Mit hochrangigen Gästen aus Israel und Russland

Veranstaltung in Berlin: AfD setzt Zeichen gegen Judenhass und Antisemitismus

Um ein Zeichen gegen Antisemitismus und Judenhass zu setzen, fand am Donnerstag eine Veranstaltung der AfD-Fraktion mit Gästen aus Israel, Russland und der Jüdischen Gemeinde in Berlin statt. Dabei wurde auch die Gefahr durch islamistischen Terrorismus angesprochen.

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[ Zur Rede von Rafi Eitan siehe LINK hier. ]

Am Donnerstag fand abends eine Veranstaltung der AfD-Fraktion mit Gästen aus Israel, Russland und der Jüdischen Gemeinde in Berlin im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages statt. Die Veranstaltung war dem Kampf gegen Antisemitismus und Judenhass gewidmet.

Per Video-Gruß-Botschaft kam auch der frühere israelische Minister und Geheimdienst-Operationsleiter Rafi Eitan zu Wort. Raif Eitan war damals bei der Auffindung und Festnahme von Adolf Eichmann federführend gewesen.

Rafi Eitan wünschte der AfD, dass sie »nicht nur eine Alternative für Deutschland sein wird, sondern eine Alternative für Europa.«

Rafi Eitan sprach unter anderem auch über die Massenmigration aus islamischen Ländern nach Deutschland. Wörtlich sagte er:

»Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie stark genug sein werden, um die Politik der offenen Grenzen zu beenden, die weitere Islamisierung Ihres Landes zu stoppen und Ihre Bürger vor Terrorismus und Verbrechen zu schützen. Sicherheit und Souveränität brauchen und wollen wir für unsere Länder. In Israel, in Deutschland, in Europa. Lassen Sie uns das zusammen tun.«

Herr Eitan konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich nach Berlin kommen. Seine vollständige Botschaft ist auf Facebook publiziert. SIEHE LINK HIER.

Eingeladen war auch Rabbiner Dr. Chaim Rozwaski, der von 1998 bis 2008 in der jüdischen Gemeinde in Berlin wirkte. Er berichtete der AfD über seine Erfahrungen mit antisemitischen Angriffen, die vor allem von jungen Muslimen ausgingen.

Ebenso auf derselben Veranstaltung war auch die stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Russischen Duma Irina Rodnina. Sie sprach sich die gegen die Ausgrenzung Russlands aus dem offiziellen Gedenkprojekt zum Konzentrationslager Sobibor aus.

AfD-Fraktionschef Alexander Gauland und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch begrüßten die Unterstützung aus Israel und aus der jüdischen Gemeinde in Berlin. Alexander Gauland sagte: »Es zeigt wieder einmal, dass wir als AfD auf dem richtigen Weg sind.«

Foto: Beatrix von Storch, die die Veranstaltung mit organisiert hat, im Gespräch mit der stellvertretenden Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Russischen Duma Irina Rodnina. Quelle: Facebook

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Napp

Ich gratuliere! Well done! Es ist mir unerklärlich, daß es immer noch Leute gibt, die die AfD als braun und antisemitisch bezeichnen. Aber gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.

Gravatar: Tom

Kann denn der MOSSAD nicht noch einmal tätig werden ? Ich würde mir liebend gerne ein paar gewisse Gesichter in einem ausbruchsicheren Glaskäfig ansehen. Das wird aber dann ein ziemlich großer Käfig sein. Nun bin ich aber auch gespannt wie sich unsere Edel - Politiker da rauswinden werden, ohne zuviel Federn zu verlieren.

