Vielfalt allein hält die Gesellschaft nicht zusammen

Multikulti erschwert Binnensolidarität

Das Feiern der Multikulturalität beschränkt sich auf bestimmte Milieus. Doch die Gesellschaft wird auseinandergerissen. Binnensolidarität wird erschwert. Der Mensch verliert sich in Anonymität. Ein Kommentar.

New York City um 1900 (Foto: Public Domain)
Veröffentlicht: | Kategorien: Reportagen, Startseite - Empfohlen, Reportagen - Empfohlen | Schlagworte: EU, Europa, Heimat, Kultur, multikulturelle Gesellschaft, Sowjetunion, USA
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Früher waren Volksgruppen durch Traditionen, gemeinsame Erinnerungen, Handwerkskünste, Lieder, Literatur, Feste, Zeremonien, Rituale und gemeinsame Werte zusammengehalten. Es gab ein tief verwurzeltes kulturelles Gedächtnis, das die Gesellschaft zusammenschweißte.


Heute soll das Vertrauen in die demokratische Grundordnung und westliche Wertegemeinschaft ausreichen, um Gemeinsamkeit und Binnensolidarität zu stiften. Wer glaubt, dass dies ausreiche, ignoriert die Geschichte.


Gleich und gleich gesellt sich gern. Je näher Menschen sich stehen, desto eher sind sie zur Solidarität bereit. Gewachsene Gesellschaften halten zusammen. Gesellschaften mit großer Fluktuation und unübersichtlichem Wandel driften auseinander. Das Vertrauen sinkt. Die Menschen suchen Halt in spezifischen Milieus. Schließlich driften viele ab und verlieren sich in der Anonymität der Großstadt. Die Gesellschaft wird kalt. Sie hat ihr Herz verloren.


Die Geschichte ist übervoll mit Beispielen. Das 20. Jahrhundert hat uns gelehrt, wie Vielvölkerstaaten auseinanderbrachen. Serben und Kroaten hatten sich niemals als Jugoslawen gefühlt. Die Kurden wollen keine Bergtürken sein, wie sich das Kemal Atatürk vorstellte. Heute findet man in ganz Europa Beispiele für die Renaissance der Regionen. Basken, Katalanen, Schotten, Bayern, Südtiroler, Wallonen und Flamen: Sie alle suchen Identität im Vertrauten ihrer Region. Die EU ist ihnen so fern wie der sprichwörtliche Sack Reis in China.


Zwei Beispiele verdeutlichen die Problematik: USA und Skandinavien


Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine Nation von Einwanderern unterschiedlichster Herkunft. Europäische Einwanderer aus Irland, England und Deutschland haben andere Traditionen mitgebracht als die Afroamerikaner oder eingewanderten Asiaten. Die USA sind geprägt von so großer Unterschiedlichkeit der Einwanderer, dass man einen völlig übertriebenen US-Nationalkult braucht, um die heterogene Bevölkerung zu einer Gemeinschaft zusammenzuschweißen. In den USA wird die Stars-and-Stripes-Flagge wird wie ein heiliges Symbol gefeiert, in den Schulen wird vornehmlich amerikanische Geschichte gelehrt, Patriotismus von den Medien und Politikern als wichtiger Wert gepredigt.


Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die Amerikaner jede staatliche Einmischung als Sozialismus verwerfen. Für Europäer mutet es fast exotisch an, wie die Amerikaner sich gegen eine allgemeine Krankenkassenversorgung wehren.


Der Grund ist einfach: Es gibt keine gesamtamerikanische Binnensolidarität, die über die freiwillige Nachbarschafts-Solidarität hinausgeht. Der Banker in Manhatten, der Afroamerikaner in der Bronx, der orthodoxe Jude in Brooklyn, der katholische Italiener in East-Harlem („Little Italy“), der Ire aus New Jersey – sie alle wohnen in der Nähe und sind sich doch so fern. Freiheit heißt hier soziale Ferne.


Die vielen China-Towns in den USA und Kanada sind kein Zeugnis von Multikulturalität, sondern von Abgrenzung. Die asiatischen Einwanderer sind gern unter ihresgleichen. In den USA leben die Kulturen eher nebeneinander als miteinander.


