort, um verhaftete Gewalttäter sofort wieder auf freien Fuß setzen zu lassen.

Von der Struktur her, ist auch dieser angebliche Protest gegen Trump, nicht in der normalen US-Bevölkerung angesiedelt, sondern im Finanz- Etablischment, dem die Felle nun schwimmen gehen.

Unter Obama, ist „ein Klima-Schuld-Komplex“ aufgebaut worden, wo ein enorm profitables „Klima-Klingeling-Projekt“ eingestielt worden ist, mit zig Tausenden Klima-Agenten in öffentlichen – also aus Steuer-Mitteln gefütterten Abhängigen – entstanden ist.
Diese ganze Opportunisten-Schar ob hier, oder in den USA dreht doch völlig am Rad.
Denn Mister Trump hat angefangen ihnen das Ventil zu öffnen, ihre Aufgeblasenheit zu entlüften.
Nur das hilft dem Klima wirklich und vor allem auch, dass die Wetter-Mess-Stationen wieder über das Land zu verteilen und nicht mit Mehrheit in Städten und an Flughäfen, wo es bekanntlich wärmer ist, weil viel Abwärme eines urbanen Stadtklimas gemessen wird und in betrügerischer Absicht, als allgemeine Erwärmung mit Horror-Szenarien an die Wand zu malen, siehe https://www.pik-potsdam.de/institut/mission
Wo der „wissenschaftliche Leninismus & Marxismus“ eine Weiterbeschäftigung gefunden hat.

Gravatar: Gittel

Jedesmal, wenn ich Montags in Dresden bin, bekomme ich einen Eindruck wie linke Stimmungsmache funktioniert. Argumente zählen nicht, es wird nur gegen sogenannten rechten Rassismus gekämpft, geschrien usw.
Es werden zum Beispiel Plakate hoch gehalten mit der Aufschrift "Gebt uns die Nazis, wir geben Sie zurück, Stück für Stück ".
Gestern wieder ein gutes Beispiel für die sinnentleerten Veranstaltungen von Links, das Citymanagment der Stadt Dresden hatte zum Tanz gegen Pegida aufgerufen, natürlich finanziert von der Stadt Dresden. Dumm nur , dass ca 100-200 Menschen das Spektakel besuchten, mehr nicht. Überraschungsgäste war die Band TOTE HOSEN, die angeblich Pegida die Show stahlen. Bei den 6000+× Teilnehmern, war davon nichts zu merken. Und auch die etwas links angehauchte Presse (SZ, FAZ und selbst der SPIEGEL ) druckten einen im Wortlaut identischen Bericht über diese "Supershow " ab.

Gravatar: Sansibar

In the US it's getting worse,too. SJWs are everywehre.

#MAGA

Gravatar: Hans-Peter Klein

Das die Diskussion bzw. Diskussionskultur völlig verfahren ist, ist offensichtlich. Die gereizte Stimmung schlägt durch und im Alltag wird es zunehmend schwierig sich authentisch zu geben wie man eben ist, bzw. wenn man es tut spürt der kleine Mann alsbald die Konsequenzen, wie im Artikel beschrieben.

Was tun?

Wir kommen um eine Rückkehr zu einem rational-aufklärerischen Kurs nicht herum, dieses ständige drehen an der Druckschraube (bildlich) erhöht nur die Wahrscheinlichkeit, dass es zwischen uns, der Biodeutschen Gesellschaft, anfängt zu knallen. Nimmt die Irrationalität Überhand, dann steuern wir auf den freien Fall unserer Zivilisation zu.

Ein Phänomen was ich beobachte, ist, das auch im Lager der Gegenöffentlichkeit das Frustpotenzial bei einigen schon so hoch ist, das auch von dort nur noch in Freund-Feind-Kategorien gedacht und artikuliert wird.

Ich plädiere dringend dafür, bei bestimmten Reizthemen (Energiepolitik, Klimapolitik, Verkehrspolitik, etc.) das Ganze im Blick zu behalten:
Was wollen wir?
Wo wollen wir hin?
Wie wollen wir dahin?
Die möglichen Antworten sollten nachvollziehbar begründet sein. Auch bei Werte-Abwägungen, was heisst es im ethischen Sinne z.B. wenn wir (die 1. Welt) deutlich mehr Ressourcen verbrauchen wie die große Mehrheit der übrigen Menschheit, sollte Klarheit herrschen, auf welchem Werte-Kanon wir unsere politischen Entscheidungen errichten.

Ein Diskursstil auf der Basis von Behauptungen, Meinungen, Unterstellungen, usw. bringt uns überhaupt nicht voran, im Gegenteil. Es bringt überhaupt nichts, einem Andersdenkenden von vorne herein unlautere Motive, Unfähigkeit etc. zu unterstellen.

Jeder Einzelne ist aufgerufen, die Atmosphäre zu entgiften und nicht zusätzlich das gesellschaftliche Brunnenwasser zu verschmutzen, dann kann in guter aufklärerischer Tradition wieder Klarheit in die Köpfe zurück kehren.
Und Klarheit im Denken ist die Voraussetzung für klare Entscheidungen, dazu zählen auch vernünftige Kompromisse.

MfG, HPK

Gravatar: Zicky

Je mehr gelabelt wird, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Label totläuft. Je öfter die AfD als rechtspopulistisch bezeichnet wird, desto eher wird es sein, dass Rechtspopulismus zum Synonym für die echte Demokratie wird. Die Worte Nazi, Rassist, Populist usw. werden ihren Schrecken durch inflationären Gebrauch genauso verlieren und "cool" sein wie zB. Alter, Geil oder Fuck, was früher auch Beschimpfung war. Immer mehr Menschen bemerken, dass die angeblichen "Rechtspopulisten" nur angegriffen werden, ohne dass auf das Programm der AfD eingegangen wird. Die Neugierde wird deshalb immer größer und immer mehr Menschen werden sich das Programm der AfD ansehen. Zumindest diejenigen, die nicht ganz intelligenzlos sind. Sie werden dann feststellen, dass die Unterstellungen und Diffamierungen derer, die glauben die alleinige, absolut reine Wahrheit zu besitzen, bar jeder Grundlage sind. Natürlich ist das ein längerer Prozess, aber die Intelligenz der meisten Deutschen sollte nicht unterschätzt werden. Die Deutschlandhasser, Spalter, und Antidemokraten die zur Zeit regieren, labeln und deplatformen werden am Ende verlieren, weil viele Deutsche eben NICHT auf deren Intelligenzstufe sind. Kluge Menschen werden sich nicht zur Gewalt provozieren lassen und deshalb AfD wählen.
Die Dummen... ja die Dummen.. die bleiben dumm und werden weiterhin ihre Stimme im wahrsten Sinne denen abgeben, die damit zur Gewalt und Lüge aufrufen.

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