Expertise zur derzeitigen Gleichstellungsarbeit in Deutschland

06. Dezember 2010, 08:02 | Kategorien: Lebenswelt, Politik | Schlagworte: | von
Bild: Monika Ebeling
Monika Ebeling

Wo stehen „Frauenrechtler und Feministen“ in der derzeitigen Geschlechterdebatte?

Gastbeitrag von Monika Ebeling

Nachdem ich mich nun im 3. Jahr als Gleichstellungsbeauftragte auch beruflich mit dem Thema Gleichstellung von Mann und Frau befasse und dies den Besuch einschlägiger Veranstaltungen zur Gleichstellungsarbeit mit sich brachte, scheint es dringend erforderlich einmal den Versuch zu wagen, den derzeitigen Stand der Gleichstellungspolitik zu beschreiben.  Momentaufnahmen und Schlaglichter, die deutlich machen, dass sich in der geschlechterpolitischen Debatte etwas bewegt. Das kommt keinesfalls von irgendwo „rechts“, auch wenn  Thomas Gesterkamp in seiner Expertise solche, nicht belegten, Schlüsse zieht.

Der Autor schürt damit ein imaginiertes Feindbild, das im Nebulösen an Volumen gewinnt. Aber: Wenn Männerrechtler „rechts“ verortet sein sollen, wo stehen dann die „Frauenrechtler“? Diese Frage wird in der Expertise von Gesterkamp  leider weder gestellt noch beantwortet, auch auf Nachfrage bleibt er eine Antwort schuldig.

Berührungsängste mit „starken“ Männern hatten und haben unnötigerweise durchaus auch Menschen im Kontakt mit „starken“ Frauen. 
Die Aussagen des hier vorliegenden Textes sind der Autorin auf Veranstaltungen und Fachtagungen zur Gleichstellungsarbeit direkt und offen zu Ohren gekommen.  Es ist O-Ton, der nur der besseren Lesbarkeit halber leicht modifiziert wurde. Entgegen anderer Leute Expertisen, soll diese der Befriedung der Geschlechter gewidmet sein und das MITeinander stärken. Auch wenn es eine Referentin in einer solchen Veranstaltung noch wagt, von einem Geschlechterkampf bei Scheidung und auf dem Arbeitsmarkt zu sprechen, ist das nicht mein Vokabular. Sie zeigte damit allerdings auf, wo der letzte Feldzug dieses unsäglichen Kampfes befriedet werden muss, wenn die Gleichstellung von Frauen und Männern tatsächlich vorankommen will: Im Familienrecht und auf dem Arbeitsmarkt.
Im Familienrecht  sollten Väter und Mütter gleichgestellt werden, ohne Antrag und Widerspruch, wie es derzeit leider diskutiert wird und in zahlreichen Gerichtsverfahren für Väter bereits trauriger Alltag ist. Die Familiengemeinschaften von Vater, Mutter und Kind sollten auch nach Trennung und Scheidung erhalten bleiben und gepflegt werden. Da ist die Elternverantwortung gefragt und es entspricht dem Gleichstellungsgrundsatz. Grundgesetz und Bürgerliches Gesetzbuch müssen angeglichen werden. Wer es ehrlich meint mit den „modernen Vätern“, der kommt an der Gleichstellung von Vätern und Müttern nicht vorbei.
Auf dem Arbeitsmarkt sollte die individuelle Leistung Vorrang vor Quoten haben. Er sollte sich soweit möglich den Bedürfnissen von Familien, also Frauen und Männern, Jungen und Mädchen nähern, um selbst stabil und wirtschaftsstark bleiben zu können. Davon profitieren dann alle Mitglieder einer Gesellschaft.

Um die ausschließlich weiblichen Akteure im Dunstkreis der Gleichstellungsarbeit nicht zu diskreditieren ist auf Namensnennung verzichtet worden. Es muss niemand bloß gestellt werden und es soll auch niemand persönlich Schaden erleiden.

