Umstrittene Raketenabwehrstationierungen

Wegen Nordkorea: Spannungen zwischen den USA und China

Die USA haben ihre lange geplanten neuen Raketenabwehrsysteme in Südkorea staioniert. Nordkorea hat daraufhin seinerseits mit umstrittenen Raketentests reagiert. China kritisiert das amerikanische Vorgehen, schweigt aber zu den Drohungen aus Nordkorea.

Symbolbild. Foto: Pixabay
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: China, Nordkorea, USA
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Nordkorea ist ein Relikt aus alter Zeit. Während in China und Südkorea die Wirtschaft boomt, ist Nordkorea auf dem Stand des Stalinismus und Maoismus stehen geblieben. Dennoch wird das Regime in Nordkorea weiterhin aus Peking unterstützt. Es ist, als stünde Pjöngjang wie ein Bollwerk zwischen China und den US-Truppen in Südkorea. Ohne die Hilfe aus China wäre der altkommunisitische Staat Nordkorea längst zusammengebrochen.

Die nun von den USA in Südkorea stationierten Raketenabwehrsysteme haben die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea verschärft - allerdings ebenso zwischen Washington und Peking. In den USA wurde mit Verwunderung aufgenommen, dass Peking immer noch so tolerant gegenüber dem Säbelrasseln des Regimes von Kim Jong Un ist und ein defensives Abwehrsystem der Amerikaner kritisiere.

Doch die Chinesen sind nicht wegen der Abwehrsysteme gegen Nordkorea besorgt, sondern weil sie wissen, dass alle Waffensysteme, die die Amerikaner in Südkorea stationiert haben, letztendlich auch gegen Peking gerichtet sind.

 

 

Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Lord

Ein defensives Waffensystem wäre nur dann gegen Peking gerichtet, wenn China die Absicht hätte, Südkorea mit Raketen zu beschießen.

Gravatar: Anton

Die US-Installationen weltweit, ob über 7.000/!!!) Stütz-
punkte, ob Flugzeugträger(!0-11), ob "Abwehrsysteme(?),
ob völkerrechtswidrige Kriege, alles zusammen ist und
bleibt gegen die ganze Welt gerichtet, so daß es mehr als
verwunderlich ist, den USA zu "trauen", sie als "Freund" zu bezeichnen(?!) und mit ihnen zu kooperieren!
Zur Erinnerung: VIETNAM, KAMBODSCHA, LAOS,
KOREA und heute?

Gravatar: Ich

Von Nordkorea fühle ich mich nicht bedroht, aber von Amerika, wie Millionen anderer Menschen auf diesem Planeten.
YouTube: "USA okkupieren die Erde mit US-Militärbasen." (sehenswert)
700 US Basen in rund 130 Ländern. Deportationen von Menschen und ständige Kriege.
Nord Korea wäre ein weiterer Stützpunkt für die angesteuerte Weltregierung
Die Deutschen bezahlen ihre Okkupation mit ihren Steuern auch noch selbst, ja der Ami ist zynisch. Womit ich mit Ami nicht die Menschen in Amerika meine, die selbst unter den Wahnsinnigen leiden. Ihre Väter, Söhne, und geliebten Menschen werden ihnen zu Tausenden in Särgen gebracht.
Hinzu kommt, dass auch sie die Angriffskriege mit ihrem schwer verdienten Geld in Form von Steuern bezahlen.
Die Psychopathen, die Amerika lenken, sind ohne Moral, ohne menschliche Regung.
Wo sind die amerikanischen Patrioten? Wann putscht das Militär? Die Lügen vom 11. September pfeifen doch schon lange die Spatzen von den Dächern!

Gravatar: HDM

"Nordkorea ist ein Relikt aus alter Zeit."
Oh ja und nicht mal das Schlechteste - Probleme mit Einwanderern haben die da z.B. keine; mit explosionsartig steigender Kriminalität auch nicht. Zum Thema 'Regime' können wir uns erst mal an die eigene Nase fassen - Systemkritiker haben es weder in der einen noch in der anderen Diktatur einfach. Wer immer auch vorschlägt, unsere Regierungs"eliten" dorthin auszulagern: DAS hat dieses Land wirklich nicht verdient! Das selbstgebraute Faßbier in zwei Sorten (hell und dunkel) im Hotel war jedenfalls seeehr gut! Und die Leute sind unglaublich nett - einschließlich spontaner Einladungen zu Essen und Trinken (auch Schnaps oder Bier!) bei den zahlreichen privaten Picknicks in den Parks. Von den Nordkoreanern können sich die unkultivierten Chinesen eine dicke Scheibe abschneiden. Wer in beiden Ländern war, weiß wovon ich rede. Wie heißt das Sprichwort: einmal gesehen ist besser als hundert mal gehört.

