Staatliche Misswirtschaft

Wohnungsnot für Berliner. Luxus für Migranten

Die Wohnungsnot in Berlin ist groß und wird größer. Der Senat sucht angeblich nach Lösungen, wie Wohnraum bezahlbar sein soll. Gleichzeitig lässt er Flüchtlingsheime bauen mit einer Nettowarmmiete wie bei einer Luxuswohnung. Wie passt das zusammen?

Baustelle Pixabay
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Lebenswelt, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Asylbewerber, Berlin, Elke Breitenbach, Landesamtes für Flüchtlinge LAF, Matthias Kollatz-Ahnen, Modulare Wohneinheiten für Flüchtlinge MUF, Wohnungsnot
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Es passt gar nicht zusammen. Die Berliner Zeitung berichtet über den Skandal in deutlichen Worten: Um Flüchtlinge und Migranten dauerhaft unterbringen zu können, baut der Senat insgesamt 53 Wohnhäuser in Fertigbauweise. Sie werden »Modulare Wohneinheiten für Flüchtlinge« genannt, abgekürzt MUF. Zehn davon sind schon fertig, 19 sind noch im Bau, 24 in Planung. Was kostet die MUF-Wohnungen? Wer soll die Mieten bezahlen?

»Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen«, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach von der Partei Die Linke am Rande einer Präsentation der MUF-Pläne. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen von der SPD fügte hinzu: »Die Art der Unterbringung wird besser und billiger.«

Genau das stimmt nicht. Eine Berechnung des Landesamtes für Flüchtlinge (LAF) offenbart die Preise : Die Nettokaltmiete liegt zwischen 14,-- und 17,-- Euro pro Quadratmeter, die Warmmiete entsprechend bis zu 22,-- Euro pro Quadratmeter.

Für 22,-- Euro Warmmiete kann man sich eine Luxuswohnung mieten. Private Bauherren wiederum werden vom Senat gezwungen, »bezahlbaren Wohnraum« für 6,50 Euro netto kalt anzubieten. Und eben dieser Senat, der privaten Bauherren in einen engen Finanzrahmen zwingt, baut Flüchtlingshäuser für 17,-- Euro Kaltmiete pro Quadratmeter! Wie ist das möglich?

Durch staatliche Misswirtschaft. Durch eine geplante staatliche Misswirtschaft, die vorhersehbar war und niemanden überraschen sollte. Die Wohnungsbaugesellschaften hatten keinen Anreiz, günstiger zu bauen. Sie errichten die Unterkünfte ohne Konkurrenz im Auftrag des Staates – und genau dieser Staat ist dann auch der Mieter. Alles wird aus Steuergeld bezahlt, niemand drückt die Kosten. Bei Migranten wird nicht gespart.

Rot-Rot-Grün hatte beschlossen, die Unterbringung zu verstaatlichen, mit dem Versprechen, die Kosten damit zu senken. Genau das Gegenteil wurde erreicht: Flüchtlingsheime werden so teuer wie Luxuswohnungen. Es war ein falsches Versprechen. Jeder hätte es wissen können.

Die falschen Versprechungen gehen weiter. Elke Breitenbach versprach, dass die MUFs nach Ablauf von drei Jahren allen Berlinern zur Verfügung stehen werden, Familien, Studenten und wohnungslosen Bürgern. Wer glaubt das?

Wo sollen denn in drei Jahren alle die Flüchtlinge und Asylbewerber wohnen, die jetzt in die MUFs einziehen? Und wo sollen alle die Flüchtlinge, Asylbewerber und Migranten wohnen, die täglich neu in unser Land kommen?

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl

es ist halt die Volksverdummung in seiner realen unverblümten wirklichkeit. staatliche Misswirtschaft. Durch eine geplante staatliche Misswirtschaft, die vorhersehbar war und niemanden überraschen sollte.Alles wird aus Steuergeld bezahlt, niemand drückt die Kosten. Bei Migranten wird nicht gespart.
diese SED- Regierung ist einfach nur unfähig und das geht weiter so Alles wird aus Steuergeld bezahlt, niemand drückt die Kosten. Bei Migranten wird nicht gespart.

Gravatar: Ich bin nur ein Deutscher

Ja, wo sollen die denn alle wohnen?
Was uns künftig bevorstehen kann, basiert u. a. auf "Grundgesetz Art. 13", dem so harmlos klingenden "Bundesleistungsgesetz" sowie dem "Polizei- und Ordnungsrecht (PolR)" der einzelnen Bundesländer:

Im Klartext steht dort nämlich (und dies betrifft keinesfalls nur leerstehende Häuser): Im besonderen Notfall können Bürger von der Kommune gezwungen werden, Flüchtlinge "vorübergehend" bei sich zu Hause aufzunehmen - etwa wenn die zuständige Ordnungsbehörde bei einer Überprüfung (gesetzlich möglich!) eine "ausreichend große Wohnung" feststellt.

Es soll hier in keiner Weise Panik erzeugt werden, es kann aber nur gut sein, wenn Sie vorbereitet sind. Deshalb würde es viel Sinn machen, diese Frage im eigenen Interesse abzuklären: Bitten Sie Ihren Bürgermeister oder Ihre Bürgermeisterin (die Kommunen sind gesetzlich zuständig) um eine eindeutige SCHRIFTLICHE Garantie, dass eine Zwangs-Unterbringung von Flüchtlingen unter allen Umständen definitiv ausgeschlossen ist.

