Was macht die UNO im Irak? Das Doppelspiel von Martin Kobler im Irak
3 Kommentare | Posted 02.04.2013 16:48
Er versucht sich in westlichen Medien an der Seite der unterdrückten Menschen zu zeigen und mit seinem zweiten Gesicht ist er ein guter Funktionär der UNO bei der irakischen Regierung unter Premierminister Maleki, dem Freund der Mullahs Im Iran. Man war mit seiner Arbeit zufrieden. Deutschland schickte seine Frau als Botschafterin nach Bagdad, was Maliki natürlich recht war.
Martin Kobler hat etwas geschafft, das niemand sich hätte vorstellen können.
Er hat die Bewohner von Camp Ashraf gezwungen, ihr 25 Jahre altes Zuhause zu verlassen und an einen schrecklichen Ort namens Camp „Liberty“ zu gehen. Natürlich ist das Regime in Teheran nicht der einzige Fotoshopexperte, der mit diesem Programm moderne Kampfflugzeuge des Regimes auf den Bildschirm zaubert. Kobler hat mit diesen Methoden den Bewohnern falsche Bilder geschickt, um sie glauben zu machen, dass dieses „Übergangslager“ die humanitären Standards erfülle. Er nannte Camp Liberty das Tor zur Freiheit.
Er setzte die Bewohner unter Druck, Camp Ashraf zu verlassen. Er versicherte Ihnen, Camp Liberty stehe unter Aufsicht der UNO und sie würden bald in sichere Länder geschickt werden. Seit mehr als einem Jahr leben die Menschen dort, 2200 Männer und 1000 Frauen. Schrecklicher Ort. Ohne Freiheit. Und ohne das mindeste, was man zum Leben braucht. Unter Aufsicht wurden mehr als 17.500 T-Wände, die zum Schutz der Baracken dienten, abtransportiert. Die dünnen Baracken, die keinen Schutz mehr hatten, wurden mit Raketen und Mörsern angegriffen. Acht Menschen wurden durch den Angriff getötet, 100 wurden verwundet. Keiner konnte dieses Lager verlassen. Da wurde allen klar, dass dieses Lager ein Vernichtungslager ist. Die Angreifer haben angekündigt, dass sie wieder angreifen werden. Das Lager ist so klein, dass die Mörder ihre Opfer ohne große Mühe treffen können.
Ist die UNO im Irak die Behörde, die die Tötung dieser schutzlosen Menschen beaufsichtigen soll?
Die deutsche Regierung hat im Gegensatz zu ihren Verbündeten wie Frankreich, Italien und den USA zu dem Angriff nicht Stellung genommen. Die deutsche Botschafterin hat nur in einer Erklärung die Arbeit ihres Mannes und der irakischen Regierung gelobt!!
Auf jeden Fall fragt man sich: Was ist los mit der UNO im Irak? Wie steht die deutsche Regierung zu dem, was dort passiert?
Am Sonnabend 6.04 um 1130 Uhr am Brandenburgertor haben die deutsch-iranische Gesellschaften in Deutschland eine Demonstration angekündigt um gegen diese Situation zu protestieren
Blog lesen
Wie Mullah-freundlich sind die Grünen?
8 Kommentare | Posted 21.02.2013 11:21
Der jüngste Vorfall zwischen Claudia Roth und dem Botschafter der Mullahs in Berlin hat große Aufregung erzeugt.
Sheikh Attar, Diplomat, Terrorist und Botschafter des Mullahregimes in Deutschland, und Claudia Roth, Bundesvorsitzende der Grünen, eine bekannte Fürsprecherin des geistlichen Regimes von Teheran und enge Bekannte von Martin Kobler, begrüßten einander herzlich mit Handschlag. Dies hat in deutschen Kreisen starken Protest hervorgerufen. Die Tageszeitung Die Welt schreibt: »Claudia Roth wurde am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz dabei erwischt, wie sie fröhlich lachend auf den Berliner Botschafter der Islamischen Republik Iran Ali Reza Sheikh Attar zugeht und ihn mit "High five" abklatscht. ... Was man nicht sehen kann: An der Hand des Botschafters klebt viel Blut. Er ist ein enger Vertrauter des iranischen Präsidenten und war u.a. von 1980 bis 1985, also noch unter Khomeini, Gouverneur der iranischen Provinzen Kurdistan und West-Aserbaidschan und für Hunderte von Todesurteilen gegen kurdische Oppositionelle verantwortlich.« Die Proteste gingen so weit, dass manche Kreise in Deutschland den Rücktritt von Roth forderten.
