Es ist schon erstaunlich, was Arbeit und Familie aus den Menschen machen und wie bislang ungedachte Gedanken sich wie selbstverständlich durchsetzen.
Ich fand es nicht mehr cool, dass die Hälfte meines bisherigen Freundeskreises im 12.
Wenn ein gesellschaftlicher Trend von Werbefirmen aufgegriffen wird, weil sie sich davon einen wirtschaftlichen Erfolg versprechen, kann man zumindest davon ausgehen, dass man ihn nicht weiter ignorieren kann.
Glaubt denn wirklich irgendjemand, dass all diese Frauen jetzt plötzlich OHNE Burka auf der Straße spazieren? Nein. Sie gehen jetzt gar nicht mehr raus. Sie dürfen jetzt vielleicht gar nicht mehr raus.
Der Europarat berät zur Zeit ernsthaft die Beschlußvorlage 12267 (leicht zu googeln unter: EDOC12267), in der unter anderem empfohlen wird, die Verwendung des Begriffs "Mutter" als ein sexistisches Stereotyp zu bekämpfen, weil dies die Gender-Gleichheit verhindere.
Da soll mal einer sagen, der Europarat ist zu nichts gut. Toll, dass die Empfehlung des Ausschußes vorsieht, dass in den Mitgliedstaaten Programme initiiert und natürlich finanziert werden, die darauf hinwirken, dass wir so doofe, unterdrückende und sexistische Begriffe wie "Vater" oder auch "Mutter" nicht mehr benutzen. Und dass die bösen Medien die Frauen nicht weiter in dieser sexistischen Mutterrolle darstellen.
Die Argumentation von Abtreibungsbefürwortern hangelt sich schon immer an der gleichen Kausalkette entlang: Die Kids sind nicht genug aufgeklärt, sie wissen nicht über Verhütungsmittel Bescheid, sie haben niemanden zum Reden und geraten deswegen in ausweglose Situationen sprich ungewollte Schwangerschaften.
Als Lösung auch immer die gleiche Leier: Wir brauchen möglichst frühe Aufklärung und möglichst freien Zugang zu Verhütungsmitteln und uneingeschränkte Möglichkeiten der Abtreibung und dann gibt es nicht mehr so viele unaufgeklärte und ungewollt schwangere Teenager, die Zahl der Abtreibungen wird sinken und wir leben alle glücklich bis an unser Lebensende.
Und, was hat die Strategie gebracht? Nichts.