Häufig hört man von Markt-Skeptikern die Aussage, ein Objekt sei besonders wertvoll oder wichtig und könne darum “nicht dem Markt überlassen” werden. Offensichtlich ist genau das Gegenteil richtig: Wenn ein Objekt besonders wertvoll oder wichtig ist, ist es umso dringlicher, dessen wahren Wert - oder auch dessen wahre Knappheit - abzubilden. Und genau dies vermag nur das freie Spiel von Angebot und Nachfrage, also der Markt.
Diese Feststellung gilt für lebensnotwendige Güter, wie etwa das Wasser, ebenso, wie für besonders bedeutungsvolle Dienstleistungen, wie etwa die Bildung.
Das “Verbot” ist sicher eine der dümmlichsten Illusionen des politischen Betriebs. Diese basiert auf naiven, kindlich geprägten Vorstellungen der Erziehung durch eine Autoritätsperson: Wenn einst Vater oder Mutter dem Kleinkind etwas verbot - das zweite Glas Coca-Cola zum Beispiel - so galt dieses Verbot absolut.
Während Europa sich mühsam aus den Tiefen der Rezession herauskämpft, laufen in China und Indien längst die Maschinen wieder warm. Immerhin scheint die EU die neue Dynamik auf den Weltmärkten erkannt zu haben.
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Aufstand der Asozialen
11 Kommentare | Posted 19.11.2009 14:31
hier die Studenten, dass für ihre Ausbildung nicht sie selbst, sondern jene Menschen zahlen sollen, die sie nicht geniessen.
Kein Wunder, dass dabei anti-liberale oder anti-marktwirtschaftliche Floskeln in die Studi-Rhetorik einfliessen, denn eine derart asoziale Trennung von Kosten und Nutzen wäre auf einem freien Markt undenkbar.
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Für die Enthemmung des Kapitalismus
1 Kommentare | Posted 07.11.2009 19:03
Diesem Ansatz des “Stakeholder Management” diametral entgegen steht das Phänomen des “Shareholder Activism“, verkörpert durch Hedge Fonds oder Finanzinvestoren, die sich am Kapitalmarkt die Kontrolle über ein Unternehmen sichern, um gewisse strategische oder operative Veränderungen zu erzwingen.
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