Vorbehalte von Eltern, das eigene Kind außerhalb der Familie in einer Krippe betreuen zu lassen, stoßen in der veröffentlichten Meinung auf Unverständnis: Dass kleine Kinder auf die dauerhafte Präsenz und liebevolle Zuwendung einer primären Bezugsperson angewiesen sind, gilt als ein antiquierter, bürgerlichen Familienidealen verhafteter „Müttermythos“.
Die familienpolitische Debatte dreht sich seit langem um eine Kunstfigur: Die berufliche erfolgreiche Akademikerin. Sie verkörpert einerseits den Erfolg der Frauenemanzipation (aufgeklärt, unabhängig etc.) und andererseits den negativen demographischen Trend zur steigenden Kinderlosigkeit.
Der Osten Deutschlands gilt wirtschaftlich wie demographisch als Krisenregion. Es überrascht daher zunächst, dass 2008 die Geburtenrate in Ostdeutschland erstmals seit 1991 wieder etwas höher war als im früheren Bundesgebiet.
Die CDU will – folgt man ihrem Parteiprogramm – „den Kindergartenbesuch „für das letzte Jahr verpflichtend machen." Von einer solchen „Kindergartenpflicht“ erhoffen sich ihre Befürworter, Kinder aus Familien mit einem „Migrationshintergrund“ und aus sogenannten „bildungsfernen Schichten“ besser zu fördern und in das Bildungssystem integrieren zu können.
Dem Friseur Fusi zum Beispiel hatte ein "grauer Herr" erklärt, dass er seine Zeit auf verantwortungslose Weise vergeuden würde: „Sie leben allein mit ihrer alten Mutter, wie wir wissen.
"Der Geist wird ohnmächtig, die Macht böse. Aber in dieser Spannung ist es der geschichtlich unabschließbare Weg, die Macht zum Element des Rechts werden zu lassen, das Dasein zu begründen als Boden der Freiheit des Menschen." - Karl Jaspers
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