Anders in Skandinavien. Bevor die großen Migrationswellen Skandinavien veränderten, waren die Einwohner dort in kleiner Zahl unter sich. Schweden, Norweger und Dänen haben in ihren Ländern ganz eigentümliche Formen der Binnensolidarität entwickelt. Es ist nicht verwunderlich, dass ausgerechnet diese Länder eine glückliche Zwischenform zwischen Kapitalismus und Sozialismus, zwischen Freiheit und Binnensolidarität gefunden hatten.


In kleinen und überschaubaren Gesellschaften wie den skandinavischen konnte etwas aufgebaut werden, das in Amerika niemals möglich war. Binnensolidarität braucht eine Vertrauensbasis, diese wiederum benötigt Empathie und Verständnis. Die Menschen in Schweden konnten ihre Nachbarschaft gut einschätzen. Man kennt sich, man weiß miteinander umzugehen.


Kulturelle Bereicherung heißt nicht Aufgabe kultureller Identität


Verschiedene Kulturen kennenzulernen ist eine Bereicherung. Verschiedene Kulturen zu leben ist jedoch ein völlig anderes Blatt. Die meisten Deutschen können sich nicht vorstellen, in einem islamischen Familienumfeld zu leben oder sich dem indischen Kastensystem unterzuordnen oder chinesisches Guanxi zu pflegen.


Unsere ganze Kultur basiert auf einem völlig anderen Konzept des Individuums und Zusammenlebens. Wir stehen mit einem Bein in christlicher Tradition, mit dem anderen Bein auf dem Erbe der klassisch-griechisch-römischen Antike und leuchten uns den Weg mit der Fackel der abendländischen Aufklärung.


Kultur und Werte gehen Hand in Hand. Wer kulturell fest verankert ist, hat klare Wertvorstellungen. Vielfalt dagegen ist Beliebigkeit. Auf Beliebigkeit kann man keine Gemeinschaft gründen. Die Zuwanderer, die aus den islamischen Ländern nach Europa kommen, wissen das. Sie suchen den vertrauten Rahmen ihrer Familien, ihrer Clans, ihrer Kultur, ihrer Religion. Fast alle Migranten suchen zunächst Anschlusspunkte unter Menschen gleicher Herkunft. Sie suchen nicht die multikulturelle Gesellschaft. Sie bringen die Kultur ihrer Heimat in das andere Land mit. Sie bauen sich eine Heimat in der Fremde auf.


Multikulti funktioniert nur in Multikulti-Milieus


Hipster und Studenten im Internet-Café finden untereinander schnell das Gespräch. Sie liebe die multimediale Vernetzung, reden über ihren Bachelor-Degree und tauschen Instagram-Bilder aus. Sie mögen aus Asien, Amerika oder Europa stammen. Doch sie haben vieles gemeinsam: Sie sind junge Studenten, polyglott und internetaffin. Sie kommen zwar aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern, doch aus dem gleichen sozialen Milieu. Das schafft Gemeinsamkeit.


Solche Milieu-Brücken zwischen Kulturen finden sich auch im kulturellen Bereich. Musik klingt über alle Grenzen. Hier können Menschen unterschiedlichster Herkunft zueinander finden. Wer „irgendwas mit Medien“ macht, wird in Südkorea genauso schnell unter Gleichgesinnten Anschluss finden wie in Neuseeland.


Weniger Verständnis haben so mache Studenten dagegen für den Klempner um die Ecke, für den Rentner im Altersheim, für den Fabrikarbeiter in der Frühschicht, für den Arbeitslosen im Jobcenter. Diese Welt kennen die meisten Studenten nicht. Sie haben vielleicht einen Schüleraustausch mit High-School-Studenten in den USA gemacht. Aber sie haben nicht mit der Rolle des Bergwerkarbeiters in Ruhrgebiet getauscht.


