Europa wird zur Peripherie, doch die EU hat kein Gegenmittel parat

Der pazifische Raum wird das neue Zentrum des Welthandels

Zwischen Ostasien, Australien und Nordamerika verdichtet sich das Handelsnetz. Der pazifische Raum wird zum neuen Mittelmeer. Europa gerät zunehmend ins Abseits. Die EU hat kein Gegenmittel und vertraut auf den wachsenden EU-Zentralismus. So werden Chancen vergeben.

Quelle: en.kremlin.ru
Veröffentlicht: | von

Europas wirtschaftliche Bedeutung nimmt ab. Der pazifische Raum – von Asien bis Nordamerika – nimmt an Bedeutung zu. Die EU weiß nichts dagegen zu unternehmen. Die einzigen Ideen, die Angela Merkel, Emmanuel Macron, Jean-Claude Juncker und anderen EU-Vorkämpfern dazu einfallen, drehen sich um die Vision eines verstärkten EU-Zentralismus, um auf der weltpolitischen Bühne mit einer Stimme sprechen zu können. Doch das ändert nichts an der wirtschaftlichen Randlage Europas.


Eine tatsächlich Alternative für Europa wäre es, die russischen und chinesischen Pläne für eine eurasische Handelszone und eine neue Seidenstraße aufzunehmen und sich für Handelsrouten durch Zentralasien stark zu machen. Doch das kann die EU nicht, weil die USA und die NATO die europäischen Staaten gegen Russland ideologisch und sicherheitspolitisch mobilisieren. So vergibt Europa eine historische Chance. Es stellt sich die Frage, ob Merkel und Macron sich überhaupt bewusst sind, welch historische Fehlentscheidungen sie treffen. Diese Fehlentscheidungen werden womöglich den Kurs Europas für die nächsten hundert Jahre bestimmen. Aus Treue zu den USA lässt sich die EU freiwillig in die Peripherie drängen.


Der pazifische Raum hat Europa in seiner Bedeutung längst abgelöst


Mehr als 80 Prozent des globalen Bruttoinlandsproduktes wird im pazifischen Raum erwirtschaftet. China hat nicht nur die großen Wirtschaftsnationen Deutschland und Japan weit überholt, sondern wird sogar die gesamte EU bald einholen. Das Bruttoinlandsprodukt der EU betrug 2016 grob 16 Billionen US-Dollar, Chinas Bruttoinlandsprodukt betrugt 2016 rund 11 Billionen US-Dollar. Zum Vergleich: Um 1980 lag das Gesamtbruttoinlandsprodukt Chinas nicht nur deutlich hinter dem der USA, sondern auch hinter dem der UdSSR, Japans, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs und Italiens. Nun schaffen es diese Länder nicht einmal zusammengenommen, es mit China aufzunehmen. Nur die USA sind noch führend.


Die USA haben immer noch ein höheres Bruttoinlandsprodukt als die EU. 2016 lag es bei circa 18 Billionen US-Dollar. Wenn man die jährlichen Wachstumsraten in Betracht zieht, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis China sowohl die EU als auch die USA überholt hat.


Damit verlagert sich auch der wirtschaftliche Schwerpunkt. Der Pazifik-Handel hat den Atlantik-Handel in seiner Bedeutung längst abgelöst. Der Pazifik wird das Mittelmeer der Zukunft. Davon wollen Chinesen und Amerikaner gleichermaßen profitieren. Aber auch Staaten wie Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea, Taiwan, Philippinen Kanada und Chile werden davon profitieren. Mit der wirtschaftlichen Kraft wächst die politische Bedeutung dieses Raumes.


Kalifornien und der Westen Kanadas richten ihre Blick auf den Pazifischen Ozean und nach Asien. Besonders in der Bay Area um San Francisco, im Silicon Valley, in Seattle und in Vancouver sind die Asiaten stark vertreten. An den US-Elite-Universitäten in Stanford und Berkeley geben die asiatischen Studenten das Tempo vor. In San Francisco und Vancouver dominieren die Chinesen den Handel. Viele US-amerikanische und kanadische Chinesen pflegen gute Beziehungen zu ihren Landsleuten in der Volksrepublik China, inklusive Hongkong und Macau, in Singapur und Taiwan. Auf Hawaii und in Kalifornien leben zudem zahlreich Asiaten mit koreanischen und japanischen Wurzeln. Sie alle nutzen ihre Beziehungen in die Heimatländer, um Netzwerke aufzubauen, die sie anschließend ökonomisch nutzen.


