Stimmungsmanipulation in den deutschen Medien

Das doppelte Spiel mit der Angst

Die Medien in Deutschland beschweren sich über „besorgte Bürger“, „Populisten“ und „Angstmache“. Selber beherrschen sie das Spiel mit der Angstmache perfekt. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

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Angst ist eine tiefe Emotion. Mit ihr lässt sich spielen. Die Massenmedien beherrschen dieses Spiel perfekt. Um Bewegung in die Gesellschaft zu bringen, werden Probleme benannt. Dann wird ein Drama konstruiert. Feindbilder werden an die Wand gemalt. Angst wird erzeugt. Schließlich wird die Dynamik in eine bestimmte Richtung gelenkt.

Doch wehe, Stimmen aus der Bevölkerung artikulieren Sorgen, die der Presselandschaft nicht ins dramaturgische Konzept passen. Wer die tatsächlichen Sorgen der Bevölkerung aufgreift und zusammenfasst, wird schnell als „Angstmacher“ und „Populist“ dargestellt, als jemand, der mit den Sorgen der Menschen spielt. Die Bezeichnung „besorgte Bürger“ wird in der Presse mittlerweile als Synonym für „potentielle Faschisten“ missbraucht. Das ist ein Code.

Presse bestimmt, wovor man Angst haben soll und welche Sorgen ernst zu nehmen sind

Die Menschen hören nicht nur auf den „Wetterbericht“ in den Medien. Sie gehen auch raus und sehen, wie das „Wetter“ wirklich ist. Dann erkennen sie, ob sich der „Meteorologe“ geirrt hat oder nicht.

Das, was die Menschen mit eigenen Augen sehen, bereitet ihnen Sorgen. Hier ist es gerechtfertigt, wenn diese Sorgen artikuliert werden. Wer die wachsende Kriminalität, die zunehmende Verwahrlosung von Teilen der Bevölkerung, den Zerfall der Familien und der gesellschaftlichen Werte, die soziale und materielle Armut mit eigenen Augen sieht und den schmerzhaften Geldschwund im eigenen Portemonnaie selbst erlebt, will seine Sorgen darüber zum Ausdruck bringen.

Die Menschen haben Sorgen, die von den Medien nicht aufgegriffen werden. Gleichzeitig werden ihnen Ängste eingeflößt, die von den Alltagssorgen und der eigenen Erfahrung abgekoppelt sind. Man soll sich über Politiker wie Wladimir Putin oder Victor Urban aufregen, darf sich aber nicht über die Probleme vor der eigenen Haustür beschweren. Wie sollen die Bürger damit umgehen?

Wir leben in einer Zeit der Widersprüche. Die Bürger erfahren, dass kein Geld für die verrotteten Schulgebäude, kaputten Straßen, verwahrlosten Parks vorhanden sei. Gleichzeitig werden zusätzliche Milliarden für die Rüstung gegen Russland, für die Euro-Rettung, für Prestigeprojekte und für die Aufnahme von Millionen Zuwanderern aufgebracht. Die deutschen Leitmedien suggerieren den Bürgern auf der Straße, dass deren eigene Nöte nicht so dringlich seien wie die großen Projekte der Regierung. Man solle lieber Angst vor Putin haben als vor dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes.

Widersprüche der deutschen Medien sorgen für Verwirrung unter den Bürgern

Die Sorgen der Menschen finden in also zu wenig Eingang in die Leitmedien. Gleichzeitig drängen die Medien den Menschen Ängste und Sorgen auf. Wenn diese Sorgen schließlich von den Menschen aufgegriffen werden, werden sie wieder marginalisiert. Die Bevölkerung wird in einen Sumpf der Widersprüche gezogen.

Beispiele gefällig? Wir erinnern uns, wie die Medien jahrelang kritisch über die Ausbreitung des Islam berichteten. Die Spiegel-Ausgabe vom 26.03.2007 hatte ein interessantes Titelbild. Zu sehen war das Brandenburger Tor und darüber ein islamischer Halbmond mit Stern. Titel: „Mekka Deutschland: Die stille Islamisierung“.

