Der Mensch strebt im Innern zutiefst nach Sinn, Beständigkeit und Liebe. Die am tiefsten sinngebende, charakterformende und anspruchsvolle menschliche Aufgabe, die Erziehung des Nachwuchses, soll nach Willen heutiger Politiker zunehmend „outgesourct“ und von Professionellen erledigt werden. Anerkennung für ihre Leistung erhalten selbst Erziehende heute nicht, das widerspricht der „Emanzipation“.
In der Shell-Jugendstudie betonen die befragten Jugendlichen dagegen vor allem den hohen Wert, den der erfahrene Rückhalt, die Liebe in der Familie für sie hat.
Die offizielle Politik „gönnt“ den Familien immer weniger gemeinsame Zeit! Vor allem Mütter, die arm sind, sollen durch Elterngeldstreichung möglichst sofort in irgendeine Erwerbsarbeit getrieben werden – aber auf welchen Arbeitsplätzen? Und was wird dann mit den Babies – wenn sie nicht schon vorher „abgetrieben“ wurden?
Das grundsätzliche Misstrauen der aktuellen Politik gegenüber Familien ist unübersehbar.
Die monopolistische Einstellung, mit der die Krankenkassen (GKV), von der Politik bestärkt, in Rabatt- und Vertragsverhandlungen auftreten, schockiert mich immer wieder. Das soll jetzt auch auf die Privatkassen ausgeweitet werden. Die politisch erteilte „Marktmacht“ wird genutzt, um die Preise für Leistungen zu drücken bis es (die Leistungserbringer) schmerzt – oder umbringt! Das ist kein freier Markt mehr – es grenzt an Enteignung! Ist das im Sinne der FDP?
Qualität bleibt unter diesem Druck zwangsläufig auf der Strecke bzw.
Es wird immer wieder festgestellt, dass Frauen, die Kinder bekommen, in puncto Karriere einen „Knick“ erleben. Die Sorge für ein Kind oder gar für mehrere ist eine gesellschaftlich unverzichtbare Aufgabe! Allein so geht das Leben in unserem Lande weiter.
Ich habe mir ein paar Gedanken darüber gemacht und diese unserer Familienministerin, der Regierung und anderen Politikern mitgeteilt:
Guten Tag, Frau Schröder!
Die Anrechnung des Elterngelds als Einkommen bringt übrigens nicht unbedeutende organisatorische Probleme mit sich.