China ist offen für beide Perspektiven


China hat kann aus beiden möglichen Entwicklungen Vorteile gewinnen. Sowohl im Trans-Pazifik-Handel als auch im eurasischen Handel nimmt das Reich der Mitte eine Schlüsselposition ein. Für Europa sieht das anders aus. Nur der eurasische Handel kann die EU näher an China und Ostasien binden. Wenn sich der Schwerpunkt zunehmend auf den Trans-Pazifik-Handel verschiebt, bleibt Europa im Abseits.


Die EU-Funktionäre sind sich der Tragweite ihrer Fehlentscheidungen nicht bewusst


Es ist bezeichnend, dass die EU-Politiker und Funktionäre die Bedeutung des eurasischen Handels scheinbar nicht richtig erfassen können. Die Eindämmung Russlands dient nur den USA, nicht Europa. Europa könnte von einer Kooperation mit Russland, mit den zentralasiatischen Staaten und – auf diesem Wege über Land – mit China enorm profitieren. Straßen, schnelle Bahnverbindungen, eine mögliche Magnetschwebebahn – all das ist bei den Chinesen bereits angedacht. Für all diese Ideen gibt es bereits ausgearbeitete Pläne. Allein der politische Wille in Brüssel, Paris und Berlin fehlt. Man tut lieber, was Washington vorgibt.


Auf diese Weise wird wieder deutlich, dass Angela Merkel und ihre europäischen Kollegen in Paris und Brüssel weniger auf eine Verbesserung der wirtschaftlich-strategischen Lage Europas abzielen, als vielmehr einer globalen Agenda bestimmter finanzpolitischer Partikularinteressen dienen und sich zudem den geostrategischen Interessen der USA unterwerfen.



[ Stichwort: GeoAußenPolitik ]

 

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Karl

Diese Vasallen der Amis, nichts anderes sind diese EU-Kasperle ,verpennen wirklich alles was uns vorranbringen würde. Diese geostrategischen interessen der Amis bringen uns eh nur Krieg und Elend, genötigterweise, denn nichts als eine florierende Waffenindustrie die es am laufen zu halten gilt, sowie deren sogenannte Schutzversicherung die sie sich teuerst bezahlen lassen. Zudem diese infame False Flag lügen um irgendwelche Kriege anfachen zu müssen, alles zum Wohle der Amerikanischen Rüstungsindustrie...

Gravatar: Klimax

Schon allein die Idee, die EU müsse ein Gegenmittel gegen den pazifischen Welthandel parathalten, ist unsinnig. Das ist ja genau das, was die EU-Bürokraten glauben: daß nur eine geeinte EU, also ein europäischer Zentralstaat stark genug sei, auf dem Weltmarkt zu bestehen. Das ist typisch etatistisches Denken. Auf dem Weltmarkt reicht es konkurrenzfähig (!) zu sein. Wer gute und preisgünstige Produkte herstellt, der braucht eine Verlagerung an den Pazifik nicht zu fürchten, auch wenn er am Atlantik sitzt. Dafür benötigt man kein Riesenstaatswesen, sondern eine interventionsfreie, innovative Wirtschaft meietwegen in einem Ministaat.

Gravatar: Stasiopfer_in_USA

Zum Satz mit "San Franciso": Schon bald wird es dort Service-Problem geben. Denn sie werden keine Putzfrauen, Lagerarbeiter usw. mehr finden. Die gehen nach Portland/OR, Denver oder Vororten von Seattle. Selbst in den Vororten von San Francisco gibt es nicht eine billige Wohnung mehr. Ausserdem ist diese Stadt unangenehm. Es stinkt und es ist ewig nebelig.

Gravatar: Hand Meier

Die Tatsache ist ein Zentralismus, der seinen Sitz in Brüssel hat https://de.wikipedia.org/wiki/NATO
wo Funktionäre walten, die nie von ihren Völkern direkt ausgewählt wurden, sondern „bestallt worden“ sind.
Diese Riege von Parteifunktionären ist käuflich und das erkennt man auch daran, dass der EU-Präsident nicht nur zuvor in Luxemburg, als Präsident, ein Steuerparadies eingerichtet hatte, um dort Firmen und Konzerne anzusiedeln, sondern auch Briefkasten-Firmen dort residieren zu lassen, um die Identität der Eigner zu verschleiern.
Somit dient die EU als Zentrale zur planwirtschaftlichen Verhinderung eines fairen Wettbewerbs, sowohl auf Seiten der Nachfrager wie auf Seiten der Anbieter.
Dazu erlassen die EU-Funktionäre ständig weitere Vorschriften und gängeln damit, bzw. schalten die Marktwirtschaft aus (z. B. Glühbirnen), was nicht nur die EU-Märkte betrifft, sondern auch den ungehinderten Handel mit Russland, um die EU-Wirtschaften bewusst und vorsätzlich zu schädigen.
Es ist eine paradoxe Situation eingetreten, die kommunistische Partei Chinas fördert die freie faire Marktwirtschaft absolut mehr, als eine EU-Verwaltungs-Wirtschaft die immer mehr feudalen Charakter annimmt.
Angefangen vom EU-Präsidenten, der immer öfter betrunken im Amt herumtorkelt, bis hin zu Mäkten, in denen die Verbraucher durch per Gesetz für eine Lobby, ausgebeutet werden und völlig überteuerten deutschen Klimarettungstrom zu bezahlen gezwungen werden, weil sie sich den um die Hälfte billigeren französischen Kernkraftstrom nicht liefern lassen dürfen.
Womit das Argument „gemeinsame, europäische Märkte“ nutzen den Markt-Teilnehmern, schon mal widerlegt ist.
Noch kurioser ist es dass die Kriegsmarine im Mittelmeer als Fährdienst für Flüchtlings-Schleuser missbraucht wird, weil die Flüchtlinge nicht in die Häfen Nordafrikas in Sicherheit gebracht, sondern nach Europa importiert werden, und das, weil sie Tausende an Dollar in bar an ihre Schleuser zahlten.
Eine EU-Funktionärs-Clique verdient verdeckt an dieser modernen Niedertracht eines Menschenhandels, und will sogar alle EU-Länder zwingen, dieses Geschäftsmodell, zu Lasten der Einheimischen Bevölkerung durchzupeitschen.
Auch darin zeigt sich eine abartige Perversion der EU-Funktionäre oder eine DDR-Sozialisierte Mauerschützen-Partei-Mentalität die nie Gewissensbisse kennt und keine Alternativen sieht, als eine Opportunistenschar, sogar „in Kirchen-Uniformen“ an sich zu binden, um feudale Funktionärs-Macht-Fülle auszuüben, mit der die Einheimischen bewusst und vorsätzlich ausgebeutet werden.
Das ist völlig Demokratie-feindlich und deshalb erleben wir, wie die Altkader jede demokratische Wahl, sowohl in Berlin wie auch in Brüssel, um jeden Preis vermeiden wollen, denn sie fürchten völlig zu Recht dann ihre Privilegien zu verlieren und von der Volks-Demokratie haftbar und transparent gemacht zu werden. Aber genau dazu drängt die Zeit und das geht nur mit neuem ehrlichen und intergerem Personal.
Die Ära Merkel, Schulz und Juncker tropft und läuft aus, wer das nicht sieht und reissausnimmt, dem ist nicht zu helfen, wir stehen vor einem spannenden neuen Jahr, in dem sich Einiges ereignen wird.

Gravatar: Hans von Atzigen

Da laufen und wirken komplexe Mechanismen.
Angestossen wurde der Aufstieg Chinas ab den 80 iger Jahren mit westlichem Kapital. Die Chinesen haben sich auf dieser Basis systematisch und geziehlt hochgearbeitet.
Wohlstand muss realwirtschaftlich erarbeitet werden, das haben die Chinesen geschnallt und systematisch ausgebaut. Der Westen hat ausgelagert das produzieren, bereitwillig nach Asien verschoben,zurückbehalten wurde die Hochwertproduktion. Nur eben innzischen übernehmen auch dieses Segment die Asiaten, Chinesen.
Was wird denn noch ganz real in Europa Produziert???
Offensichtlich immer weniger im Bereich hochwertiger Konsumgüter muss man das bald mit der Luppe suchen.
Ach ja Luppe damit kann man auf den Produkten auf der Rückseite lesen Made in China.
Tja haben doch 7 mal Kluge in den 90 igern empfohlen,
den Umbau der Europäischen Wirtschaft in eine Dienstleistungswirtschaft.
Ja das ist dann mal gelaufen die Europäischen Volkswirtschaften dienstleisten sich Systematisch in den Ruin. Dienstleistungen sind nun einmal nur bedingt Realproduktiev. Zudem China setzt ebenfalls auf die sog. Industrie 4.0 Automatisierung. Die Chinesen haben
da vorgesorgt,die können dank gewiss harter Einkindpolitik den schlanken Übergang beschreiten ohne
eine Arbeitslosenheer zu Produzieren.Ach ach logo die Europäer möchten jetzt auch Industrie 4.0. Und die Freigesetzten Kräfte, nach dem faktisch gescheiterten
Dienstleistungs-Gesellschaftsmodell mit dem nächsten Unsinn ,,beglücken,, bedingungsloses Grundeinkommen, heisst aus der Geldschöpfung Finanzieren, wie denn sonst???
Schlaraffenland aus dem nix, ob das aufgeht???
Ohhh je ein Unsinn jagt den nächsten.
Prosit Gemeinde Schlaraffia im Anmarsch, steht sehr sehr zu befürchten das pure Gegenteil bis hien zum
finalen Kollaps, das wird hässlich.