Auf Seite 22 ging es klar zur Sache. „Haben wir schon die Scharia?“ hieß der Titel des Artikels. Es ging um einen Justizskandal. Der Spiegel hielt fest: „Die dritte Gewalt tut sich schwer mit den Problemen der deutschen Einwanderungsgesellschaft. Allzu viele Urteile spielten bereits Islam-Fundamentalisten in die Hände“.

Es ging um einen Fall, bei dem einer muslimischen Frau in Deutschland von ihrem Mann Gewalt angetan wurde. Der Mann bekam ein mildes Urteil. Begründung der Richterin: Die Frau habe damit rechnen müssen, dass ihr Mann so reagiere, weil er aus einem islamischen Land komme, in welchem die Männer das Züchtigungsrecht hätten. Der Aufschrei in den Medien war groß.

Doch der Spiegel war nicht allein. In den letzten zwanzig Jahren haben sich fast alle großen Zeitungen und Fernsehsender an der Berichterstattung über die wachsende Ausbreitung des Islams in Deutschland und über die Gefahr von Parallelgesellschaften beteiligt. Parallel liefen Horrorberichte über den islamistischen Terrorismus ununterbrochen über den Äther.

Mit dem Politikwechsel der Regierung im Sommer 2015 hat sich das alles grundlegend geändert. Der Islam gilt plötzlich als friedliche Religion. Widerspruch ist islamophob und rassistisch. Dass Deutschland bunter werde, sei eine positive Entwicklung. Die Gefahren islamischer Parallelgesellschaften würden aufgebauscht. Die rechtspopulistischen Parteien wie die AfD würden mit den Ängsten der Bürger spielen und irreale Schreckensszenarios an die Wand malen.

Das Ergebnis ist eine Suppe aus Widersprüchen:

Einerseits wird in den deutschen Medien über die Unterdrückung der Frau im Islam berichtet und über den fundamentalistischen Terrorismus. Andererseits wird jede Reaktion darauf als islamophob und fremdenfeindlich konnotiert.

Einerseits wird in den deutschen Medien der Feminismus als heilsbringende Ideologie propagiert. Andererseits soll die Bevölkerung Verständnis für die Rolle der Frau im Islam aufbringen. Wer die Rolle der Frau im Islam als Unterdrückung deklariert und die archaisch-patriarchalische orientalische Kultur kritisch hinterfragt, wird mit dem Vorwurf der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ konfrontiert.

Einerseits wird in den deutschen Medien bildgewaltig vom Terrorismus der islamistischen Fundamentalisten und ihren Gräueltaten berichtetet. Andererseits werden seitens der Bürger artikulierte Sorgen vor einer Ausbreitung des Islams in Europa als fremdenfeindlich dargestellt.

Diese Verstrickung in Widersprüchen setzt sich bei anderen Themen fort.

Einerseits wird in den deutschen Medien vom Wirtschaftsaufschwung berichtet und von einer positiven Arbeitsmarktsituation. Andererseits sehen die Menschen auf der Straße die wachsende Armut im Lande. Sprechen sie das an, wird ihnen falsche Wahrnehmung attestiert.

Einerseits wurde jahrelang der deutschen Bevölkerung medial klargemacht, wie schrecklich Krieg ist. Andererseits wird die Befürwortung für mehr Bundeswehreinsätze in aller Welt verlangt. Wer sich dagegen ausspricht und zu einer Friedensdemonstration geht, gilt als „Putinversteher“, „Querfrontler“ oder als „anti-amerikanisch“.

Es gibt hunderte Beispiele für dieses Phänomen. Die deutschen Medien erzeugen ein Angstbild. Reagiert die Bevölkerung auf dieses Angstbild, wird sie deswegen angegriffen. Wortführer, die die Sorgen der Menschen aufgreifen, gelten erneut als gefährliche Populisten.

Angstmache bei EU-Themen: Beispiel Brexit & Co.

Es ist immer wieder dasselbe Spiel. Ein Ereignis steht an. Es gibt ein Referendum oder eine politische Abstimmung. Die Bürger sind zur Wahl aufgefordert. In den Redaktionsabteilungen wird ausgemacht, wo man als Zeitung oder Fernsehsender steht. Wenn es um die EU geht, sind sich die meisten deutschen Massenmedien einig: EU über alles!