Falls in Ihrem Wohnort darüber auch nur die geringste Unklarheit besteht:
Verbreiten Sie diese Information so weit wie möglich, schließen Sie sich mit Freunden und Nachbarn zusammen und werden Sie aktiv. Denn nur durch sehr massiven und lautstarken, aber selbstverständlich friedlichen öffentlichen Widerstand besteht die Chance, eine Zwangs-Einquartierung POLITISCH abzuwenden. Rechtsmittel gibt es in allen Fällen von Notstand logischerweise nicht!
Ja, wo sollen die denn alle wohnen?
Leider hat auch die AfD - trotz mehrfacher Hinweise - diese Information bislang ignoriert, statt sie in die breite Öffentlichkeit zu tragen.

Gravatar: Sabine

Gestern berichtete der RBB, dass monatlich 700 Asylanten nach Berlin kommen.Das sind pro Jahr 8400, in 5 Jahren 42000 Menschen, für die Wohnraum geschaffen werden muß.
Wobei fraglich ist, ob diese Zahl nicht untertrieben ist.
Wo sollen diese Menschen wohnen ?
Die Wahrscheinlichkeit ist, dass bevorzugt auf die Forderungen dieser Menschen eingegangen wird.
Sie richten ihr Leben auf Dauer in Deutschland ein.

Gravatar: karlheinz gampe

Einfach krank diese Roten. Stellt die verantwortlichen Politiker vor Gericht. Die Gesetze sind vorhanden um diesem schmierigem korrupten Tun ein Ende zu bereiten, man muss sie nur auf kriminelle Politiker anwenden. (z.Bsp. Stasis Erika)

Gravatar: Matt K

Wird es bei uns bald so sein wie zur Zeit in Südafrika? Dort werden Weiße Farmer von der linken Regierung (ohne Entschädigungen zu erhalten) enteignet, um das Land den Schwarzen zu geben.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Durch staatliche Misswirtschaft. Durch eine geplante staatliche Misswirtschaft, die vorhersehbar war und niemanden überraschen sollte. … Alles wird aus Steuergeld bezahlt, niemand drückt die Kosten. Bei Migranten wird nicht gespart.“ …

… „Nicht 5.000 bei HOGESA, oder 20.000 bei PEGIDA, sondern Millionen in ganz Europa müssen auf die Straße, um gegen diese Volksverräter und -verbrecher zu demonstrieren“!!! … https://bilddung.wordpress.com/2015/01/24/die-westliche-foltergemeinschaft-wird-von-merkel-und-konsorten-wertegemeinschaft-genannt/

Gravatar: ropow

Also bitte, da wagen WIR ein „historisch einzigartiges Experiment, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln“ (Politikwissenschaftler Yascha Mounk) und dann diese kleinkarierte Herumrechnerei, anstatt einzusehen: Das WIR, das bestimmt, wagt nicht nur, es kommt auch klar:

„Ich glaube, dass WIR mit einer Größenordnung von einer halben Million für einige Jahre sicherlich klarkämen… Ich habe da keine Zweifel - vielleicht auch mehr." - Sigmar Gabriel über den Zustrom von „Flüchtlingen“ am 08.09.2015

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-gabriel-haelt-500-000-pro-jahr-fuer-verkraftbar-a-1051862.html

Gravatar: Heinz

Man sollte von den nun schon mal daseienden Zugereisten möglichst viele nach Berlin bringen.
Schließlich haben die Berliner diesen rot/grünen Siff selbst gewählt. Und außerdem sind dann die Probleme unmittelbar vor der Regierungstür und anderen Ortes wird es wieder angenehmer.

Gravatar: HenP

Das Kernproblem sind die Deutschen selbst!

75% der Bevölkerung informiert sich über den Staatsfunk und die 3 überregionalen Medien. Ergo wissen sie nur was Merkel sagt und wünscht.

Selbst wenn sie Missstände sehen, wollen sie das nicht wahrhaben, weil es nicht IHRER Lebensplanung entspricht. Da leugnet man sich die gute heile Welt vor.

Ergo handeln diese Leute nicht, Sonden verkriechen sich in ihre Wohnung oder ins Kaffee
wo man bei Torte und Freundengesprächen sich echauffieren kann, ohne dass man dafür zur Rechenschaft gezogen wird.

Wir können jetzt seit 1990 erleben, wie sein neues Hitler-Regime mit anderen Manen errichte wird. Genau so ist es damals auch gewesen. Schleichend, Stück-für-Stück und immer mit Presse-Unterstützung bis hin zu den kriegen und Konzentrationslagern.

Diktaturen werden nach dem Muster X aufgebaut- überall auf der Welt und gerade in Deutschland mit bestem Know-How.

Die einzige Lösung ist die Strasse und der Generalstreik- weil dagegen können sie nur mit der Ultima Ratio operieren: Massenerschiessungen in der Öffentlichkeit. Und das wird erst passieren, wenn's sowieso alle wissen: Der wandelnde Hosenanzug ist der neue Diktator- zwar im Auftrag der NWO und OW ( new world Order und one world), doch es ist egal, wer die Aufträge erteilt, denn SIE MACHT ES, so wie herzhaft ADOLF es gemacht hatte.

Sprechen Sie doch mit IHREN Bekannten und Freunden und klären Sie auf.

Gravatar: Cornelia Puhl

Wir werden es AllE noch merken! Was auf uns beide zukommen wird!! Da hilft nur auswandern aus Deutschland!

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