Gravatar: Finanzkaufmann

Karl, Du hast es erfasst !!!
Die "vermerkelten Dummkoepfe" laufen willfaehrig in die US-Falle! Fernost ist uebrigens seit Mitte der Neunzigerjahre auf der Ueberholspur, bloss hatte das bislang keiner gemerkt. Geostrategisch geben die "Verunreinigten Staaten von A(r)merika" den Eurpoaern nun den Rest. Mit der sogenannten Migrationswaffe werden die Sozialsysteme final vernichtet und mit dem 'Scheinangriff" auf Russland ((letzter Streich der NATO!) werden die restlichen Finanz-Resourcen der EU-Willigen in den Sand gesetzt, kriegerische Totalzerstoerung inclusive. Letztendlich wird der asiatische Raum nun via Seidenstrasse das "goldene 21. Jahrhundert" einlaeuten. Durch die Hintertuer wird man letztlich dann "Putins Reich" mit ins Boot nehmen, und das finstere Erwachen wird den Europaern dann via Goetterdaemmerung offenbart - Willkommen in der Dritten zentral(fehl-)gesteuerten EU-Welt !!!

Gravatar: Werner Kurz

Tja da kann mann nur sagen dem Deutschen Wähler sei Dank Ironie off

Gravatar: Anton

Seit ca. 2 Jahren wurden die neuen Wirtschaftsblöcke in
Eurasien richtig sichtbar! Die Diktate der USA Europa gegenüber, sich von Russland zu distanzieren, war ein
"MEISTERSTÜCK" von Frau Merkel, mit diesen Vasallen-
Diensten hat sie Europa enorm geschadet, den USA enorm geholfen und Russland nicht nur nich geschadet
durch ständige Sanktionsforderungen, sondern eher dazu
beigetragen, daß Russland mit der EAWU und gemeinsam
mit China mit der NEUEN SEIDENSTRASSE neue, von den USA unkontrollierbarer Wirtschaftsausweitung geradezu beschleunigt! Die Verurteilung Ungarns, daß
Dr.Orbán sein AKW durch Russland modernisieren,
ein neues AKW dazu installieren und all dies auch noch
durch Putin finanzieren zu lassen, stößt der EU gewaltig
auf, anstatt nachzudenken, daß bilaterale Verträge der
Nationalstaaten nicht die Angelegenheit der EU ist und
auch nicht wird, denn ansonsten zerfällt die EU schneller,
als man denkt! Haben Merkel und Macron übersehen, daß GB, die Schweiz, Ungarn und seit Kurz als Kanzler
auch Österreich mit der NEUEN SEIDENSTRASSE kooperieren und die zweitgrößte chinesische Bank in
Wien das neue FINANZZENTRUM für Mittel-und Osteuropa fungieren wird, um die Zahlungsmodalitäten
vom Dollar weg zu YUAN und nationalen Währungen
zu tätigen, die eben in Wien oder Shanghai sofort in
Gold umgetauscht werden können!?
Eine EU, die nicht mit Eurasien vernetzt wird, stirbt
genau so, wie die USA nach dem Verlust des Dollars als
Leitwährung!!!