Dieser »Handschlag« führte auch im geistlichen Regime zu neuem Streit; daraufhin war der Botschafter der Mullahs gezwungen, ihn lächerlich zu leugnen. Er gab an: »Ich hob die Hand zum Zeichen des Respekts, nicht zum Handschlag, und auch Frau Roth hob die Hand. Unsere Hände waren nahe beieinander, berührten sich aber nicht!« Aber die Episode endete damit nicht; er gestand: »Frau Roth und die Grünen sind mit uns in mancher Hinsicht nicht einig, z. B. in der Frage der Menschenrechte, aber darin, dass die Volksmudschahedin (PMOI) gefährlich und dass sie Terroristen sind, darin stimmen sie uns zu.« Er sagte: Da »die Bildzeitung prozionistisch ist und für das terroristische Grüppchen der Volksmudschahedin eintritt, wollten sie mit dem Artikel Frau Roth wegen ihrer Kritk an den Volksmudschahedin ihr die Faust zeigen; andererseits wollten sie mich, bloß da ich iranischer Botschafter bin, als Kriminellen hinstellen und mein Gesicht verzerren« (Fars, Nachrichtenagentur der Revolutionären Garden, 10. Februar 2013).
Claudia Roth und einige ihrer Kollegen in der Fraktion der Grünen im Deutschen Bundestag wie auch im Europäischen Parlament haben sich als Freunde der im Iran herrschenden religiösen Diktatur erwiesen. Sie sind gegen Sanktionen eingetreten, die über das Regime verhängt wurden, und stehen feindselig zu den Volksmudschahedin; sie sind mehrfach in den von den Mullahs beherrschten Iran gereist.
Zwei Monate, bevor die PMOI von der Terrorliste der Europäischen Union gestrichen wurde, versuchte Claudia Roth mit großem Einsatz, 150 Mitglieder des Deutschen Bundestages, die die Streichung der PMOI von der Liste gefordert hatten, davon abzubringen, der demokratischen Opposition des Iran Unterstützung anzubieten. Sie wiederholte dazu die falschen Beschuldigungen der Mullahs gegen die PMOI (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. November 2008). In einem vom 27. November 2008 datierten offiziellen Schreiben an die Abgeordneten wiederholte sie die Propaganda des Mullahregimes gegen die Volksmudschahedin und schloss: »Wir distanzieren uns nachdrücklich von einer Aufwertung der Volksmudschahedin als „demokratische iranische Opposition“.«
Claudia Roth und ihre Kollegen in der Bundestagsfraktion der Grünen versuchten, das Massaker, das Maliki-Truppen im Juli 2009 an den geschützten Personen nach der Vierten Genfer Konvention, den waffenlosen Flüchtlingen in Ahraf verübten, als »mögliche Vergeltung der bis 2003 gewaltsam unterdrückten Kurden und Schiiten im Irak«, hinzustellen. Damit wollten sie die Hände Malikis und seiner Herren und Meister in Teheran reinwaschen (Anfrage der Fraktion der Bündnis90/Die Grünen im Bundestag, 07.09.2009). Das ist genau die absurde Rechtfertigung, mit der das Mullahregime und seine Marionetten in Bagdad die vielen Angriffe gegen die Bewohner von Ashraf, bei denen 50 von ihnen getötet und mehr als 1100 verwundet und für immer versehrt wurden, entschuldigt haben, ebenso die viereinhalb Jahre der unmenschlichen Blockade und die psychologische Folter mit 300 Lautsprechern.
Claudia Roth und Kobler unterhalten eine enge freundschaftliche Beziehung und haben sich in den vergangenen Monaten mehrmals im Irak und in Deutschland getroffen.
Kobler wurde mehrfach beschuldigt, dass er über Schicksal der Opfer (Bewohner im Camp Ashraf und „ Liberty“) mit den Henker verhandelt hatte.
Die Bewohner beschuldigen ihn einseitig sich an der Seite der Maleki Regierung gesetzt hat um die Zustimmung des Irans und Maliki zu gewinnen. Sie fördern UNO auf Kobler zu entlassen.
Am vergangenen Samstag wurde das Camp Liberty angegriffen und 7 Menschen dort getötet.
