Bei den Klimaverhandlungen in Durban zeichnet sich wie zu erwarten war keine Lösung ab. Zu sehr weichen für die meisten Länder Nutzen und Kosten von Treibhausgasminderungen voneinander ab.
Eine charakteristische Eigenschaft sozialistischer Planwirtschaften war die Rationierung von Gütern und Dienstleistungen. Aufgrund des fehlenden Preismechanismus musste der Mangel irgendwie halbwegs sinnvoll verwaltet werden, weshalb es nahe lag, vom wenigen Vorhandenen jedermann den gleichen Anteil zukommen zu lassen.
Wissenschaftler, Medien und Politiker scheinen sich einig: Der Klimawandel ist Realität und der Mensch ist schuld daran. Es muss etwas geschehen – koste es, was es wolle. Doch der Schein trügt: Noch steckt die Klimaforschung in den Kinderschuhen, kämpft mit ungenauen Daten und einer Natur, die sich auch mit den komplexesten Modellen nicht zufriedenstellend beschreiben lässt.
Klimaforscher und Umweltpolitiker glauben, das Klima kontrollieren zu können und vergessen derweil, dass sie nicht einmal mehr in der Lage sind, die Auswüchse der Klimapolitik zu kontrollieren.
Keine Frage, das Energiekonzept der Bundesregierung ist ein planwirtschaftliches Ungetüm, dass mit einer umweltorientierten Marktwirtschaft nicht mehr viel gemein hat.