Wandel birgt auch Risiken, keine Frage, aber das Leben ist nun mal „ein Risikofall“. Das Gute kommt nicht von allein, dafür müssen wir etwas tun. Ein offenes Wort, eine veränderte Sicht, eine Weiterentwicklung ist für manchen ein Glücksfall, für andere kann es eine Herausforderung, ja Überforderung sein.  Vielleicht wird der eine oder andere als „Wendehals“ enttarnt, wenn es nicht gelingt irgendwie das Gesicht zu wahren.

Wissen und Informationen, Studien und Daten zur Gleichstellung von Mann und Frau werden leider nicht überall offen und vorurteilsfrei aufgenommen, um daran zu wachsen, sich zu entwickeln und die Erkenntnisse für die Gemeinschaft, die eigene Aufgabe oder Entwicklung produktiv zu nutzen. Voreilig wissenschaftliche Ergebnisse zu verwerfen, nur weil sie dem persönlichen oder politischen Standort in Frage stellen bringt eine Gesellschaft nicht voran.

Mancherorts kommt Information einer Provokation gleich und wird  bekämpft. Dabei ist man mit den Mitteln nicht immer zimperlich, wie auch die Attacke der Altfeministin Schwarzer in Richtung Schröder exemplarisch aufzeigt. Freiheit sieht anders aus!

Um es vorweg zu nehmen, es ist noch nicht ganz klar, wohin sich die Gleichstellungspolitik und -arbeit entwickeln wird. Sicher ist: es bleibt nichts wie es war!
Das sind die Debatten im „Gleichstellungsmillieu“
„Verwirrte Gleichstellungspolitik sucht starken Partner“
Die folgenden Aussagen sind fast ausschließlich Formulierungen von Frauen, die entweder Gleichstellungsbeauftragte sind, oder auf Veranstaltungen für Gleichstellungsbeauftragte sprachen.

Für die Gleichstellung von Mann und Frau ist aktuell nicht mehr allein die Frauen- oder Gleichstellungsbeauftragte zuständig, was für diese eine Erleichterung darstellen kann und anderen Akteuren Raum lässt. Sie muss nicht mehr der Prototyp einer Emanze sein. Sie ist nun der Gleichstellung und dem Gender mehr verpflichtet als dem Feminismus, obwohl man durchaus auch Fragezeichen an „Gender“ setzen kann, da hier letztlich auch ein ideologischer Hintergrund eine Rolle spielt. Ist Geschlecht sozial oder biologisch?

Es erscheint fast schon unglaublich, dass es mal so war.
So meint eine Politikwissenschaftlerin, es gäbe keine schlagkräftige Frauenbewegung mehr und viele Akteure seien an der Gleichstellungsarbeit beteiligt, insofern sei die Gleichstellungsbeauftragte heute  eine Initiatorin, eine Managerin. Ihre Aufgabenstellung sei nebulös und würde auf eben solchen Gesetzen fußen. Es gäbe keine Einheitsstrategie. „Frauenförderung“ sei heute ein zweischneidiges Schwert, man würde bestimmte Altersgruppen damit vergrätzen, es sei besser von „Gerechtigkeit“ zu sprechen.

Man glaubt nicht, dass die klassische Frauenförderung, also die sogenannte positive Diskriminierung von Frauen oder auch die Begünstigung aufgrund des weiblichen Geschlechtes,  zu Gunsten des Gender Mainstreaming zurückgetrieben wird. Allerdings kann Gender ebenso kritisch betrachtet werden, wie die klassische Frauenförderung. Sollen Mann und Frau tatsächlich alle gesellschaftlichen Vorteile und Lasten konsequent paritätisch teilen? Wer in die Vorstandsetagen möchte, der müsste dann auch in den Abwasserkanal.
Gleichstellungsbeauftragte werden aufgefordert, doch beiden Sichtweisen, der Gleichstellung und dem Gender eine Chance geben, um voneinander zu profitieren. Gleichberechtigung bedeute nicht die formale Gleichbehandlung.

