Dabei widerspricht die Quacksalberei vom „längeren gemeinsamen Lernen“ und der schulischen Gleichmacherei schlichtweg dem gesunden Menschenverstand – und übrigens auch den einschlägigen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Bisher erzählte man dem Publikum, man brauche nur ein „Rettungspaket“ in gigantischer Milliardenhöhe (750 Milliarden Euro), müsse der griechischen Regierung ein drastisches Sparprogramm diktieren und dann werde alles wieder gut sein.
Aus dieser Verklammerung werden bereits in naher Zukunft politische Spannungen entstehen, die alles Bisherige in den Schatten stellen.
Überall in den Euro-Staaten (sowie in der übrigen EU) sind die Sozialausgaben gewaltig angestiegen.
Die „Hilfe“ von EU und IWF legt die Axt an die Wurzeln der griechischen Demokratie. Zugleich wird sich der Haß steigern, den man Frau Merkel und ihren Stabilisierungsforderungen entgegenbringt.
Dabei gibt es den Weg, Griechenland von einem Großteil seiner Verschuldung zu befreien, indem die Gläubiger entweder freiwillig verzichten (auf dem Weg einer Schuldnerkonferenz) oder durch einen Staatsbankrott dazu gezwungen sind, weil die fälligen Zinsen nicht mehr gezahlt werden.