Die multikulturelle Gesellschaft ist ein Idealbild bestimmter Milieus. Doch dieses Idealbild lässt sich nicht auf die Allgemeinheit übertragen. Die ideologischen Vordenker des neuen Europa haben dies missachtet. Die aktuellen Entwicklungen in Europa zeigen, dass die Vordenker falsch gedacht hatten, genauso wie die Vordenker der Sowjetunion daneben lagen. Warum hatten die Letten, Litauer, Esten, Ukrainer, Weißrussen, Kasachen, Usbeken, Tadschiken, Jakuten, Turkmenen und die anderen Sowjetvölker sich nie mit der supranationalen Idee abfinden können?


Die Menschen wollen kein abstraktes Supra-Staats-Gebilde à la EU mit Universalwerten. Sie suchen Halt in Vertrautheit und Heimat.



Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans-Peter Klein

Stelle ich mir die Frage:
Gibt es überhaupt positive Beispiele funktionierender multikultureller Gesellschaften?

Dann sind gerade die USA, Brasilien, Süd-Afrika, Australien, usw. eben keine Beispiele wirklich gut funktionierender Multi-Kulti-Gesellschaften, sie sind allesamt das Gegenteil.

Ich musste sehr lange nachdenken bis mir ein Beispiel direkt vor unserer Haustür einfiel:

Die Schweiz,
sie ist die einzige zusammen gehörige Gesellschaft wo drei verschiedene Kulturen sich gemeinsam als Schweizer verstehen, die ich kenne. Die deutschsprachigen, die französischsprachigen und die romanisch-italienischsprachigen.

Bei Russland ist es wohl ähnlich, auch wenn besagte Weißrussen, Kasachen, Usbeken, Tadschiken, Jakuten, Turkmenen, usw. sich zwar nicht als supranationale Sowjets empfanden, ich vermute aber, ein Gemeinsamkeitsgefühl als Russen ist dort schon vorhanden.

Was bei uns hier momentan läuft, das ist jedoch ein aufgezwungener Massenansturm völlig kulturfremder Einwanderer aus völlig unterschiedlichen Motiven, ganz im Gegensatz zu den klaren Motiven derer, die im Hintergrund das ganze Chaos steuern und immer weiter verursachen.

MfG, HPK

Gravatar: KIM

Deutschland wird vorsätzlich völlig bewußtlos gehalten. Versuche, zur nationalen Besinnnung zu kommen, werden voller Haß beschimpft. Da hilft mal wieder ein alter Spruch der sog. Linken : Macht kaputt, was Euch kaputt macht ! Avanti AFD !!

Gravatar: Gerhard Wedekind

"Gibt es überhaupt positive Beispiele funktionierender multikultureller Gesellschaften? "

Ein weiteres Beispiel einer funktionierenden "Mulitkulti" könnte vieleicht der Kohlenpott und die "Kumpels im Kohlenpott" zur Zeit des Bergbaus und der Eisenverhüttung (gewesen) sein. Dort kamen viele aus den polnischen Gebieten (polnische Namen sind dort etwas normales) und später aus Italien bis Türkei.

Vermutlich lag die schnelle Entwicklung zu der etwas eigenwilligen Kohlenpottkultur am nicht ungefährlichen Bergbau, in dem alle sehr stark aufeinander angewiesen sind und keiner sich "Sperenzien" erlauben kann. Möglicherweise ist genau dieses Aufeinander-angewiesensein, was dem heutigen "Multikulti" fehlt. Die Italiener, Jugoslawen und Türken, die damals als "Gastarbeiter" zu uns kamen, waren sofort in den Arbeitsprozeß mit einbezogen und wollten dies auch. Trotz aller Probleme und Voreingenommenheiten funktionierte damals die "Integration" recht gut, denn sie wurden sofort in die Arbeitswelt eingesogen, und alle zogen in der Industrie am gleichen Strang.

Im Unterschied zu damals wollen oder werden oder können die heutigen Einwanderer nicht oder nur sehr schwer in diesen Arbeitsprozeß einbezogen werden. Viel zu häufig ziehen sie sich in Ghettos zurück und wollen nichts mit ihrer neuen Gesellschaft, ihrem neuen Land zu tun haben, sondern sie wollen im Prinzip nur ihren alten Stiefel weiterleben. Dadurch entstehen große, voneinander unabhängige Parallelgesellschaften mit den jeweils eigenen Wertesystemen nebeneinander, was extrem kritisch und konfliktträchtig werden kann, ist die Zahl der "Neuankömmlinge" in einem bestimmten Zeitrahmen zu groß.

