Spalten statt versöhnen: Nach diesem bewährten Motto verfährt ein Oberhirte, von dem man es nicht erwartet hätte. Ich saß einst neben ihm in lauschiger Runde, hörte ihn reden und scherzen und lachen und fühlte mich nicht unwohl.
Meine lieben deutschen Theologen,
den lieb ich, der Unmögliches begehrt? Wäre es so einfach, wie es das Zitat behauptet, müssten wir alle uns ergriffen an die Brust fassen und eine Träne der Rührung verdrücken und stolz ausrufen: ach, unsere guten deutschen Theologen, wie schön, dass wir sie haben.
So aber, meine lieben Theologen, ist es nicht, zumindest dann nicht, denke ich speziell an Euch, an jene bisher 193 meist habilitierten und staatlich bestallten Lehrenden, die Ihr ein „Memorandum 2011“ unterzeichnet habt. Ja, Ihr wollt Unmögliches, Ihr wisst es genau, und dennoch fällt es mir schwer, Euch als Himmelsstürmer, Weltenstürzer so hoch einzuschätzen, wie Ihr selbst Euch vermutlich einschätzt.
Ihr wisst, dass Eure behänd hervorgeholten Forderungen nicht verwirklicht werden.
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Operation gelungen, Patient tot?
2 Kommentare | Posted 15.03.2010 12:09
Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich, täglich herrlicher werden die Zeiten. Im Minutentakt lassen sich Meinungen in die Welt hinaus trompeten, die ohne Gedankenarbeit aus dem Griffel perlen.
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Untertans Sprengelpflicht
1 Kommentare | Posted 22.02.2010 16:42
Das Jahr ist noch jung, viel Raum also für Idiotien jedweder Art. Bekanntlich sind auf diesem Gebiet keinem Politiker, keinem Helden der Öffentlichkeit und auch keinem Schreibenden Grenzen gezogen.
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Mundschenk Merkel
1 Kommentare | Posted 16.01.2010 09:48
Im pfälzischen Neustadt hat man dem Elwedritsche ein Denkmal errichtet. Der Elwedritsche ist ein scheues Tier. Man hat ihn kaum je gesehen, obwohl Jahr um Jahr sich eine Jägersmeute auf den Weg macht.
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