Blog lesen
Angriff auf Exiliraner: Zeichen der Schwäche der Mullahs
5 Kommentare | Posted 11.02.2013 11:04
Ein Bewohner starb nach zwei Stunden, weil man ihm nicht medizinisch helfen konnte. Die irakische Regierung schickte nicht Ärzte und Krankenwagen, sie schickte Sondereinheiten der Streitkräfte, um mögliche Proteste der Bewohner wegen ihrer aussichtlosen Situation nach dem Angriff niederzuschlagen!
Diese Menschen wurden zwangsweise von Camp Ashraf, dem 40 Quadratkilometer großen Lager, nach Camp Liberty, einem Pferch von einem halben Quadratkilometer Größe, gebracht. Martin Kobler, ein deutscher Diplomat, hatte den Menschen versprochen, sie würden bald in Drittländer geschickt werden, deshalb sollten sie ihr Zuhause verlassen und nach Camp Liberty gebracht werden. Diese Menschen leben seit fast einem Jahr in einem Gefängnis. Sie sind mit vielen Problemen konfrontiert und leiden Mangel an allem, was man zum Leben braucht. Auch eine medizinische Sanktion hat die Regierung Maleki gegen die schutzlosen Menschen dort verhängt. Dieses Camp ist so klein, dass jede Rakete, die trifft, Menschen töten kann. In Camp Ashraf war diese Gefahr schon der Größe des Lagers wegen geringer. Weil die Regierung Maleki den Mullahs sehr nahe steht, wird sie die Lage von sich aus nicht verbessern.
Fast 300 Menschen in Camp „Liberty“ besitzen die Asylberechtigung in Deutschland. Viele von ihnen können sehr gut deutsch sprechen.
Die Bewohner von Camp Liberty haben angekündigt, dass Sie nicht mehr mit Martin Kobler sprechen wollen, weil er sie ständig belogen hat. Das verstehe ich gut. Durch seine einseitige Vereinbarung mit der irakischen Regierung sind die Menschen dorthin gebracht worden. Jetzt leben sie in einem Ort voller Gefahren und wie in einem schlimmen Gefängnis! Und jetzt auch waren sie dem mörderischen Raketenangriff ausgesetzt.
Leider hat Herr Kobler nach dem Angriff das Lager nicht besucht.
Es ist interessant zu wissen, dass vier Stunden nach dem Angriff eine Fernsehanstalt im Iran den Ort, wo die Raketen abgefeuert worden sind, gezeigt hat.
Dieser Angriff zeigt wie die Mullahs nervös sind. Sie haben immer zur Gewalt gegriffen, wenn sie sich in einer schwachen Situation befanden.
www.diezeitbruecke.de
Blog lesen
Mullahs verlangen mehr Druck auf Opposition
1 Kommentare | Posted 03.01.2013 11:16
Die Situation in Syrien. Der wichtigsten Verbündeten ist in sehr schwieriger Lage. Man rechnet mit dem Stutzt der Diktators Bashar Al Assad bis Ende März. Dann sind die Hisbollah auch verloren. Seit 2 Wochen gibt es große Demos im Irak gegen anderen Verbündeten der Mullahs, Nuri Al Maleki.
Die internen Konflikte der Flügels des Regimes und Streit Zwischen Ahmadinejad und Khamenei und ihrer Anhängerschaft hat das Regime brüchiger gemacht. Und im Juni 2013 ist wieder Wahl.
In solchen Situation wollen die Mullahs Ihre Opposition im Irak, die Volksmudjahedin lieber tot sehen. Der Druck auf diese Menschen wächst.
Letzte Woche starb ein Bewohner im Camp „ Liberty“. Ihm wurde medizinische Versorgung versagt. Der Mann, Behruz Rahimian wurde in der Tat getötet.
Nach dem Regen in Camp Liberty am Dienstag, den 25. Dezember, steht das ganze Lager unter Wasser. Die schwarzen Wasserspeicher sind überfüllt. Es sind Lecks darin. Das Wasser ist verunreinigt. Den Bewohnern drohen Infektionen.