In der EU allerdings, gibt es Frauenförderung bereits nicht mehr, wie auch auf der Vorstellung der EU Strategie zur Gleichstellung von Mann und Frau deutlich wurde.  Es wird daran festgehalten, dass die Gleichstellung der Frauen noch nicht erreicht wäre, aber die rechtliche ist es! Immer deutlicher wird, auch Männer haben ihre geschlechtsbedingten Benachteiligungen, die benannt werden müssen. Auch, wenn Gleichstellungsbeauftragte an dieser Stelle ins Kichern kommen und damit nicht die gebührende Wertschätzung zeigen, die sie sich selbst wünschen. Auch wenn Gleichstellungsbeauftragten, auch nach minutenlangem Nachdenken einfach keine Benachteiligungen einfallen wollen. Es gibt Fakten, die man sich anlesen kann: Männer sterben  durchschnittlich 6 Jahre früher als Frauen, was mehr als ein Indiz für strukturelle Benachteiligungen gegenüber Frauen ist und bereits in den 1970 ern von Esther Vilar so benannt wurde. Die Bildungsmisere ist ein Thema des männlichen Geschlechtes. War es vor Jahrzehnten „das katholische Mädchen vom Land“ so ist es heute „der männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund“, der gleichstellungspolitische Hilfe braucht. Nicht erst seit Enke ist bekannt, dass Männer häufiger den Freitod wählen als Frauen. Das“ starke Geschlecht“ ist schwächer als es die nahezu gleichgebliebenen feministischen Mantras glauben machen wollen.

„Es geht nicht ohne Männer“, ist der rote Faden der sich durch die Veranstaltungen von und für Gleichstellungsbeauftragte zieht. Das könnte jedem Mann eine gute Portion Selbstbewusstsein einhauchen. Im Bundesforum Männer wird sogar ein „starker Partner“ gesehen – und gesucht. Allerdings ist dieser rote Faden auch  tendenziell eine Forderung der  Mann solle sich den weiblichen Wünschen unterwerfen.

Und viel zu schnell knickt der domestizierte oder „dressierte Mann“, wie es Esther Vilar einmal nannte, ein. Es bedarf nur eines Zurufes z.B.  einer grünen Bundestagsabgeordneten und das Bundesforum Männer teilt eilfertig mit, man sei profeministisch, als wenn dies die Vorlage für die Emanzipation und Befreiung des Mannes sei. So tun es viel zu viele Männer und sind damit kein ebenbürtiges Gegenüber für emanzipierte und starke Frauen. Gerade die eher politisch linken Kreise zeigen hier großes Engagement.

Dabei ist es doch nicht nötig sich sofort zu beugen und die Augen niederzuschlagen, denn die weiblichen Gleichstellungsakteure sind sich selbst nicht mehr einig darüber, welchen Stellenwert der Feminismus heute noch hat oder haben sollte. Die alten Geister müssen doch nicht von Männern auch noch beschworen werden, zumal die Gruppe der Frauen heterogen ist, wie es eine Rednerin treffend ausführte. Gleichstellungsarbeit ist heute ein „Löcherkäse“ und manche Gleichstellungsbeauftragte nennt ihre feministischen Netzwerke liebevoll „meine Emmas“, andere drücken das schon mal deftiger aus.

„Mann“ will im Bundesforum Männer  für ein selbstbewusstes Männerbild einstehen und die Gleichstellungsbedürfnisse von Männern formulieren, Aber sind die eilfertige Anbiederung, der Handkuss und ein galanter Diener  die richtigen Mittel? Nein, denn für den Frauenrat heißt es auf Augenhöhe miteinander umzugehen, das geht nicht, wenn Mann den Blick brav senkt. Gleichstellung sei das wichtigste Thema, es sei eine Frage der Gerechtigkeit, so sieht es eine Sprecherin des Frauenrates.

Aus der EU ist zu hören, dass Gleichstellung viel mit Wahlmöglichkeiten von Mann und Frau zu tun hätte, sie solle es jedem Geschlecht ermöglichen an den wichtigen Etappen seines Lebens die Wahl frei treffen zu können. So wundert es nicht, dass der neue Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, sich nicht ausschließlich mit Frauen beschäftigt, sondern die Lebensbiografien von Frauen und Männern vergleicht und im Blick hat. Er wird übrigens noch in diesem Monat an Bundesministerin Schröder übergeben werden.