Als die Briten über den Beitritt zur Euro-Zone diskutierten, wurde ein Horrorszenario entworfen, wie schlecht es dem Vereinigten Königreich gehen würde, wenn es nicht dem Währungsraum beitrete. Doch all die Unkenrufe haben sich nicht bewahrheitet.

Als die Norweger über den Beitritt zur EU abstimmten, versuchte es die Presse erneut mit Angstkampagnen. Norwegen würde wirtschaftlich ins Abseits rutschen, wenn es nicht der EU beitrete, hieß es damals. Doch das ist nicht eingetreten. Die Norweger stehen wirtschaftlich auf festen Füßen.
Man könnte viele Beispiele aufzählen, bis zum aktuellen Brexit, dem Austritt Großbritanniens aus der EU. Um ein bestimmtes Wahlergebnis zu erzielen, wurde mit der Angst gespielt: Angst vor dem wirtschaftlichen Niedergang, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Angst vor einem Börsencrash.

Betrachten wir die andere Seite der Medaille. Seit Jahren steigt die Zahl der EU-Kritiker. In vielen europäischen Ländern wachsen die Parteien, die der EU und der Brüssler Bürokratie kritisch gegenüberstehen. In solchen Fällen drehen die Medien den Spieß um. Nun sind es die „Populisten“ der „rechten“ und „linken“ Parteien, die die Sorgen der Menschen missbrauchen würden, um Angst vor dem Zentralismus der EU, Angst vor Zuwanderern, Angst vor Haftung durch den Steuerzahler zur Rettung des Euro zu schüren.

Damit ist klar geworden: Die Medien kanalisieren nicht die Ängste, Nöte und Sorgen der Bürger, sondern bestimmen selbst, worüber sich die Menschen Sorgen machen sollen. Hier hilft nur Distanz. Man braucht einen klaren Kopf, um nicht in einen Sog der gesteuerten Massenhysterie zu geraten.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Stephan Achner

"Hier hilft nur Distanz": So ist es. Diese Regel gilt aber für viele Lebensbereiche. Und Distanz gegenüber den Dauer-Manipulateuren der Mainstream-Presse kann man ganz einfach erreichen, in dem sein sauer verdientes Geld für sinnvollere Dinge ausgibt als für Zeitungen und Zeitschriften, die nichts anderes im Sinn haben, als freiheitliches und unabhängiges Denken in Deutschland und Europa zu zerstören.

Ich bin sehr gespannt auf die Entwicklung der verkauften Auflage der deutschen Mainstream-Presse im 2. Quartal 2016. Nach allem, was ich derzeit weiß, befinden sich die verkauften Auflagen von Welt, Focus, FAZ, Bild, Spiegel & Co. auch im 2. Quartal 2016 im Sturzflug. Für den Fall, dass sich dies bestätigen sollte (die konkreten Auflagen-Zahlen werden wohl im August 2016 veröffentlicht), habe ich bereits eine Flasche Sekt in meinem Kühlschrank kalt gestellt. Das muss dann ggf. wieder gefeiert werden.

Die erfahrungsgemäß lernresistente Mainstream-Presse trifft man am Besten im wirtschaftlichen Bereich oder mit einer alten Lebensweisheit gesagt: Wer nicht hören will, muß fühlen. Und dann gehen halt die Umsätze und Gewinne zurück oder bisherige Gewinne verwandeln sich in Verluste. Dies ist der wirkungsvollste Beitrag, der deutschen Mainstream-Presse zu antworten.

Gravatar: Hans Meier

Sympathischer Artikel, prima.

Da die Argumentation ganz auf der sozialen oder geisteswissenschaftlichen Ebene erfolgt, kann man beim Thema „Angst“ auch ergänzend die Ebene des „Engineering“ erwähnen.
Es gibt so viele alltägliche Lebensbereiche wo sich Menschen nicht fürchten müssen, weil die Technik für Sicherheit sorgt, auch wenn die Nutzer sie nicht verstehen.
Sogar diese sicheren Systeme werden aber von Schelmen als gefährlich dargestellt, um daraus ihren Vorteil zu ziehen.

