Ist Europa verloren?

Was steckt hinter dem Slogan „Go back to Europe“?

Europa tauscht unauffällig seine vertraute Vergangenheit gegen eine ungewisse Zukunft ein. Das zeigt sich an Regulierungen für die Einwanderung, die eine Wende von einer Orientierung an den Vorfahren zu einer Orientierung an den Nachfahren mit sich gebracht hat. Was bedeutet das?

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Lebenswelt, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Amerika, Deutschland, Diversität, Europa, imigration act, Japan, Jus sanguinis, Jus soli, Lana Lokteff, Vielfalt
von

»Go back to Europe« – das kriegen immer mehr weiße Amerikaner mit europäischen Wurzeln zu hören, die sich über die zunehmende Vielfalt in Amerika beklagen. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie rassistisch und privilegiert seien und dass sie, wenn es ihnen in dem multikulturellen Amerika nicht mehr gefällt, doch wieder zurück nach Europa gehen sollen.

Doch das geht nicht. Davon berichtet Lana Lokteff in dem Red-Ice-Blog unter dem Titel »Go back to Europe«. Sie holt ein wenig aus, streift kurz die Geschichte Amerikas und erzählt, dass bis zum so genannten imigration act von 1965 das Land zu 90% weiß war. Die größten Gruppen, die Amerika aufgebaut haben, waren die Deutschen, Engländer und Iren.

Wenn nun Deutschland ein demographisches Problem hat, dann wäre es sinnvoll, deutsche Auswanderer, die sich einst in den USA niedergelassen haben, einzuladen wieder zurückzukommen. Tatsächlich würden auch einige, denen es in Amerika nicht mehr gefällt, gerne zurückkommen.

Aber da gibt es ein Problem, das sie ab etwa Minute 5 zu der bitteren Formel zusammenfasst, dass es heute für einen Terroristen aus Afrika leichter ist, nach Europa einzuwandern als für einen weißen Amerikaner. Inzwischen gilt: Refugees und Migrants kommen rein, Weiße nicht. Sie kennt weiße Amerikaner, die wieder ausgewiesen wurden, obwohl sie eine Arbeit hatten und Steuern zahlten. Ähnlich ist die Situation in Schweden.

Das liegt daran, dass es eine Umorientierung gegeben hat von dem Prinzip »jus sanguinis« zum Prinzip »jus soli«. Jus sanguinis besagt, dass man ein Recht auf Rückkehr hat, wenn man beweisen kann, dass man Vorfahren in dem Land hatte. Jus soli besagt, dass man in einem Land bleiben kann, wenn man ein Kind hat, das da geboren wurde, unabhängig davon, ob man selber Vorfahren in dem Land hatte oder nicht.

Nach Ungarn, Russland, Irland und Italien kann man zurückkehren, wenn man Vorfahren aus diesen Ländern hat. Diese Regelung galt früher für mehrere europäische Länder. Heute ist das anders. Länder, die Millionenheere von Fremden aufnehmen wie England, Frankreich und Deutschland, haben sich vom Jus- sanguinis-Prinzip verabschiedet.

Eine Ausnahme macht man in Deutschland – ebenso in Spanien – für Juden, die früher vertrieben worden sind.

Das heißt: Es gab eine folgenreiche Umorientierung vom »Vorfahren« zum »Nachfahren«. Europa trennt sich damit schleichend von der vertrauten Tradition und verschreibt sich einer Zukunft, in der Fremde in Europa leben werden.

Was in dem Video nicht erwähnt wird, ist die Situation in Japan. Japan nimmt keine Fremden auf, auch wenn sie ein demographisches Problem haben. Die Geschlossenheit, Vertrautheit und gemeinsame Identität und Tradition ist ihnen wichtiger als ein Migrations-Experiment mit absehbar schlimmen Folgen.

Eine Ausnahme macht Japan indes für Auswanderer, die einst nach Brasilien ausgewandert waren und nun zurückkehren wollen.

Das Video von Lana Lokteff ist voller Begeisterung für das alte Europa, das sie gegen modische Vorwürfe, es sei rassistisch, engstirnig und nationalistisch verteidigt. Sie sagt, dass innerhalb von dem, was als »white« geschmäht wird, schon sehr viel Diversität steckt und weist darauf hin, dass Europa immer schon im besten Sinne multikulti war und nicht noch bunter werden muss.

