Demgegenüber kommt Europa trotz oder gerade wegen seines hochsubventionierten Ausbaus der sogenannten erneuerbaren Energien nicht von seiner Abhängigkeit von der Kohle los, was sich seit einigen Jahren in steigenden Treibhausgasemissionen wiederspiegelt. Auch wenn nach wie vor in den USA absolut deutlich mehr Kohlendioxid als in Europa emittiert wird, so haben die beiden Titanen der globalen Klimapolitik in Wachstumsraten gesehen die Rollen getauscht. Der selbsternannte Musterschüler Europa hat den Staffelstab an den viel gescholtenen Klimasünder USA abgeben müssen.
Schiefergas entlässt bei der Energieumwandlung nur halb soviel Kohlendioxid in die Atmosphäre wie Kohle und trotzdem mögen es die meisten Umweltschützer nicht. Zwar gibt es keine wirklich ernstzunehmenden Hinweise darauf, dass die Risiken der Schiefergasförderung übermäßig groß und technisch nicht beherrschbar wären, doch die Anhänger des Vorsorgeprinzips lehnen sie trotzdem kategorisch oder zumindest mit prohibitiv hohen Auflagen ab. So groß kann die Sorge um das Klima und das Eintreten für faire Entwicklungschancen der Bevölkerung in den Industrieländern nicht sein, dass man einer derartigen Win-Win-Situation für Umwelt und Ökonomie nicht mehr Begeisterung entgegen bringt. Da kann man Jeffrey Frankel nur beipflichten, wenn er die ewigen Bedenkenträger aus der Umweltszene mit Leuten vergleicht, die aus Angst vor den Risiken einer Viagra-Behandlung ihrer Erektionsstörung lieber wieder zu gemahlenem Nashornpulver greifen. Immerhin kann man dann wieder über das Schicksal der Nashörner jammern.
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In einer wüsten Polemik über die sinisteren Machenschaften der organisierten Klimaleugner (Klimakiller FDP im Lobbyfilz) nimmt sich Blogger Michael Schwarz das „lukrative Geschäftsmodell“ der Klimaleugnung vor und identifiziert mich dabei als „bei CFACT unter Vertrag“ stehenden “Klimaleugner”. Zudem sei ich Mitarbeiter des Berliner Instituts für Unternehmerische Freiheit. Doch die Sache hat einen gewaltigen Haken, denn nichts davon entspricht der Wahrheit. Weder gibt es vertragliche Vereinbarungen zwischen mir und dem Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT), noch arbeite ich derzeit beim IUF mit, auch wenn dies der während einer kurzen ehrenamtlichen Mitarbeit im Jahr 2008 entstandeneEintrag auf der Webseite des IUF mangels Aktualisierung suggeriert. Das alles lässt sich eindeutig belegen.
Statt sich also in der äußerst zweifelhaften Behauptung zu verrennen, die „Klimaleugnung“ wäre für die im Text genannten Personen ein lukratives Geschäftsmodell, hätte der Autor seine Opfer kontaktieren und sich mit demRedaktionsstatut Klimaretter.info auseinandersetzen sollen. Hier sind nämlich die Grenzen des Zumutbaren für die Leser der Webseite eindeutig aufgeführt:
Klimaretter.info wendet sich gegen jede Form von Diskriminierung. Das Online-Magazin ist der wahrheitsgetreuen Berichterstattung verpflichtet; bekennt sich zur Tradition des deutschsprachigen Journalismus, widersteht dem Druck der Stereotype und des sprachlichen und thematischen Konformismus.
Nichts dergleichen ist geschehen. Stattdessen hat Michael Schwarz in seinem Text gegen sämtliche Prinzipien seines eigenen Statuts verstoßen. Wer verleumderisch gegen eine Gruppe von Personen vorgeht und ihnen pauschal “ideologische Borniertheit gegen atmosphärische Gesetzmäßigkeiten” und finanzielle Interessen unterstellt, der verstößt nicht nur gegen die Prinzipien einer „wahrheitsgetreuen Berichterstattung“, sondern macht sich auch einer gruppenspezifischen Herabwürdigung, also der Diskriminierung schuldig. Da muss man eigentlich kaum mehr erwähnen, dass der Text alles andere als ein Zeugnis des Widerstands gegen den „Druck der Stereotype und des sprachlichen und thematischen Konformismus“ ist. Klimaalarmismus ist Mainstream, eben weil in Deutschlands Pressestellen und Redaktionsstuben einer vom anderen abschreibt und offene Fragen in der Klimaforschung einer ideologischen „Alternativlosigkeit“ in der Klimapolitik untergeordnet werden. Wenn hier jemand dem Druck der Stereotype und des Konformismus standhält, dann sind es die sogenannten Klimaleugner oder –skeptiker.
Doch zum Schluss noch zu der Frage, warum ich Klimaleugner bin? Von einer politischen Idee wie dem Kampf gegen den Klimawandel, dessen radikalisierte Vertreter mit schwindenden wissenschaftlichen Argumenten auf die Mittel der Verleumdung und der Lüge zurückgreifen, kann man sich als rational denkender Mensch nur distanzieren. Die Leser dieses Weblogs wissen, dass sich meine Aussagen über die sozioökonomischen Aspekte des Klimawandels und der Klimapolitik, anders als das, was es bei klimaretter.info zu lesen gibt, am Stand des Wissens der Klimafolgenforschung und der Wohlfahrtsökonomik orientieren. Nichts davon leugnet den Treibhauseffekt oder eine Veränderung des globalen Klimas durch menschliches Handeln. Was ich mit gutem Wissen und Gewissen leugne, sind die katastrophalen Folgen dieses Handelns, die bis zum heutigen Tag Hirngespinste kaum valider Klimamodelle und deren Instrumentalisierung durch Klimaaktivisten sind. Dass sich daraus ein lukratives Geschäftsmodell entwickeln lässt, beweist nicht nur die mit Milliarden subventionierte Energiewende in Deutschland, sondern auch das Online-Magazin Klimaretter.info, das sich trotz eines halben Dutzend schlecht informierter Redakteure nach Jahren immer noch über Wasser halten kann.
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Doch schon zu seinen Lebzeiten hatte diese Kanzone ihn bekannt und wohlhabend gemacht, auch ohne, dass er dafür in seinem Heimatland ein Urheberrecht geltend machen konnte. Steven Davis meint auf LearnLiberty.org, dies sei ein hinreichender Beleg dafür, dass gute Künstler auch ohne geistiges Eigentum überleben können. Was zu Zeiten mühsam zu kopierender Notenblätter und den Besuch von Konzerthäusern nur für Wohlhabende galt, stimmt heute erst recht. Wer leicht kopierbare Werke produziert, der erreicht auch viele Menschen und kann sie auch leichter davon überzeugen, dass das Original einen Mehrwert bietet.
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Da fragt sich der kritische Beobachter, warum der Berliner Senat nicht gleich so konsequent ist und die Betreiber Berliner Hotels dazu verpflichtet ihre Zimmer zu ortsüblichen Vergleichsmieten als Wohnungen anzubieten. Offenbar wird die Situation auf dem Berliner Immobilienmarkt nicht konsequent mit einheitlichen Maßstäben beurteilt. Einige Immobilienanbieter sind gleicher als andere. Wer keine Ferienwohnungen toleriert, der darf auch bei Hotels kein Auge zudrücken.
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Hier haben sich diverse Konkurrenten von Google versammelt haben, um dem Marktführer mobiler Betriebssysteme mit Hilfe der EU-Kommission ein Bein zu stellen.
Die Vorwürfe gegen Google, man würde firmeneigene Anwendungen an prominenter Stelle platzieren und das Betriebssystem nicht kostendeckend verteilen, können dabei kaum überzeugen, da die freie Verfügbarkeit über die Produktgestaltung und Bepreisung des Angebots ein wesentliches Element freien Wettbewerbs ist. Wettbewerb zeichnet sich gerade dadurch aus, dass Betriebssystempreise bis auf das Niveau der Kosten ihrer Implementierung auf dem jeweiligen gerät sinken können, solange mit komplementären Diensten hinreichende Kostendeckung fixer Investitionen erzielt werden. Dieser Weg steht jedem Anbieter gleichermaßen zu und hat sich in der Vergangenheit als förderlich für die Innovation erwiesen. Schließlich hat Google mit seinem Betriebssystem Android den anfänglich sehr konzentrierten Smartphone-Markt wieder in Bewegung gebracht und es ist nicht auszuschließen, dass andere Plattformen dieses Rad am Laufen halten, denen mit dem offenen Betriebssystem Linux die gleiche kostengünstige Systembasis zur Verfügung steht. Wer dagegen Wert auf proprietäre Betriebssysteme legt, eben weil er den Wettbewerb in seinem Sinne besser steuern möchte, der muss auch mit den Konsequenzen höherer Systemkosten leben.
Statt aus diesem Regulierungsversagen der Wettbewerbspolitik zu lernen, das nur in einem Strudel zunehmender Markt- und Innovationshemmnisse enden kann, rufen die Unternehmen immer mehr nach der Knute der Wettbewerbsbehörden. Der Verbraucher, in dessem Namen der Wettbewerb staatlich unterbunden werden soll, profitiert von solchen Allianzen nicht. Schließlich können nur höhere Preise für mobile Endgeräte und ein schlechterer Nutzungskomfort die Folge sein, wenn jeder Anbieter nicht nur auf den eigenen Erfolg, sondern auch noch auf einen angemessenen Gewinn seiner Wettbewerber achten soll. FairSearch.org sollte man daher, in Anlehnung an den Rent-Seeking genannten Versuch, durch Lobbyismus Gewinne auf dem Weg der politischen Umverteilung zu generieren, als das lesen, was es ist: RentSeek.org.
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