Gravatar: Magnus

Immer das selbe in Eurem "Laden" - Ihr bekommt es einfach nicht hin!
Da steht doch die Zahl 2 - weshalb ist dann nur 1 Kommentar zu lesen?

[Drücken Sie "Strg + F5" bzw. "Ctrl + F5" Wie durch Zauberhand werden dann aus einem Kommentar zwei. Die Red.]

Gravatar: Rotwurst

Die Mainstreampresse geht zwar inhaltlich den Bach runter, aber das ist auch gefährlich. Die Presseleute werden immer prekärer beschäftigt und suchen daher ihr Auskommen in einer Tätigkeit als Lobbyist u.ä., aus der sich auch eine Haltung bildet, die ihre redaktionelle Arbeit immer stärker beeinflusst. Dazu gehören auch die angehenden Netzwerkjournalisten, aus denen sich die wenigen Karrieren ermöglichen können. Angepasstheit sichert Aufstieg und das Einkommen.

Ich halte nichts vom Begriff Pressehuren, aber in einem Punkt stimmt der Vergleich doch. Es wird dem Leser viel zu oft etwas vorgemacht, also hier eine unabhängige Presse, die aber keine ist ( weniger als je zuvor).

Wer immer noch pennt, ist der Demagogie noch stärker ausgesetzt als vor 10 Jahren.

Gravatar: Caseus

Hervorragender Artikel, danke. Die Strategien der Meinungsmacher aufdecken, Argumente für die Diskussion sammeln und sich immunisieren. Die historische Untersuchung bietet immer einen Ansatz zur Relativierung ungerechtfertigter absoluter "Wahrheits"ansprüche. Nochmals danke.

Gravatar: Brain Storm

Ich glaube, die Problematik dieser Tage ist mit diesem Artikel vollumfänglich dargestellt worden.

Ich wünschte mir, das Sie diesen Artikel einem sehr breiten Publikum zugänglich machen würden.

Denn auch das ist immer dasselbe:
Wir hier, in diesem Blog sind uns weitgehend einig in der Beurteilung der jeweiligen Themen.

Die Leser aber, die diese oft hervorragend ausformulierten Artikel in ihre Beurteilung der aktuellen Situation einbeziehen sollen, bekommen dies nicht zu sehen. Weil sie eben nicht auf den Seiten der "Gegenpresse" nach der Wahrheit suchen, sondern sich bei SPON, Spiegel, Stern, Die Zeit, FAZ, BLÖD usw. "schlau" machen.

Damit sind sie dann zufrieden.

Zur besten Sendezeit, wenn es auf der Couch am bequemsten ist, dann kommt noch das staatliche Wahrheits-TV dazu und spielt den Couchkartoffeln eine Empörung über die rechtspopulistische AfD zu, das einem das Bier im Magen sauer werden kann. Und schon ist der unkritische Normalo auch, genau wie ZDFARD empört und kämpft gegen die Schnappatmung an.

Die Lügenpropaganda hat wieder ihr Tagessoll erfolgreich erfüllt.

Wenn man also nicht auch der anderen Hälfte der Deutschen Bevölkerung, unter denen sich auch die Gutmenschen befinden, die Überzeugung nahebringen kann, sich auch ab und an einmal bei anderen als den gewohnten Informationsquellen die unvorgekaute Wahrheit anzutun, werden wir hier immer unter uns bleiben und die AfD bei 12% - bestenfalls.

Gravatar: Konstantin Wegmann

Dank Internet und solcher Plattformen wie Freie Welt, achgut, Tichys Einblick, The European, Cicero etc. bin ich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, verursacht durch den kritiklosen Genuss öffentlich-rechtlicher Rundfunk-Fernsehanstalten (ARD, ZDF, DLF etc.) und "Mainstream"-Medien (Spiegel, Focus, Zeit, Welt, FAZ, Süddeutsche etc.) herausgetreten. Mittlerweile kann ich das in diesen Medien Gesagte und Dargestellte mittels kognitiver Dissonanz in eine reale Metaebene transformieren. Das macht richtig Spaß. Vielen Dank.