MfG

G.Wedekind

Gravatar: PD Dr. Jörg Gerke

Was Sie hier nicht erwähnt haben ist das Konzept der Lebenswelt, von Husserl formuliert und von Schütz weiter entwickelt. Was wir heute in Europa möglicherweise nicht verlieren wollen, sind nicht, wie propagiert "Werte", sondern es sind Lebenswelten, die uns möglicherweise ungewollt aus den Händen gleiten.

Gravatar: Hans von Atzigen

Hervorragender Artikel.
Sachlich basierend auf längst auch Geschichtlich, sowie wissenschaftlich untermauertem. Der Mensch ist
Teil der Biosphäre, und den ,,Regeln,, dieser Biosphäre
unterworfen. Das beste das der Mensch erreichen kann
diese ,,Regeln,, zu beachten und NICHT masslos zu übervordern.
Innzwischen haben wir eine sog. Elite die, die eigene
Spezies erheblich übervordert und herausvordert.
Da läuft wie Vormals im Realsozialismus, Kommunismus, ein weiterer Wahnversuch das aussichtslose Experiment, die schaffung eines neuen
Menschen. Die Schaffung des Multikultimenschen.
Zum Beispiel Schweiz.
Dieser Staat ist im Verlauf von Jahrhunderten zu dem
gewachsen was er heute ist. Der nur bedingt zentral verwaltete Nationalsaat ist nicht so alt,es sind lediglich
rund 150-200 Jahre, davor existierte die Schweiz als
Staatenbund mit sehr eingeschränkter Zentralmacht.
Die EU (Dilletanten-Strategen) wollen etwas im Eilzug
schaffen, erzwingen, das Bestenfalls,unter entsprechenden Voraussetzung über einen längeren Zeitrahmen, zusammenwachsen könnte.
So nebenbei auch der Zusammengewachsenen Schweiz droht durch masslose Zuwanderung längerfristig erhebliche Gefahr, im Extremfall bis an den Rand der Zerrütung, Gefärdung.
Wanderbewegungen sind eine natürliche Sache, in einem begrenzten Ausmass soger bereichernd und wünscheswert, ja notwendig.Im Übermass wirkt das jedoch letztlich verheerend bis extrem destruktiev.
Die Geschichte ist gepflaster, mit gescheiterten Multikulti- Experimenten und Multikulti- Staaten bis hien
zu den aktuellen Ereignissen, die, die aktuellen
Nachrichten beherrschen.
Gruss aus der Schweiz

Gravatar: Theo

Die Multi-Kulti Asylanten stellen nach den ROT(CDU)-ROT-GRÜNEN Vorstellungen so eine Art neue "Herrenrasse" da, die der Bevölkerung auf der Nase herum tanzt.

Diese oft völlig süffisanten Antworten von "V"-Victory-zeigenden Schwarzen ("südländische Typen") ist dann auch die Begründung: "weil Angela Merkel uns eingeladen hat".


Nun ja, im Detail geht es dann aus wie ein Bericht aus Poing/ Bayern, wo der legendäre bayerische Ministerpräsident, der sich im Juni 2015 vor der bayerischen Wirtschaft für erhöhte Immigration ausgesprochen hatte:

[Bitte mit Quellenangabe. Die Red.]

Gravatar: H.von Bugenhagen

Na ist denn das...
Eine Theoretische Frage die sich praktisch so nicht stellt ????

Wer für Multi-Kulti mit dem Islam ist sollte mal die Bibel lesen.Will jemand eine Partnerschaft eingehen,,privat oder geschäftlich ,,schadet es nicht Zeugnisse und Strafakten einzusehen.Selbst Kindern(der Hannover Prozess läuft gerade)kann man nicht über den Weg trauen-und täglich alle Messer weg zu schließen erleichtert das zusammen leben auch nicht.Wer mag schon täglich faules Obst essen???Die Zeiten von Backe hinhalten sind vorbei.