Gravatar: Rasio Brelugi

Unsere jüdischen Mitbürger sind schon wieder (!) (welch ein Skandal in und für Deutschland!) die Bevölkerungsgruppe, an der der Zustand unserer politischen (!) Gesellschaft abgelesen werden kann, das ist: zunehmende Unsicherheit und leider auch, so muss man befürchten: zunehmende Gefährdung ihres Grundrechts auf "körperliche Unversehrtheit". Die Urheber davon sind immer weniger Neo-Nazis und immer mehr muslimische Einwanderer. Bei ersterem war die Politik recht erfolgreich (durch konsequente Kritik und Intoleranz gegen die Nazi-Ideologie), bei zweiterem hat sie versagt bzw. hat sie dies eben durch die unbegrenzte Zulassung von (illegaler) Migration aus dem muslimischen Raum nicht nur zugelassen, sondern verursacht.

Das muss korrigiert werden!

Gravatar: karlheinz gampe

Juden sind klüger als Stasis Erika, die angebliche Physikerin (???).

Gravatar: Grit

Die AfD sollte sich mit noch mehr Juden die in Deutschland leben und Christen anfreunden um bei der nächsten Wahl noch stärker da zu stehen und eventuell sogar auf 50 Prozent zu erhalten.Das wäre für Merkel und Schulz ein Schlag ins Gesicht

Gravatar: Britta

Die A F D gefällt mir immer besser.
Und wir, Deutschland und Israel sitzen in einem Boot.
Wir haben beide die Feinde im Inneren.
Und beide Länder sind groß im Selbsthass.

Gravatar: Ede Wachsam

Halleluja kann ich da nur sagen (für Nichtchristen frei übersetzt = Gelobt sei der HERR)
Solche Gespräche sind der richtige Weg, darum begrüße ich es sehr, wenn die AfD das Gespräch mit Juden und dem Staat Israel sucht. Ja natürlich auch mit Russland, denn der jetzige Kurs den uns die USA da vorgeben und dem Frau Merkel blindlings folgt, ist nicht nur sehr unfair, sondern könnte auch sehr ungesund für uns enden. Vorurteile können durch Begegnungen und redliche Gespräche am besten auf beiden Seiten abgebaut werden und wir Christen beten dafür, dass unser Land nach der schrecklichen Shoa ein Freund des jüdischen Volkes und Israel sein möge, aber auch gute Nachbarn zum größten Land Europas, dem wir ebenfalls großes Unrecht in der jüngeren Vergangenheit zugefügt haben. Diese Kontakte aber nicht nur als Lippenbekenntnisse, sondern auch im ganz konkreten Handeln. Wir haben zuviel Heuchelei in dieser Hinsicht erlebt und hier kann die AfD als junge unbelastete Partei gut punkten, a) durch eigene Studien und Hintergrundwissen und b) durch Begegnungen auf all den ihr möglichen Ebenen. Daher Vielen Dank AfD für diese hier beschriebenen gut genutzte Gelegenheit.
Herzlichst
Ede Wachsam

Gravatar: Patriot

Die Initiativen der AfD bzgl. der Juden sind ausdrücklich zu begrüßen. Das Judentum,- oder auch besser die Menschen jüdischen Glaubens ,- gehörten immer zu Deutschland. Erinnert werden muß an all jene, die im ersten Weltkrieg für Kaiser und Reich den A...im Schützengraben hingehalten haben, oft genug hoch dekoriert. Und oft deutscher als die Deutschen. Mir ist auch nicht bekannt, daß irgendwann in den Synagogen in Deutschland jüdische Hassprediger ihre Gläubigen dazu aufgerufen hätten, mit Sprengstoffgürteln durch die Weltt zu irrlichtern, um Ungläubige weg zu bomben. Die AfD sollte sich aber genau anschauen, wer heute als Jude in vorderster Linie,- auch in der Holocausterinnerungsindustrie,- vorgibt, jüdische Interessen zu vertreten. Eine Lea Rosh z. Bsp. wäre kritisch zu hinterfragen. Auch hilfreich für eine gesunde Bodenhaftung und abseits einer religiös überhöhten und kollektivschuldhaft belasteten Sicht auf Juden wäre ein Blick auf die Namen Benjamin Wilkomirski und Enric Marco. Kann man googeln, Da gibt es manches zu entdecken.

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