Gravatar: Ein unbequemer Geist

Um zu verstehen, warum gerade Deutschland seine sehr guten Chancen in dem Ringen um eine wirtschaftliche und innovative Dominanz nicht wahrnimmt und letzlich droht, auf der Strecke zu bleiben und durch seine selbstverschuldeten Gesellschaftsprobleme sich selbst exekutiert, schon allein aus den Gründen, weil unserem Land sehr bald die nötigen Mittel fehlen werden, diese Probleme wenigstens einigermaßen unter Kontrolle halten zu können, muss sich jeder über die ungeschminkte Realität und deren unangenehme Wahrheiten bewusst werden.

Bei den hier angedeuteten, durch die Politik selbstverschuldeten und beängstigend angehäuften Problemen setze ich noch nicht einmal eine Lösungsfähigkeit voraus, da die Politikeliten in Deutschland eine konsequente und folgerichtige Lösung dieser Probleme vehement aus ideologischen oder deutschfeindlichen Interessen verweigern.

Es ist bei der aus historischen Gründen erzeugten wirtschaftspolitischen Machtlosigkeit, verbunden mit an der Spitze unseres Landes unterwürfig stehenden, die Interessen unseres Landes verweigernden Wirtschafts- und Politikeliten, offenbar gegenwärtig nicht möglich, einen an der Vernunft und deutschen Interessen orientierten, neuen wirtschaftspolitischen Kurs vorzunehmen, der auf die sich ändernden geostrategischen Bedingungen wirkungsvoll eingeht.

Es mangelt sowohl an dem nötigen Willen als auch an der fachlichen Kompetenz und dem Weitblick, insbesondere der gegenwärtigen Politikakteure.
Der nichtsouveräne Zustand unseres Landes steht in Wechselwirkung mit unseren unfähigen Politikern und wirkt natürlich auf diese Missstände unseres Landes verstärkend.

Nicht weniger ungünstig wirkt sich die gefährliche Wirtschaftskrise der Amerikaner aus, die mir nur oberflächlich überwunden zu sein scheint, weil es ihr an einer entscheidenden Innovationsfähigkeit fehlt, die sie bekanntlich in der Vergangenheit durch Spionage und Firmenaufkäufe hat kompensieren können.

Die Hauptquelle war lange Zeit vorrangig Deutschland gewesen. Doch auch andere europäische Staaten wurden stets hierfür missbraucht.

Nun drohen diese Quellen endgültig zu versiegen, trotz weiterer und intensivierter Spionage der USA, wobei weiterhin praktisch kein Widerstand von der Bundesregierung und den Länderregierungen bei dieser sehr sensiblen Sache vorhanden und lässt die Amerikaner dennoch langsam sehr nervös werden.

Die jetzigen, angeblich sehr guten Wirtschaftsdaten sowohl Deutschlands als auch der USA, können über die grundlegenden Wirtschaftsprobleme, insbesondere der Zukunft dieser Länder nicht hinwegtäuschen.

Deutschland könnte auf diese Herausforderungen wesentlich besser reagieren als die USA, wenn eine geeignete und längst überfällige Weichenstellung hierfür durch die deutsche Politik und der deutschen Wirtschaft durchgeführt werden würde.

Stattdessen wird ein umfangreicher Ausverkauf der deutschen Wirtschaft vorgenommen und weiterhin amerikanische Spionage ungehindert gewährt oder sogar unterstützt, um auch noch das restliche Innovationsvermögen der Deutschen abschöpfen zu können.

Es sind in diesem Zusammenhang jedoch nicht nur die Amerikaner sehr emsig in ihren Bemühungen, sondern auch die Franzosen und Chinesen, die in dem Selbstbedienungsladen Deutschland nahezu ungehindert ihr Unwesen treiben.

Bohrt man nun in der Tiefe wirtschaftspolitischer Ereignisse, stoßen wir unweigerlich auf eine immer größer werdende Korruption in unserem Land, die unglaublich skrupellos und offenbar zu einem gewissen Selbstverständnis unseres Landes geworden ist.
Da scheint das Treiben der italienischen Mafia sich zu einem Sandkastenspiel zu relativieren.