Gravatar: Freigeist

Jetzt kommt das jahrelang Nichtgesagte endlich auf den Tisch. Mir gefällt das. Man muss nur aufpassen, dass es mit Anstand gesagt wird. Hass-Sprech muss bekämpft werden. Ansonsten alles auf den Tisch mit nüchternen Fakten. Kein Zurückweichen bezüglich Islam.

Gravatar: Giessen Hessen

Ich bin keine Soziologin und deswegen entschuldige ich eine sprachliche falsche Ausdrucksweise der Sachlage, doch ich versuche es mit einer allgemeinen Wiedergabe meiner Erlebnisse und Wahrnehmung:
Dieser Text muss von einem Menschen sein, der sich den immer mehr auseinanderdriftenden Welten von Uni/Student_innen und der Restbevölkerung bewegt. Ich würde mich so sehr freuen, wenn wie ich es ausdrücken würde, die Soziologen ihre 'Hausaufgaben' endlich angehen würden, den es ist diesbezüglich aktuell an der Zeit und wenn sie noch länger warten, dann zerbricht hier die ganze Gesellschaft, jedes soziale Miteinander, denn so beobachte ich es um mich herum. Ich frage mich die ganze Zeit, warum sie lauten Hilferufe der Verzweifelten nicht hören, die keinerlei Instrumentarium alleine entwickeln können, die anstehenden Probleme des Miteinander zu lösen und die Menschen sich selbst überlassen, obwohl die Soziologen gerade jetzt und wahrscheinlich auch in Zusammenarbeit mit anderen Fakultäten wie Theologen, Politikwissenschaftler, Historiker, Philosophen usw. sowas von gebraucht werden sich der Angelegenheit schnellstens anzunehmen.
Nun, Kinder von Muslimen und Nichtmuslimen spielen gemeinsam im Kindergarten, lernen gemeinsam in der Schule, doch sie hangeln zwischen zwei Realitäten, dort gemeinsam und außerhalb dieser Institutionen separiert.
Der Text ist ergänzbar, denn in vielen Bereichen sind einige muslimische Mitbürger überhaupt nicht aktiv, ihr ganzes Verhalten zielt oft nur darauf ab, sich grundsätzlich nur in dem muslimischen Miteinander zu bewegen und sich damit zu beschäftigen was der Islam will und was nicht. Ihre Kinder haben damit überhaupt keine Möglichkeit in der Gesellschaft anzukommen, bei aller Liebe und Angebote die ihnen die Gesellschaft in Überhülle und Überfülle bietet. Ein von mir oft vernommenes muslimisches Argument 'der Islam erlaubt es nicht' wird in so vielen Gesellschaftssituationen herangezogen, dass ein Zusammenkommen schier unmöglich scheint. Der Islam erlaubt bei vielen Muslimen bspw. nicht, dass die Kinder unter Nichtmuslimen an Veranstaltung ohne Eltern teilnehmen, weil sie von den Nichtmuslimen infiziert werden könnten? Eine Abgrenzung, um die Regeln die er Islam vorschreibt einzuhalten, ist das Integration oder im Endeffekt eine Islamisierung? Denn wer sich dann an ihre islamischen Regeln hält der hat dann auch Umgang mit ihnen auf dem Spielplatz oder auf dem Sportplatz oder bei Veranstaltungen auch unter schon Kindern: über den privaten Raum der Wohnung bestimmen sie also für ein Zusammenkommen die Regeln auch öffentlicher Räume nach ihren Bedingungen und islamisieren diese öffentlichen Räume und zerstören damit traditionell und kulturell gewachsenes Miteinander und Regeln und zerstören damit das soziale Leben aller. Einwenden könnte man hier islamische Regeln sind besser, doch welche? Sind viele muslimische Kinder auf dem Spielplatz zeigt sich Folgendes: weibliche und männliche Kinder haben sich spielend zu separieren, bei Kindern wird schon der Verdacht einer Homosexualität von anderen Kindern angegriffen, männlich muslimische Gruppen neigen zum Schlagen von nichtmuslimischen Kindern, Kinder aus Mischehen von Christ und Muslim sind für sie nicht tolerierbare halbe Muslime (unfassbare genetische Erbtheorie des Muslimseins), weibliche Kinder haben jüngere Kinder zu trösten und muslimische Jungs machen so ein Weiberkram nicht und es nicht kein Ende, wenn ich alles aufzähle. Die Kinder von Nichtmuslimen sind ganz anders im sozialen Miteinander ausgebildet, nämlich überwiegend in der Ansicht von gegenseitiger Hilfsbereitschaft, Akzeptanz und Toleranz, doch werden in ganz neue Regeln eingeführt, die einen als nichtmuslimische Eltern schockiert. Hier wird wiederum reagiert um die Erziehung von nichtmuslimischen Kindern zu einem entsprechenden Menschen mit den richtigen Regeln im Miteinander zu fördern und so trennen sich dann Wege, usw. Die Freizeitinteressen der Kinder von muslimischen und nichtmuslimischen Kindern schließlich klaffen in zunehmendem Alter immer mehr auseinander. Viele ältere muslimische Kinder leben irgendwann nur noch unter ' was will der Islam' und wie 'lebe ich zukünftig in meiner Welt unter Muslimen mit dem Islam als Schirmherr meiner Familie'. Nichtmuslimische Kinder pflegen hingegen den Diskurs über Gott und die Welt, sind offen und gehen einem Weltbild entgegen die besseren Argument und nicht den Islam für Lebensentscheidungen heranzuziehen und so verlieren sich dann irgendwann die Kontaktspuren von Kindergarten und Schule im Erwachsenenleben und zeigen bei aller Hocharbeit von Integration in den Institutionen die Parallelgesellschaften, die sich immerfort fortpflanzen. Es gäbe noch so viel zu sagen, doch ich bin eben keine Soziologin.

