Misereor
0 Kommentare | Posted 13.03.2013 13:20
Warum sollte man Misereor unterstützen?
Misereor leistet zusammen mit den Partnerorganisationen vor Ort seit Jahrzehnten solide Entwicklungsarbeit, wirkt nachhaltig und transparent und ist um hohe Effizienz bemüht. Etwa 92,5 Prozent der Gelder gehen direkt in die Projekte. Misereor hat sehr geringe Verwaltungskosten in Höhe von 2,6 Prozent der Einnahmen (2011; 2010: 2,8 Prozent); für die Einschätzung „niedrig“ im Rahmen der Verleihung des DZI-Spenden-Siegels, das Misereor trägt, ist eine Quote von unter 10 Prozent erforderlich. 2,9 Prozent verwendet Misereor für Bildungs- und Kampagnenarbeit, die ebenfalls zu den satzungsgemäßen Aufgaben gehört. Für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit verwendet Misereor 3,6 Prozent der Einnahmen (2011; 2010: 3,9 Prozent).
Woher kommt das Geld, mit dem Misereor arbeitet?
Misereor nimmt jährlich etwa 160 Millionen Euro ein. Rund ein Drittel kommt aus Spenden und der Kollekte am Misereor-Sonntag. Mehr als die Hälfte der Einnahmen sind staatliche Zuschüsse, also Steuermittel. Der Rest kommt aus dem Haushalt der Kirche bzw. aus Zinserträgen langfristig angelegter Gelder.
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Alles, was Sie zum Konklave wissen müssen
0 Kommentare | Posted 13.03.2013 13:17
Die Flut der Artikel zum Konklave ist längst so angeschwillt (oder: angeschwollen?), dass jeder, der auf der Suche nach Orientierung auf den medialen Wellen schwimmt (oder: surft), darin zu ersaufen droht. Jobo72 (Seepferdchen in Bronze) hat sich mal umgesehen und einige Artikel aus dem Meer geborgen.
Der Keep it classy-Klassiker: „Holy See had purchased a €23 million (£21 million) share of a Rome apartment block that houses Europe’s biggest gay sauna.“
Der mit den eingebauten Reisetipps für Brasilien: „Oder aus Brasilien?“
Der Ehrliche: „Was aus Anlass des beginnenden Konklaves an Pseudoinformationsmüll über die Kirche verbreitet wird, ist beispiellos.“
Der Lustige: „Letzte Woche, als der letzte der Kardinäle straggled in Rom von Städten auf der ganzen Welt, es war ein Gefühl von rudderlessness.“
Der Von-sich-selbst-auf-den-Rest-Schließer: „Schlechtmachen gehört zum guten Ton“
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Wie soll er sein, der neue Papst?
7 Kommentare | Posted 08.03.2013 14:26
Ja: »schwarz«. Der neue Papst möge »schwarz« sein, so als sei Hautfarbe eine ekklesiologische Kategorie. Als bräuchte man dem Pfarrer nur eine Zehnerkarte fürs Solarium zu schenken und schon kippt die Mehrheit im Kirchenvorstand. Aber ich weiß schon, wie es gemeint ist: »Schwarz« steht für »anders«, vor allem »anders als bisher«. Manchmal auch für »gut«. Nur: Man lasse sich nicht täuschen. Die elf afrikanischen Kardinäle sind hinsichtlich ihrer theologischen Ausrichtung keineswegs so homogen, wie das Generallabel »schwarz« vermuten lässt, unter dass man die Würdenträger aus Afrika so gerne subsumiert. Es ist ja auch nicht so, dass alle Brasilianer den ganzen Tag im Pelé-Trikot Samba tanzen. Spätestens, wenn der »Schwarze« dann weiß trägt, wird das auffallen. Der Mitfavorit Peter Turkson (Ghana) und der als aussichtsreicher Außenseiter gehandelte Robert Sarah (Guinea) vertreten durchaus jene Positionen, die den Fans im Feuilleton bis vor ein paar Tagen an Benedikt noch zu missfielen schienen, zum Teil auch in zugespitzter Diktion.
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Verständnisgrenzen
2 Kommentare | Posted 06.03.2013 12:57
Das ist die Quintessenz eines »Contra-Arguments« unter dem Titel »Mit zweierlei Maß«, der zu meiner Petition Verbesserung der Menschenrechtssituation in Vietnam formuliert wurde und in der »Verständnis für die Haltung der KP Vietnams gegenüber dieser Kirche« geäußert wird.
Da mir vor Ort nur 500 Zeichen erlaubt sind und ich damit leider nicht auskomme, stelle ich meinen Kommentar zu diesem »Contra-Argument« hier ein und lege einen Verweis von dort auf diesen Text.
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Hass auf die Moderne, Gegner des Rationalismus
1 Kommentare | Posted 01.03.2013 08:23
Heute Mittag bin ich von einem Freund auf diesen Artikel von Alan Posener in der Welt hingewiesen worden. Der Kommentar des Freundes: *Kopfschüttel*!
Dem ist im Grunde nichts hinzuzufügen. Oder vielleicht doch? Vielleicht zur Frage, wie man zu solch – sagen wir mal – originellen Auffassungen kommen kann.
Als ein erster Hinweis sei auf die eigentümliche Methode des Autors hingewiesen, die zur Anwendung kommt, sowie er sich Benedikt zu nähern versucht. Erhellende Ausführungen dazu finden sich auf Pater Recktenwalds kath-info.de.
Es ist wohl zunächst in der Tat ein methodologisch-konzeptionelles Problem, d. h., die der Frage „Was soll gelten?“ vorgelagerten Fragen „Woher weiß ich, was gilt?“ (Methode) und „Was ist es überhaupt, das gelten soll?“ (Konzept) werden völlig unterschiedlich beantwortet, so dass die normativ interessante Frage unter ebenso völlig unterschiedlichen Voraussetzungen angegangen wird. Man kann methodisch und konzeptionell weit ausgreifen – oder eben kurz. Die Tatsache, dass hier die Komplexität des Moderne-Diskurses auf das Format eines Zeitungsartikels gebracht wird, um vor dem selbstgestalteten Hintergrund einen der einflussreichsten Köpfe der Gegenwart zu diskreditieren, darf als Hinweis auf eine zu kurze, zu enge Konfektionierung des Ansatzes genommen werden.
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