Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
Julie Jeanne De LespinasseWeiter Sorgen um Spanien und Portugal

Spanien gilt derzeit als größtes Sorgenkind in der Eurozone. Sorgen vor einem iberischen Kollaps trieben die Zinsen für spanische Staatsanleihen auf Rekordstände, dies nutzte China. Im Rahmen eines Staatsbesuchs sicherte Chinas Vizeregierungschef Li Keqiang Spanien zu, Chinas Paket spanischer Staatsanleihen weiter aufzustocken. Dies laufe auf eine Summe von 6 Mrd. Euro hinaus: "Wir sind der Auffassung, dass Spanien mit gemeinsamen Anstrengungen der Regierung und der Bevölkerung die derzeitigen wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Schwierigkeiten überwinden wird", sagte Li laut der staatlich-chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.
Doch die Märkte bleiben angespannt, die Kurse der Papiere fallen weiterhin. Die europäische Schuldenkrise steht für die Märkte auch durch die Auktion portugiesischer, spanischer und italienischer Staatsanleihen in der nächsten Woche im Mittelpunkt. Die Kurse der Papiere fielen am Donnerstag deutlich.
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Das Problem ist unser Geldsystem!
Früher, als es noch unmittelbare Tauschgeschäfte gab, waren Werte in dem Moment verschwunden, wo sie entsorgt wurden, abhanden kamen oder zerstört wurden.
Heute, wo es Geld gibt, können Werte Jahrhunderte alt werden, obwohl die Gegenwerte als Tauschwerte, schon lange verschwunden sind.
Bei Krediten, ist der Hebel noch rigoroser. Da werden dann mehr Geldwerte erzeugt, als es jemals an Gegenwerte gegeben hat. Z.B bei einem Einfamilienhaus. Nehmen wir an, zu einem Preis von 100.000 ¤. Da können dann locker für den Kreditgeber, über die Jahre, Gewinne von 150.000 ¤ entstehen. Diese 150.000 ¤ geistern dann irgendwo im Finanzmarkt herum, und versuchen sich weiter zu vermehren. Auch wenn das Einfamilienhaus, schon längst wieder abgerissen worden ist.
Das ist das eigentliche Problem Spaniens, etc.. Sie sind gezwungen, sich bei Kreditgebern Gelder zu leihen, wofür es keinerlei Gegenwerte mehr gibt. Dadurch sind sie gezwungen, in der realen Wirtschaft Gelder abzuziehen, um sie den Kreditgebern hinterherzuschmeißen.
Das hat Folgen. Die gesamte Ökonomie wird dadurch in einen Abwärtsstrudel gerissen. Es folgen “Sparpakete”, wie sie schonmal ein Kanzler Hr. Brüning, in Deutschland versucht hat. Auch er, hat Arbeitslosigkeit (Spanien 20%) provoziert, öffentliche Haushalte zusammengestrichen und Beamtengehälter gekürzt. Die Folge war ein “Hitler”, mit all seinen verbrecherischen Erscheinungen.
Es ist daher zu befürchten, das sich in den PIBIFGS Staaten, die neuen “Hitlers” schonmal warmlaufen. Aus ihrem Dornröschenschlaf, sind sie schon 2009, abrupp gerissen worden.
Wie kann man nur so töricht sein, und nur noch die Phantome der Finanzwelt im Auge haben, und darüber die Menschen vergessen? Wie kann man denn in den USA, Banken mit billigem Geld versorgen, und die Häuslebauer im Regen stehen lassen? Wie kann man denn den Griechen, ein solches “Brüning Programm” verpassen, und die Menschen dort auch im Regen stehen lassen? Und, wie kann man denn in Irland, Portugal und Spanien, die Menschen, ebenso, was die Ökonomie angeht, im Regen stehen lassen?
Die Banken und sonstige Finanzinstitute, haben nicht mehr die geringste Chance, noch lange ihr System zu erhalten. Die reale Ökonomie in den Ländern der Erde, existiert noch, ist auf einem hohen Stand, und kann ohne weiteres reaktiviert werden. Aber, sie stehen fast alle am Abgrund. Wenn jetzt hier nicht schnellstens etwas getan wird, dann sind sie bald einen Schritt weiter. Reale Ökonomie, die einmal zerstört ist, braucht oft Jahrzehnte, bis sie sich wieder regeneriert hat.
Politiker, sind oft Dummköpfe, wo man sich fast immer fragen muss, “Wie haben die das eigentlich geschafft, an solche Posten zu kommen, das sie soviel Macht übernehmen konnten?”.
Grüße, Rudi Gems
@Rudi Gems
Muss ein spanischer Fluglotse 360.000 Euro im Jahr verdienen, wenn ein deutscher nur 150.000 verdient? Die Antwort ist klar ja, wenn dies den Staat nicht belastet. Es belastet den spanischen Staat jedoch, er macht eine Viertel Milliarde Euro minus mit seinen Fluglotsen. Jetzt ist die Zeit, dass überall dort wo fett verdient wird und dies den Staat belastet, abgespeckt werden muss. Wer privat gut verdient, kein Problem, denn der Staat macht dabei kein Minus. So einfach kann das sein.
Ist das Geld wirklich der alles entscheidende Faktor bei dem ganzen geschehen?
Wurde da nicht eher mit hilfe des Geldes die Realwirtschaft manipuliert.
Konkret der Versuch natürlich gegebene Ökonomische Gesetzmässigkeiten auszutriksen.
Die Wirkung des Mediums Geld wird erheblich überschätzt.
Die Pleitestaaten haben nicht ein Geldschuldenproblem sondern ein Realwirtschaftsproblem des mit fremdem oder Geschöpftem vorübergehend aus der Realen Warnehmung verschwunden ist.
Es ist doch mehr als augenfällig das die Vormaligen Armenhäuser in der entsprechenden Reihenvolge eine Rückwärtsrolle einlegen.
Die in Mastricht festgeschriebene Absicht die Angleichung der Lebensumstände ist klipp und klar gescheitert.
Es gibt vieles da bleibt nur ein Versuch nur eine Einmalchance.Für die EU gibt es keine 2.Chance sie ist und bleibt gescheitert und das für Generationen.