Die Auflösungsbestrebungen von Frau Merkel, Herrn Schulz und Herrn Junker gegenüber unserem Land bis 2025 sind die eindeutig falsche Antwort auf die zukünftigen Herausforderungen unseres Landes und Europas!
Hierfür müsste Deutschland sogar gestärkt werden als der stärkste wirtschaftliche Motor Europas.
Doch da ist auf der einen Seite die unsägliche Gier der Franzosen, die geistig auf den Stand von 1914 stehengeblieben sind und die offenbar nicht willens und fähig sind, die reale fernöstliche Bedrohung Europas in seinem ganzen Ausmaß richtig einzuschätzen und und begünstigend auf der anderen Seite, die deutschen Steigbügelhalter der Kartellparteien aus CDU, SPD, FDP, Grünen und bedingt auch der Linkspartei.

Die unglaublichen Fähigkeiten Deutschlands lagen in der Vergangenheit in seiner Begabungsdichte, seinem Fleiß und seiner Struktur (u.a. in einer höchst effizienten Infrastruktur). Diese Ressourcen werden systematisch zerstört oder vernachlässigt.

Es ist also die Leistungsfähigkeit eines Landes, die über seine Zukunft entscheidet und nicht ein ideologischer Gleichmacherwahnsinn, der sich stets nach "unten" und eben nicht nach "oben" orientiert.

Um eine Leistungsfähigkeit festzustellen, kommt nun einmal niemand um eine entsprechende Auslese herum.
Dieses gilt im Großen wie im Kleinen.
Je eher Klarheit hierüber erzielt wird, um so sinnvoller lässt sich dieser Vorteil für eine Nation nutzen.

Und so wird das gegenwärtige, sehr gefährliche Defizit Deutschlands deutlich, dass einerseits in der Nichtwahrnehmung seiner Interessen und andererseits in der sträflichen Vernachlässigung und Zerstörung seiner Ressourcen liegt.

Verantwortlich hierfür sind realitätsverweigernde Ideologien, von der unsere Wirtschafts- und Politikeliten zunehmend beseelt sind und die starke Einflussnahme ausländischer, deutschphober Interessen.

Bei diesem Niederringen Deutschlands spielt der Zeitfaktor eine ganz entscheidende Rolle.
Leider ist dieser Zusammenhang vielen Bürgern in Deutschland noch nicht hinreichend bewusst, sonst hätte die letzte Bundestagswahl eine noch bessere Ausgangssituation für die AfD erbracht.

So bleibt nur den Bayern nächstes Jahr die Möglichkeit bei der Landtagswahl, diesem bedrückenden Umstand endlich Rechnung zu tragen.
In der Zwischenzeit müssen eine Zunahme der Proteste gegen die deutschphobe Politik und ein sehr engagierter und sachkompetenter Einsatz der Afd in den Parlamenten den Nährboden für einen Paradigmenwechsel herstellen.

Auf keinen Fall darf in diesen Bemühungen nachgelassen werden. Jede Schwäche wird von den Gegnern Deutschlands bedenkenlos genutzt werden.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Zwischen Ostasien, Australien und Nordamerika verdichtet sich das Handelsnetz.“ …

Zerstören diese Merkel und der Juncker Europa deshalb etwa bewusst https://www.youtube.com/watch?v=eEg_6jt3CWQ, um den USA auch einen fairen Welthandel nach deren Slogan „Amerika First“garantieren zu können???

Hatte die Göttin(?) zu Gunsten ihres Freunde Barak Obama etwa nicht längst verfügt:

„Ceta und TTIP sind Voraussetzung(?) für fairen(?) Welthandel“? http://www.handelsblatt.com/politik/international/merkel-in-video-botschaft-ceta-und-ttip-sind-voraussetzung-fuer-fairen-welthandel/14799148.html

Und dann kommt da so ein Donald – der sich auch Trump nennt und ganz nebenbei auch noch zum US-Präsidenten „gewählt“(!!!) wurde - und kündigt an: „Amerika First“!!!

Sollte man da nicht verstehen, dass diese Merkel ihre göttliche(?) Gewalt(?) nun dazu nutzen könnte, Deutschland - wie ganz Europa - vor dem Zugriff der Amis lieber zu zerstören?

Oder will sie tatsächlich viel lieber versuchen, dieses US-Amerika – und im Handstreich gleich noch zwei weitere völlig unwichtige(?) Klein(?)staaten zusätzlich - zu erobern, um endlich göttlichen Frieden auf dieser unserer Welt zu schaffen – und ihn mit ihrer scheinbar kaum zu übertreffenden christlichen Lust an Krieg und Tod auch zu erhalten??? https://www.contra-magazin.com/2017/02/merkel-will-totalen-krieg-gegen-trump-usa-russland-und-nun-auch-china/

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang