Die Finanzbranche hat nun wahrlich keinen guten Ruf. Der Volksmund spricht ja nicht ohne Grund von Versicherungshaien oder „Bankstern“ – je nach Herkunft fallen die Begriffe auch richtig beleidigend aus.
Das Haar in der Suppe wurde lange Zeit klein geredet, aber irgendwie drang es dann doch noch an die breite Öffentlichkeit. Denn die beiden Bund/Länder-Vertreter in der Opel-Treuhandgesellschaft haben ihre Zweifel am Magna-Sberbank-Deal (von einer Übernahme kann man bei lediglich 55% wahrlich nicht sprechen) mehr als deutlich zum Ausdruck gebracht.
Am Mittwoch wurde es nun offiziell verkündet: E.ON hat sich mit den Interessenten über die wirtschaftlichen Grundzüge des Verkaufs ihrer Stadtwerketochter Thüga geeinigt.
Unter dem Motto “Cash for Clunkers” (in etwa: Bargeld für Schrottkarren) wurden noch kurz vor der Sommerpause weitere 2 Mrd. Dollar in das anfangs nur mit 1 Mrd. Dollar ausgestattet Programm gesteckt.
Doch ist die Kreditklemme wirklich vorhanden und ist sie tatsächlich das vordringlichste Problem dieser Tage? Zunächst einmal muss man feststellen, dass sich keine seriösen, tagesaktuellen Aussagen über dieses Thema treffen lassen. Es handelt sich vielmehr um Stimmungen und gefühlte Probleme.