Gravatar: Giessen Hessen

Als Deutsche mit einem muslimischen Mann und ihren Kindern sage ich Folgendes ganz wütend Böses:
BITTE ZUHÖREN !!!!!!!!!!!!!!!!
Das ist jetzt Satire, damit mir niemand für eine Wahrheit darin etwas antut:
die machen uns gerade per UNI-Wie integrieren Ergüssen (nämlich eine Islamisierung befördern) die Integration kaputt. Bei uns liegen die Rindwürstchen neben den Schweinewürstchen, bei uns gibt es keine Kopftücher, bei uns gelten christlichen Gebote seit Jhren miteinander usw. Warum hassen diese UNIleute uns so sehr, dass sie mit satanischer Lüge, sie wüssten wie Integration laufen muss, uns zu einem islamischen Staat hin manövrieren und uns auslachen mit 'wir haben wider alle Realität die Weisheit und Klugheit in Sachen Integration zu bieten'. Meine muslimischen Freundinnen möchten keinen Islamunterricht für ihre Kinder. Meine muslimischen Freundinnen möchten kein Kopftuch im öffentlichen Leben. Meine muslimischen Freundinnen haben den Eindruck, dass die UNIs sich darauf spezialisiert haben sich von dem verlogenen Opfergeheule der studentischen Hardcore-Islamisten beraten lassen zu haben, die in Wahrheit nix anderes wollen als den 'Hauch von entstandenem EUROISLAM (für die UNI anscheinend unsichtbar, doch im Miteinander gekeimt) zu ersticken. Meine muslimischen Freundinnen überlegen nun schon ob sie zu Weihnachten die Sterne ins Fenster hängen oder die geförderten UNI-HARDCORES in den neuen Befehlspositionen ihnen sonst Probleme machen. Wir haben gelitten in all unseren Diskussionen und jeder musste Federn lassen, wir haben uns zusammengerauft und miteinander geweint über Diskrepanzen und gelacht über respektvolle gegenseitiger Freuden und die machen uns alles kaputt. Jetzt stehen wir wieder am Anfang, weil sie unseren winzigen Keim von Euroislam endgültig per 'Eliten- Integrations-Programm von der UNI' komplett zerstört haben. Es trennen sich nun in gegenseitiger Liebe und Achtung unsere muslimischen und nichtmuslimischen Wege, um uns eines Tages als Menschen neu zu erarbeiten was von unten und nicht von oben ohnehin kommen sollte." Entschuldigung, ich finde so richtig die Worte, doch ich hoffe es hilft nun die Realität besser zu erkennen, um Frieden zu leben.

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