Gravatar: Ralle

Wo das hinführen soll, sieht man aktuell sehr schön an einem Kommentar von Jacques Schuster, der ist Chefkommentator auf WO.

Das Volk ist unfähig zu komplexen Entscheidungen

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article156918760/Das-Volk-ist-unfaehig-zu-komplexen-Entscheidungen.html

Die wievielte Stufe der Propaganda ist das nun?

Kopp bringt es auf den Punkt:

Macht-Eliten: Globalisierer fordern zentrale Weltneuordnung

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/andreas-von-r-tyi/macht-eliten-globalisierer-fordern-zentrale-weltneuordnung.html

Die "Verschwörungstheorien" sind traurige Wahrheit.

Gravatar: Sabine Gabriel

Ja, wirklich gut zusammengestellt. Die Angst ist eines der aktivsten Manipulationsmittel, seit über 20 Jahren.
Besonders häufig von den Grünen und links Angehauchten angewendet, sodass die deutsche Menschenmasse gelenkt werden kann. Ein Grossteil der deutschen Journalisten ist Grün oder Links orientiert. Was kann einen da noch wundern.

Es geht nicht mehr um Rationalität, Wissenschaft und Fachkenntnisse; ebensowenig um eine ausgewogene Berichterstattung, bei der die Meinung klar getrennt ist. Das ist Auftrag der Öffentlich Rechtlichen, per Staatsvertrag !

Die BRD ist nach links gerutscht. Immer weiter, sodass aus Sicht der Regierenden alles RECHTS ist. Leider nimmt keiner mehr eine objektive Positionsbestimmung bei den Regierenden vor. Das ist auch nicht gewollt, da es in Deutschland ja so wunderbar funktioniert: mit der Angst und den Autoritäten, die einen dann auf die gewünschte Weise in ihrem Interesse lenken können.

German Angst, ist ein international bekannter Begriff. Leider kennen ihn die Deutschen am wenigsten, weil sie sich dann mit ihrem deutschen Wesen auseinandersetzen müssten. Das ist weder medial noch politisch gewollt, da das die leichte Lenkbarkeit behindern würde.

Es ist immer interessant im Ausland über diverse Themen zu lesen, wie dort berichtet wird. Gleichgültig ob es die Presse ist oder wie auf kritischen unabhängigen Internetseiten.
Dann bekommt man erst recht einen Eindruck unserer Unterjochung und Einseitigkeit in der Perspektive.

Ich bin wirklich froh, dass es das Internet gibt, wie z.B. die freiewelt. Dort finde ich Gleichgesinnte und kritisch unabhängig Denkende. Es gibt sie also noch, auch bei uns im Lande.

Angst macht mir allerdings das oben beschriebene Phänomen, das sich ausbreitet wie ein Geschwür und so vielen Deutschen ein zufriedenes Lebensgefühl vermittelt, weil die Politik und Medien ja schon wissen was schiefläuft und wo es dann langzugehen hat.

Etwa 90 % der Deutschen sind sicher damit zufrieden, schätze ich mal.

Das kriege ich echte 'German Angst' !!!

Gravatar: Knobiator

Wo ist die Neuigkeit.

Das die Medien allein in der Welt sind, die Massen - und natürlich im Sinne des Systems - zu lenken, weiß wohl jeder Dreijährige. Das Überraschende, die Neuigkeit für mich ist, daß ich heute den Russen und hier der "Linken" eher nachfolge, als dem System und seinen Vertretern. So wurde aus einem - wie er glaubte - gefestigten Befürworter unseres Systems ein Erkenner, dem einige Lichter bzgl. des Systems aufgingen ...
Diese Entwicklung scheinen immer mehr Bürger durchzumachen - allein, was nützt's. Wählen gehen immer weniger, und: Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten, sangen zu meiner Studentenzeit die extremen Linken. Heute sing ich mit ... Der Volkswille ist völlig irrelevant - wenn das Volk nicht im Sinne des Systems entscheidet, sagt das System, es sei ihm nicht gelungen , seinen Standpunkt klarzumachen! Das ist die Verhöhnung des Volkswillens. So viel zu unserer aktuellen "Demokratie"!

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