Gravatar: Hans von Atzigen

Die Palette der Meinungen zum Thema Korea
ist denn doch sehr breit, je nach insividueller Sichtweise und Befindlichkeit.
1953 war das im Hintergrund ein Stellvertreterkrieg Schlachtfeld der Systeme.
Ein Krieg der mit allen Mitteln, brutalität geführt wurde.
Die Narben sind bis heute sichtbar, nicht einmal die Natur hat sich erholt= Faktisch totale Entwaldung.
Das brisante, erneut ,,Spielen,, im Hintergrund Weltmächte mit China- USA und Verbündete.
Im Hintergrund spielt nicht mehr Ideologie sondern,
Wirtschaftliche Interessen die Hauptrolle.
Es geht um Weltwirtschaftliche Faktoren.
Das ist mindestens so brisant wie die Ideologischen Faktoren 1953.
Die Sache ist deutlich brisanter als uns allen lieb sein kann.
Die Auswirkungen eines neuen Waffenganges in Korea,
da sollte man nicht allzuviele Illusionen haben,hätte mit Sicherheit zumindest, erhebliche Auswirkungen auf das gesamte Weltwirtschaftsgefüge. Gegebenfalls, sicher schwer abschätzbar, könnte das auch einen Weltwirtschaftszusammenbruch einleiten.
Wo liegt der Unterschied zu den Eingreifkriegen der USA-NATO der letzten 20 Jahre?
Diese Kriege wirkten ,,nur,, im unmittelbaren Umfeld.
Die Grossmächte waren nicht unmittelbar direkt involviert, sicher es ging auch um Interessen, jedoch nicht direkt vor der Haustüre einer Grossmacht.
Kore ist da einfach eine etwas andere No. das ,,Ding,,
liegt nun einmal fast an der Chinesischen Grenze.
Das ganze angereicher um den Inselstreit im Gelben Meer.
Fazit:
Das Ding ist hoch Brisant und birgt in sich die Gefahr eines Zünders, in einen 3.Weltkrieg.
Egal wer den ersten Schuss abfeuert. Wenn einmal geschossen wird, steht zu befürchten, entwickelt das hoch brisante Eigendynamik.

Gravatar: Anton

Man braucht heute nicht mehr nachzudenken, wer die
Achse des Bösen bildet!
Ein Staat, eine Macht, ja eine Weltmacht wie die USA
haben keine Verantwortung, denn ihr Waffenarsenal ist
das Mittel der Wahl; und entweder du beugst Dich, oder
Du krepierst!
Aber im Endeffekt ist es egal, was Du für einen Weg
wählst, Du krepierst sowieso, außer, Du läßt die Übermacht aushungern, wie andere "Weltmächte" es
schon erlitten haben. Die zwei erlebte Untergänge waren
das Römische Reich und 1989 der Zusammenbruch der
Sowjetunion.
Wenn man beim letzten Beispiel bleibt, war der einzige
Grund des Zusammenfalls nicht das System, sondern
das von den USA forciertes Wettrüsten unter Reagan, das
dieSowjetunion nicht mehr verkraften konnte!
Heute sind die Machtverhältnisse anders geworden.
China hat in beispielhaft kurzer Zeit eine Weltmacht-
Position erreicht, mit der die USA nicht fertig werden
können, denn neben China sind die Russen und Inder,
die ihre Kräfte bündeln ohne völkerrechtswidrige Kriege
zu veranstalten.
Abgesehen von militärischem Gerät verfügen die drei
genannte Verbündete über mehr als 2,7 Milliarden an
Bevölkerungspotential! Pakistan's und Kasachstan's
Position noch gar nicht definiert!?
Würde sich Japan neutral verhalten?
Die USA haben viele geopolitische Ziele nicht erreicht,
aber der neue Präsident Trump ist nicht gewohnt auf
etwas zu verzichten, was er sich einbildet zu erreichen.
Kommt es zum Kurzschluss???

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