Da sind sich die Kommentatoren einig und nicken im Geiste gefällig, denn die Angst vor einem wirtschaftlich starken China geht um. Das Nicken müsste sich mit Blick auf die Zahlen in Deutschland in ein nachdenkliches Kopfschütteln wandeln.
Meist haben sie noch symbolische Orte des Grauens, etwa Srebrenica in Bosnien oder Oradour in Frankreich oder auch Ghoma im Kongo. In Libyen wird man sich, in diesem Sinn, den Namen Misrata merken.
Die Wortschöpfung hat etwas Verräterisches: Militants de la mort accompagnée – militante Anhänger der Sterbebegleitung übersetzt den Begriff nur schwach. Genauer heißt es: Militante Anhänger der Begleitung in den Tod.
Für Kenner der Verhältnisse im Vorderen und Mittleren Orient enthielten die Veröffentlichungen von Wikileaks in der Substanz nichts Neues. Das gilt auch für die Betroffenen selbst.
Braucht sie überhaupt eine Kontrolle? Und wenn ja, nach welchen Kriterien soll sie kontrolliert werden? Die fünf Zeitungen, die zeitgleich mit Wikileaks die vertraulichen und geheimen Dokumente veröffentlichten, berufen sich auf ein öffentliches Interesse.