Europa scheint nun aber immer mehr zur Hauptbühne des berühmten "Marsches durch die Institutionen" zu werden. Ob die Lobbyisten der Abtreibung, die Propagandisten zur Abschaffung der bürgerlich-klassischen Familie, Euthanasiebefürworter oder machtbewusste Genforscher, sie alle haben ein Ziel: das christliche Europa zu beerdigen.
Wenn in der christlichen Lehre die 10 Gebote befolgt werden, dann gibt es keine grausamen Missbrauchsfälle und keinen Werteverfall.
Die Gender-Ideologie, zur Einebnung der Geschlechterunterschiede und Sexualisierung, ist als zivilreligiöse Herausforderung unserer Kultur auf den Plan getreten, die christliche Kritiker in totalitärer Weise mit Kampagnen mundtot machen.
Aber warum geht das so einfach? Wo sind die Christen? Die übergroße Mehrheit, und vor allem die junge heranwachsende Generation wollen diese Entwicklung nicht.
Eine Neuauflage der großen Koalition hätte uns in kurzer Zeit einen Koalitionsbruch und Wechsel zu ROT/ROT/GRÜN beschert. Merkel hat im Wahlkampf nicht ein einziges Mal auf die Gefahr hingewiesen, die Kommunisten in der Regierung bedeuten würden.
Vier Wochen nach der Wahl unterschrieb Merkel den Koalitionsvertrag zwischen der Union und der FDP, der Steuererleichterungen und die Änderung des Gesundheitsmonsters enthielt.
„Ich setze eigene Akzente“ kann die Jungpolitikerin Kristina Köhler nur noch stammeln (FAZ.NET vom 17.1.2010). Bei ihrer Antrittsrede im Bundestag musste sie jedoch offensichtlich voll auf den Kurs von Frau von der Leyen einschwenken, weil diese es nicht zulassen wird, dass ihre Krippenstrategie in Frage gestellt wird.
Die Form, wie Frau von der Leyen ein staatlich gewolltes Leitbild vorgibt, erinnert an den überwunden geglaubten Sozialismus.
Frau Merkel hat den Schwung des Neuanfangs nicht genutzt ... (vielleicht auch nicht gewollt) indem sie, ohne wenn und aber, den Bürgern erklärt hätte, z.B.:
Wir haben in der großen Koalition keine Mehrheit gehabt, um den Finanzhaushalt auf ein besseres Fundament zu stellen.
In Antwerpen wurden die Lehrer angewiesen, den Schülern in der Adventszeit keinesfalls zu erklären, welche Bedeutung das christliche Kreuz hat. Man wolle auf diese Weise keine religiösen Spannungen mit Muslimen heraufbeschwören und die Integration fördern….
In Oxford ist seit 2006 das Wort“ Weihnachten“ aus dem offiziellen Sprachgebrauch gestrichen. Man spricht statt dessen vom „Lichterfest“….
Im schottischen Dundee vermeidet man jeden Bezug zum christlichen Brauchtum. Statt einer Weihnachtkrippe gibt es eine „Solar-Lichter-Disco“.
In mehreren niederländischen Großstätten darf der Nikolaus keine christlichen Symbole mehr tragen. Dies könnte, so die Befürchtung der Politiker, Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis in ihren religiösen Gefühlen verletzen….
In Bozen sollen die Kindergärtnerinnen darauf achten, dass möglichst keine Weihnachtslieder mit christlichem Bezug (wie z.B.