Das Bundesministerium sei zutiefst davon überzeugt, „dass wir die Zeiten hinter uns lassen müssen, dass ausgerechnet Frauen die Frage der Gleichstellung lösen können, geschweige denn ohne Beteiligung der Männer“. Frauen und Männer müssten in die gleiche Richtung arbeiten, das sei dann ein großer Fortschritt. Gleichstellungspolitik müsse weg von der Statusorientierung hin zur Passagenorientierung, es sei ein Suchprozess. Wie das operativ hinzubekommen sei, wäre noch unklar.

Die innere Überzeugung sei, dass Gleichstellungspolitik nicht mehr nur Frauenpolitik sei. Die Mitarbeiterin setzt sogar noch nach und fragt an, ob es noch richtig sei, wenn Gleichstellungsbeauftragte ausschließlich Frauen seien, wo doch Gleichstellung eine strukturelle Problematik hätte.

Man wolle aber nicht vorgeben, was richtige Gleichstellungsarbeit ist, man müsse die derzeitige „Verwirrtheit“ aushalten. Es gibt zwar vereinzelt und regional Initiativen, die meinen sie wüssten was „gute Gleichstellungsarbeit“ sei, aber diese Akteure waren ja leider nicht auf den Veranstaltungen, die ich besucht habe. Es kann sich also nur um ein Informationsdefizit handeln, das schnell behoben werden kann – wenn man denn will!

Von einem Podium ist zu hören, dass die Gleichberechtigung vorangekommen sei wie noch nie, die Bildungsbenachteiligung von Mädchen gehöre der Vergangenheit an, Beruf und Erwerbstätigkeit scheine für Mädchen Normalität. Die feministische Forderung „Täter raus“ sei  erreicht.  Es wird gar die Frage gestellt, ob man übers Ziel hinausgeschossen sei?

Die Unbestimmtheit und Unendlichkeit der Anforderungen an eine Gleichstellungsbeauftragte sorge für Ratlosigkeit,  Kommunalpolitiker definieren was die Gleichstellungsbeauftragte zu tun hätte, man würde „zermahlen“ zwischen den eigenen Vorstellungen, der Politik und den Wünschen der Feministinnen vor Ort. Die Auseinandersetzung ob Frauenbüro oder Gleichstellungsstelle stehe dabei ebenfalls noch im Raum. Im Endeffekt bestimme jede Gleichstellungsbeauftragte für sich selbst.  Sie hat  kaum Möglichkeit zu delegieren, keine Regeln und Vorbilder für die Arbeit, kaum Unterstützung – es gibt keine Evaluation und kein Qualitätsmanagement, aber viele nebenamtliche und ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte.

Die Frage, wie zeitgemäße Gleichstellungsarbeit aussehen könnte bleibt bislang unbeantwortet. Kein Wunder, viele Kräfte zerren an der Thematik, Vielfalt und Diversity, Gender, frauenpolitische Einseitigkeit und neuerdings auch „das was man vielleicht Männerpolitik nennen kann“.

Es wird schnell klar die Gleichstellungsbeauftragten sind gespalten. Einige tun bereits jetzt etwas für Männer, manche so viel, dass es ihnen schon vorgeworfen wird. Andere wollen auf keinen Fall die einseitig frauenpolitische Haltung aufgeben.

„Man fände keine Kristallisationspunkte mehr, auf die sich viele Frauen einigen könnten.“ Dieser Satz sitzt. Es könnte sich ja nun die Frage stellen, warum man keine mehr findet. Die Antwort darauf liefert vielleicht ja die Bundesministerin in persona. Nachwuchsförderung sieht aus Sicht der Altfeministen anders aus. Doch der Generationenwechsel ist voll im Gang, die Zukunft gehört den Frauen (und Männern) für die Frau Schröder und ihre Generation steht, da kann man sich noch so drehen und wenden. Was hat Frau Schwarzer, was hat der Feminismus heute den jungen Frauen noch zu bieten?