Doch nun besteht die Gefahr, dass das alles verlorengeht.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: karlheinz gampe

Wir werden von kranken vaterlandslosen linken Politikern aus linker SED CDU und roter SPD regiert, die alles^tun die Heimat zu zerstören. Stellt diese kriminellen , kranken Politiker vor Gericht. Merke: Deutschland ist noch nicht Afrika auch wenn Schweden schon Afrika ist. Bürger wehrt Euch gegen die Vergewaltigung Eures Landes durch kranke und kriminelle, geschmierte Lobby-Politiker !

Gravatar: Unmensch

Anti-Nationalismus, Anti-Rassismus, Anti-Kapitalismus, ...
Das sind nicht einfach nur Parolen, es ist Programm: die Zerstörung von Nation, Rasse, Kapital, ...

Gravatar: Stasiopfer_in_USA

Das habe ich noch nie gehoert. Die Amis aber haben jede Form von Einwanderung satt. Die Masseneinwanderung von *********, kriminellen Latinos und Arabern hat die USA beinahe ruiniert. Die Inder haben mittels Arbeitsvisa (H-1B) 80.000 US Buergern den Job genommen. - H-1B wird bald Geschichte sein.
Allerdings jetzt gehts aufwaerts. Schon jetzt gibt es wieder Jobangebote ohne Ende. Und Europaer fallen meist nicht auf. Einige meiner Freunde und ich feiern heimlich Donald Trump. Und die Europaer, die ich kenne, gehen niiiieee wieder zurueck. (Meist Ingenieure, Chemiker und eine Chirurgin)

Gravatar: Fritz

Weiße in Südafrika haben es schwer. Ihnen sollte man die Rückkehr nach Europa ermöglichen.

Gravatar: Dirk S

Diese Forderung wäre, wenn sie denn ernsthaft erhoben würde, volkwirtschaftlicher Schwachsinn. Es hat sich überall auf der Welt (außer in Ostasien) gezeigt, dass, wenn dieses Experiment gestartet wurde, die Volkswirtschaft Schaden genommen hat, teilweise sogar zusammengebrochen ist ( http://www.geolitico.de/2016/02/23/simbabwes-beispielloser-niedergang/ ). Letztendlich ist es immer so, dass es die Weißen sind (zu denen Ostasiaten auch oftmals gezählt werden, je nach Bedarf), die den Laden am laufen halten. Würden die aus den USA nach Europa verschwinden, die USA wären in kürzester Zeit pleite, während die Europäer die Probleme, die durch die Millionen an "Rückkehrern" entstünden, durchaus bewältigen könnten. Weiße Amis sind durchaus gewohnt, anzupacken und haben eine natürliche Abneigung dagegen, anderen auf der Tasche zu liegen. Bei denen lebt der alte Pioniergeist eben noch.

Aber mal abgesehen davon, ab der wievielten Generation ist man eigentlich in einem Land angekommen und Teil der eingeborenen Bevölkerung? Und, wäre solch eine Forderung nach "Rückkehr" nicht rassistisch? Und, würde das dann nicht auch für Afroamerikaner gelten? Oder für asiatischstämmige US-Amerikaner? Was ist eigentlich mit Mischlingen? Fragen über Fragen...

Rassenfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: die Vernunft

Herr Dirk S, welcher Rasse gehören sie an? Wieso nützt ihnen die Umvolkung? Vergessen sie dabei nicht, das das viele Staatsgeld nicht im, sondern gegen das Interesse unseres Volkes eingesetzt wird? Ist jedes vertretbare Maß nicht längst in den Dreck getreten?

Bundeskanzler Erdogan könnte die Umvolkung nicht nachdrücklicher betreiben. Das Zauberwort der Invasoren heißt Asyl oder Arbeitsmigration.
Laut Wikipedia sind das Menschen, die einzeln oder in Gruppen ihre bisherigen Wohnorte verlassen, um sich an anderen Orten dauerhaft oder zumindest für längere Zeit niederzulassen. Sie kommen nicht als Freunde, sondern als Feinde, die nur auf den Moment warten, wo der Umsturz möglich wird. Das passiert millionenfach unerwünscht und vom deutschen Volk finanziert. Das ist nichts anderes, wie Landraub unter Vernichtung der Urbevölkerung!!!
Gott helfe dem deutschen Volk, das haben wir nicht verdient!

Gravatar: Dirk S

@ die Vernunft

Zusammenhang mit meinem vorherigen Beitrag? Ich bitte um Aufklärung, ich sehe nämlich keinen.

Fragende Grüße,

Dirk S

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang