Wir haben nur ein Problem. Das ist die Botschaft, die Sie mit Frau Schad und ihrer Ehefrau unserem Land vermitteln. Indem Sie Frau Schad zur First Lady erhoben haben, ist Ihre Ehe plus Freundin keine private Sache mehr.
Wir sind Christen und versuchen gegen den Trend die Ehe hochzuhalten. Daher verstehen wir nicht, wie ein ein Bundespräsident, der Christ ist, der unser Land repräsentiert und sich an Treue und Eid halten soll, gleichzeitig mit der einen Frau verheiratet sein kann und mit einer anderen Frau zusammenlebt. Für uns ist die christliche Ehe eine Stiftung Gottes. Da gilt der Stifterwille, in dem nicht nur Inhalt und Ziel der Heilsbotschaft festgelegt wurden, sondern auch, in welcher Weise diese zu bewahren sei.
Welche Konsequenzen kann Ihre Doppelbeziehung zu zwei Frauen haben?
Sie sind also mit Frau Schad ein hohes Paar, ohne die Vorsilbe Ehe. Sie sagen es genügt, dass sie sich als Paar bezeichnen. Ihre Frau sei damit einverstanden. Dem sollte man Rechnung tragen. Konsequent wäre:
- Je zwei Leute können sich selbstverständlich als Paar bezeichnen. Gesetze verhindern, dass dies diskriminiert wird.
- Ein Paar kann selbstverständlich seine Regeln selbst festlegen. Gesetze bieten einige Standards für ein Paar-Sein, etwa für Erbschaft, Steuer, jederzeitige Auflösung. Jetzt schon geht manche Rechtsprechung in diese Richtung.
- Der Begriff Ehe bleibt christlichen Fanatikern vorbehalten, die von ewiger Treue vor Gott schwärmen. Jetzt schon können kirchliche Ehen ohne gesetzliche Folgen geschlossen werden.
So wird es so rasch nicht kommen. Aber die Tendenz besteht.
Ich freue mich, wenn Sie meine Gedanken ernst nehmen und ich keine Standardantwort ihrer Mitarbeiter bekomme.
Es geht mir um unser Land, um unsere christlichen Werte, um die Kultur der Ehe, um Treue und den konsequenten Umgang mit Versprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Christiane Lambrecht
katholisch, verheiratet mit einem evangelischen Mann, 47 Jahre alt, Mutter von 3 Kindern
Dipl.-Kauffrau, Wirtschaftsmediatorin, Coach
Ein Mensch, der beeinträchtigt ist – weil er entweder mit einer Behinderung geboren wurde oder sie im Laufe des Lebens erwirbt – ist genauso viel wert wie ein Mensch ohne Beeinträchtigung.
Familienministerin Kristina Schröder läßt mitteilen: "aus Sicht der Bundesregierung darf eine moderne Rentenpolitik im Ergebnis nicht zu einer Bestrafung von Kinderlosen führen.
Die Frage ist: Weshalb gönnt der Staat und verschiedene Lobbygruppen nicht Familien das, was ihnen laut Verfassung zustünde: Das volle Existenzminimum auch für jedes Kind! Weshalb wird hier überhaupt debattiert, gestritten und den Eltern ständig pauschal unterstellt, sie würden nicht alles für ihre Kinder und zu deren Wohlergehen machen? Die Diskussion um Kindergeld und Existenzminimum zeigt: 40 Jahre familienzerstörender Kultur und Politik sind immer noch nicht vorbei! Familien kämpfen gegen eine desaströse Familienkultur in diesem Land!
Weder die Tatsache, dass Deutschland trauriges Schlusslicht in der Geburtenstatistik innerhalb Europas ist, noch dass Steuer- und Abgabenpolitik Familien sogar verfassungswidrig über Gebühr belasten, bringt die Bundesregierung dazu, zukunftsorientiert zu handeln.
Mit dem gestrigen Ankündigungen der Schwarz-Gelben-Koalitionäre ist es dokumentiert: Weder halten sich Politiker an ihre Wahlversprechen, noch beachten sie wichtige Urteile des Bundesverfassungsgerichts.
Bereits im November 1998 hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass die Anhebung des steuerlichen Kinderfreibetrags auf den gleichen Betrag eines Erwachsenen, aktuell sind das 8004 Euro, dringend geboten ist.