Auf europäischer Ebene denkt man indes nicht unbedingt so. Der Europäische Gerichtshof mit seinem Selbstverständnis als "Motor der Integration" wird vielmehr zu einer möglichst „weiten“ Auslegung von Lissabon tendieren.
Der deutsche Zoll ist angewiesen, illegale Glühlampensendungen aus dem Nicht-EU-Ausland ersatzlos zu kassieren. Der gemeine EU-Bürger reagiert hierauf, wie auch die Medien dieser Tage melden, mit Hamsterkäufen.
Die kurzfristige politische Agenda – die Wahl zum deutschen Bundestag am 27. September, das zweite Referendum zum Lissabon-Vertrag am 2. Oktober in Irland, wo die demokratische Mehrheit zuvor bedauerlicher weise „falsch“ entschieden hatte – bestimmt den Zeitplan.