Spareinlagen garantieren?
3 Kommentare | Posted 25.05.2012 06:18
Der neueste Coup der "EU-liten". Heute auf den Mittelstandsnachrichten gefunden.
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/05/42965/#comment-94976
Kurioserweise hatte ich mich vorher mal hingesetzt und nachgerechnet. Das folgende kommt also direkt aus meinem Blog
"Nur so zum "Erschrecken". Die Bundesregierung und die Banken "garantieren" Sichteinlagen bis 100 0000 € . Haben Sie schon mal nachgerechnet wieviel das ist? Nehmen wir aus Vereinfachungsgründen nur 10000 € pro Einwohner an. Wir reden dann über eine Summe von 800 000 000 000 bei "nur" 10000€ oder anders herum 8 Billionen bei der angeblich "garantierten" Summe. Bislang betragen unsere gesamten (offiziellen) Schulden etwas über 2 Billionen. Wie realistisch ist also diese Garantie? Nun ja wenn man von einer 80/20 Regel ausgeht dann besitzen 20 % der Top Vermögenden rund 80 % des Ersparten. Nach http://www.spiegel.de/wirtschaft/rekordwert-bundesbuerger-besitzen-4768-milliarden-euro-a-727964.html besitzen alle Deutschen zusammen rund 4 Billionen an Vermögen. Und der Staat soll in der Lage sein das Doppelte zu "garantieren"?
Wer's glauben möchte. Zurück zu der 80/20 Regel 20 % der Bevölkerung sind 16 Millionen, diese besitzen also rund 4 * 0.8 = 3.2 Billionen an Geldvermögen. Die Garantien des Staates umfassen für diese 16 Millionen rund 1 600 000 000 000. Also "nur" die Hälfte des aktuellen Vermögens. Sollten Sie zu den 20 % der TopGeldhalter gehören, wären Bedenken allemal angebracht. Fakt ist: Das Bankensystem und der Staat kann die Summen nicht einmal annähernd garantieren. Was ist eine "Garantie" wert, die nicht einzuhalten ist? In Griechenland dürfte das genauso hinkommen. Somit kann man sagen wenn gerade einmal 10% der Topvermögenden Ihr Geld abziehen, ist es vorbei mit der Herrlichkeit der Banken und des Staates. So wie es aussieht wird uns das gerade vorgeführt.
"
Zuerst veröffentlicht auf: nab->yab
Völlig illusorisch. Sollten die Topvermögenden diesem Elend ein Ende bereiten wollen, bräuchten Sie nicht mehr und weniger als Ihr Geld abziehen.... Offensichtlich sind sie doch sozialer eingestellt als uns die Sozialisten aller Coleur glauben machen wollen.
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An die "neuen Wachstumsfans"
8 Kommentare | Posted 23.05.2012 06:50
Nachdem wir das mit dem Sparen nicht versucht haben, könnte man es ja auf die "althergebrachte" Art angehen.
Es ist natürlich unangenehm wenn die Deutschen da nicht mir-nichts-dir-nichts mitmachen wollen. Es wurde und wird uns ja von unseren eigenen Politikern dazu immer vorgehalten wir seien die großen Gewinner.
Also seien wir ehrlich: Die Deutschen sind "schuld". Weil das offenbar weit bei den südlichen und westlichen Nachbarn anerkannt ist, habe ich einen Vorschlag zur Lösung.
Liebe Griechen, Spanier, Portugiesen, Franzosen und wer sonst sich noch so angesprochen fühlen sollte. Wie wäre es, wenn Sie für einen Austritt Deutschlands werben bzw. bei der EU Kommission intervenieren würden?
Ich will Ihnen die Vorteile aufzählen.
- Mit einer neuen "DM" gäbe es einen merklichen Aufwertungsdruck für eben diese "neue" Währung. Was ja nur heißt die Deutschen täten sich schwerer mit Ihrem Export und noch besser: Sie würden ohne etwas tun zu müssen konkurrenzfähiger. Das ist doch ein Geschäft oder?
- Weiterhin gäbe es weitaus weniger Widerstand bei der Einführung von Eurobonds. Auch das kann für Sie ja nur von Vorteil sein, sie müssen wie oben nichts selber leisten, außer neue Anleihen aufzulegen. Ich bin sicher die EZB böte Ihnen da Ihre "geschmeidige" Mithilfe an, daß Sie tatsächlich keine Mühen hätten. Und mit genügend Überzeugung, dürfte sich die EZB gleich bereit erklären die Anleihen als Sicherheit abzunehmen, ach Quatsch, viel besser die Zentralbank finanziert Ihnen das Alles. Das ist doch ein Geschäft oder?