Gleichstellungsarbeit steckt wie vieles andere auch, in der finanziellen Krise, das schafft eine neue Bescheidenheit. Keiner wird mehr allein große Maßnahmen stemmen können, es sei denn, man schafft es verschiedene Akteure zusammen zubringen.  Gleichstellungsarbeit muss heute im Kontext der großen Themen gesehen werden, z. B. dem demografischen Wandel, das zwingt zu maßgeschneiderten Konzepten, die manchmal sehr eng sitzen.

Konjunktur hat „Gender“! Auf diese irritierende Weise drängen der Mann, der Vater und das männliche Kind ins öffentliche  und gleichstellungspolitische Bewusstsein.  
Die Standortbestimmung der Gleichstellungspolitik ist von  Stagnation und Ambivalenz gekennzeichnet.  „Wir müssen an Machbares anknüpfen, um nicht ins politische Aus zu geraten“, formuliert eine Akteurin treffend.

Das Machbare liegt so nahe – Integration und Inklusion 

Wir müssen die Realität wahrnehmen, sagt Professor Louis Henri Seukwa,von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg, der unlängst mit dem Höffmann Wissenschaftspreis ausgezeichnet wurde. „Die Diversität ist ein Faktum und der Normalfall, die Homogenität als Produkt der Homogenisierung dagegen ist eine Illusion.“ Jeder Bürger (Mann und Frau) müsse sich zur gesellschaftlichen Teilhabe integrieren. Der, die, das Andere, also die Vielfalt und Differenz solle als grundlegendes Element des Sozialen erkannt und anerkannt werden. Das sich fokussieren auf eine Kultur und Sprache baue eine Bedrohung durch das Andere auf und mache zugleich die Chance zunichte, die Vielfalt zu nutzen. Dabei gelte es Arbeit als Grundtugend, Chancengerechtigkeit sowie die soziale Solidarität als bewährte Instrumente zur Sicherung des sozialen Friedens zu berücksichtigen und festzuschreiben. (in „Welt“, 29.11.2010)

Perspektiven – der Feminismus wird feminin

- Die Gleichstellungspolitik von heute hat integrative Kraft und nimmt beide Geschlechter mit. MITeinander ist die Devise!

- Sie baut auf den Errungenschaften der frühen Frauenbewegung auf und ist bereit sich kritisch selbst zu reflektieren. 

- Im Interesse der Gerechtigkeit für Mann und Frau gibt sie die Einseitigkeit und  weibliche Statusorientiertheit auf und bewegt sich. Sie nimmt den Wandel freudig an und setzt sich gegen jede Diskriminierung, unabhängig vom Geschlecht, ein.

- Sie respektiert und wertschätzt weibliche und männliche Akteure gleichermaßen und kommuniziert auf Augenhöhe.

- Sie engagiert sich für männliche Gleichstellungsbedürfnisse genau so engagiert, wie sie es für die weiblichen tat und auch weiterhin tun wird.

Monika Ebeling ist Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin mit Zusatzausbildung zur systemischen Familientherapeutin.  Sie arbeitet als Kita Leitung und Gleichstellungsbeauftragte bei der Stadt Goslar.  Nachdem sie jahrzehntelang engagiert in den unterschiedlichsten sozialen Arbeitsfeldern mit Frauen und Kindern gearbeitet hat, ist ihr Interesse für Männer und deren Gleichstellungsbedürfnissen vor Jahren geweckt worden. Die Bevorzugung eines Geschlechtes lehnt sie genauso ab, wie den Geschlechterkampf.  Sie ist Mitglied bei AGENS e.V., um das MITeinander der Geschlechter auch  außerhalb ihrer Berufstätigkeit konstruktiv zu fördern. Sie tauscht sich mit allen Akteuren, die Gleichstellungsbedürfnisse von Frauen und Männern geltend machen, ohne Vorbehalte aus. Die dadurch gewonnen Erfahrungen und Eindrücke stellen eine wesentliche Bereicherung und Qualifizierung ihrer Gleichstellungsarbeit  und ihres persönlichen Lebens dar.

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