Am Tag nach dem Regen (dem 26. Dezember) versuchten die Bewohner seit dem Morgengrauen, Wasser und Abwasser mit Hilfe der wenigen Pumpen und Speicherwagen aus dem Lager zu leiten. Doch um 9 Uhr unterbanden irakische Soldaten die Fortsetzung dieser Arbeit - ebenso am folgenden Tag, Donnerstag, den 27. Dezember. Zu den Elementen, die diese Arbeit verhinderten, gehört Haidar Azab Mashi, ein Geheimdienstoffizier, der in das Massaker an den Bewohnern Ashrafs verwickelt war.
Die Bewohner haben die Beobachtergruppe der UNAMI und den UNHCR schon oft angerufen. Doch diese haben nichts unternommen.
Obwohl der Regen aufgehört hat, waten die Bewohner bei sehr kaltem Wetter bis zu den Knien im Wasser. Die Frauen-Abteilung ist in besonders schlechtem Zustand; die Frauen können ihre Container kaum verlassen. Der Anstieg des Wassers, das kalte Wetter und der elende Zustand der Container haben dazu geführt, daß viele von den Bewohnern Camp Libertys erkrankten.
www.diezeitbruecke.de
Blog lesen
Ein Tag für die Menschenrechte bei minus 6 Grad
2 Kommentare | Posted 10.12.2012 10:03
Man wunderte sich, warum diese Menschen in solcher Kälte dort protestierten. Es war kalt, aber die Leute waren aktiv und munter. Sie forderten die UNO auf, das Regime Bashar al Assad und das iranische Mullahregime wegen Menschenrechtsverletzungen im Weltsicherheitsrat zu verurteilen und die für die Unterdrückung in beiden Ländern Verantwortlichen vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu stellen. Es muss sofort etwas getan werden, weil allein im Iran mehr als 1100 Menschen auf die Hinrichtung warten.
Die Mullahs haben im Iran innerhalb einiger Wochen mehr als 100 Menschen hingerichtet. Die Menschenrechtsaktivisten und die Opposition sprechen über vier neue Steinigungsfälle. Zwei politische Gefangene, der Blogger Satar Behechti (35) und der Arbeiter Jamiel Suoedi (45), wurden zu Tode gefoltert.
Das Regime ist selbst mit internen und externen Konflikten konfrontiert. Das ganze Regime wackelt.
Die Sanktionen haben ihre Wirkung gezeigt und täglich wächst der Druck auf das Regime. Seit seiner Gründung hat dieses Regime nur zwei Mittel gegen seine Krisen und internen Konflikte: Hinrichtung und Herstellung von Angst und Schrecken im Iran.
Der Verlauf der Ereignisse in Syrien, dessen noch an der Macht verbliebenes Regime der wichtigste Verbündete der Mullahs in der Region ist, bedroht Einfluss und Macht der Mullahs im Nahen und Mittleren Osten. Der heldenhafte Widerstand der syrischen Bevölkerung zeigt, dass das Regime von Bashar al Assad nicht haltbar ist. Die Mullahs haben alles versucht, um den Sturz Assads zu verhindern. Sie sind verantwortlich für viele Verbrechen, die in Syrien an der Bevölkerung verübt werden.
Vor dem Brandenburger Tor wurden Szenen von Steinigungen und Hinrichtungen vorgeführt.
Zwei ehemalige politische Gefangene berichteten von ihren Erfahrungen in den Kerkern der Mullahs. Es was schrecklich, was die beiden Männer erzählten, und es ist sehr zu bedauern, dass man in deutschen Medien nichts davon erfährt. Die Folterknechte der Mullahs haben die beiden Männer jahrelang gequält. 17 Jahre lang war einer von den beiden im Gefängnis. Oft, wenn sein Körper von der Folter ganz blutig war, zeigten die Folterer ihn anderen jungen Gefangenen und wollten sie zwingen, zugestehen, was man ihnen fälschlich zur Last legte. Die Mutter eines kleinen Jungen wurde stundenlang gefoltert. Sie versuchte ihr Kind zu töten, damit der Junge die Folterung seiner Mutter nicht mehr mitansehen müsste. Diese Frau war nur eine einfache Sympathisantin der Organisation der Volksmudschahedin.
Die Aktion wurde veranstaltet von der Vertretung des Nationalen Widerstandsrates Iran unter Beteiligung von syrischen Oppositionellen. Ein Mann aus Syrien sagte mir, die syrische und die iranische Opposition hätten dieselben Gegner und die gleichen Interessen. Die Gegner sind die Mullahs im Iran und Assad in Syrien.
M. Moshiri
www.diezeitbruecke.de
Blog lesen
|