- Wachstum wäre gar kein Problem mehr. Sie haben mehr Kredit sowie mehr Inflation zur Verfügung. Damit wird es garantiert besser für Sie laufen. Das ist doch ein Geschäft oder?
Daraus folgt für mich: Wollen die Deutschen nicht freiwillig gehen, sollten Sie dank Ihre Interventionen und Abstimmungen gegangen werden.
Was mich nur wundert warum sind Sie nicht selber darauf gekommen? Das wäre doch ein Geschäft oder?
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Wahl in NRW
7 Kommentare | Posted 14.05.2012 06:35
Wer eine Vorliebe für Ironie und Sarkasmus hat, wurde am Wochenende bestens bedient. Die erklärten Gegner der Marktwirtschaft und Zentralisten haben einen glatten Durchmarsch erzielt.
Um die Schizophrenie ein wenig auf die Spitze zu greifen wurde die Endziel Partei des Sozialismus (die Linke) rausgewählt.
Irgendwie ist das Wahlergebnis bezeichnend. Die Grünen und Roten haben es nicht geschafft einen verfassungskonformen Haushalt auf die Beine zu stellen. Im Gegenteil sie kultivieren die Verschwendung, genau wie Griechenland. NRW hängt am Tropf des Länderfinanzausgleichs, genau wie Griechenland am Tropf der EU.
Schulden sind DIE Gemeinsamkeit von NRW und Griechenland, und wie die Griechen wählen die Deutschen (zumindest die aus NRW), diejenigen die sie in dieses tiefe Schlamassel stürzten.
Wirklich ein glorreicher Tag für die Sozialistische Internationale. NRW hat gewählt und klar die Politiker erhalten, die es verdient: Bankrotteure und Rechtsbrecher.
Alle die in NRW noch produktiv arbeiten und auf ehrliche Weise Ihr Geld verdienen, dürfen sich auf neue Gemeinheiten gefasst machen.
Vielleicht hatte Honi doch recht: "Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs' noch Esel auf" .... bis zum finalen Zusammenbruch, der vollkommenen Zerrüttung der Währung und der völligen Auflösung was man als Recht bezeichnen kann und nicht zuletzt der Armut für Alle.
Wir danken den NRWlern für den Vorgeschmack auf diese schöne neue Welt...
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Wahlen in SH
3 Kommentare | Posted 07.05.2012 07:25
Leichte Verschiebungen in der bunten Einheitsparteienlandschaft. Überraschend gutes Abschneiden des gelben Flügels.. Als neue Farbvariante orange.
Das war Alles.
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Andere Länder
1 Kommentare | Posted 04.05.2012 06:46
Man mag es zwar kaum glauben aber unsere Eliten kommen was die Unfähigkeit aber den Machtanspruch des Staates angeht in's Hintertreffen.
Drei Länder aus Südamerika machen es uns vor:
Enteignungen in Argentinien
Prickelnd daran vor nicht einmal 15 Jahren wurden die Privatgläubiger ebenfalls enteignet und seit dem wurde offensichtlich der sich leidlich entwickelte Mittelstand weit nach unten getrieben.
Enteignungen in Bolivien
Die Begründung ist "abenteuerlich", zu wenig Investitionen. Man darf wohl fragen wer möchte in einem Land investieren in dem man nicht weiß ob einem morgen noch gehört was einem heute gehört (ohne eigenes Verschulden, nur weil es der "gute Staat" so beschließt.
Und Venezuela holte sein Gold zurück als Akt der "Souveränität". Verschwiegen wurden höflich, daß es dort eine massive Inflation gibt, die wie immer alle verarmt. Und nun ja die Revolutionsschergen müssen wohl "bezahlt" werden offenbar wird dafür das Gold gebraucht.
Die Werdegänge sind in den Ländern ziemlich ähnlich. Erst wird jemand gewählt, der fängt dann an Stimmung gegen bestimmte Gruppen zu machen. Der Staat dehnt sich immer mehr aus, dann kommen die Enteignungen und mit Ihnen unweigerlich die Verarmung. Und schuldig sind immer "die Anderen". Erinnert Sie das an etwas?
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