Österreichischer Bundespräsident entfacht Empörung

Van der Bellen: Frauen sollen aus Solidarität Kopftuch tragen

Kaum 100 Tage im Amt verursacht Österreichs Bundespräsident Van der Bellen Aufregung. Dieser sagte, dass angesichts um sich greifender Islamophobie eines Tages alle Frauen aus Solidarität gegenüber Musliminnen ein Kopftuch tragen sollten.

Foto: Franz Johann Morgenbesser/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 2.0
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Österreich, Wien, Alexander Van der Bellen, Kopftuch, Islam, Islamophobie, Muslime, Herbert Kickl, FPÖ
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Eine Aussage des österreichischen Bundespräsident Alexander Van der Bellen vor Schülern im Haus der Europäischen Union in Wien sorgt für Empörung: »Es ist das Recht der Frau, sich zu kleiden, wie auch immer sie möchte. Das ist meine Meinung dazu. Im Übrigen nicht nur die muslimische Frau, jede Frau kann ein Kopftuch tragen.«

Dem fügte Van der Bellen an: »Und wenn das so weitergeht bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.«

Dabei verwendete der frühere Grünen-Politiker im Anschluss einen Vergleich mit Dänemark in der Zeit der Besatzung durch das nationalsozialistische Deutschland. Damals hätten nicht-jüdische Dänen begonnen, den Davidstern zu tragen - als Geste des Widerstands gegen die Deportation von Juden.

Der österreichische Bundespräsident ließ klarstellen, dass er damit auf eine Schülerin reagierte, die beklagte, dass ihrer Meinung nach »ein Kopftuchverbot Frauen auf ihr Äußeres reduziere, statt ihre Leistungen und Kompetenzen zu sehen, und Kopftuch tragende Frauen vom Arbeitsmarkt ausschließe.«

Sein Amt ließ mitteilen, dass Van der Bellen »der Stigmatisierung von Kopftuch tragenden Frauen« entgegenwirken wollte. »Immer wieder sind diese Frauen in Österreich öffentlichen Anfeindungen ausgesetzt. Diesen inakzeptablen Umgang mit Frauen hat der Bundespräsident in zugespitzter Form kritisiert.«

Ein Kopftuchverbot sei »nur dann sinnvoll, wenn das Tragen eines Kopftuches – wie z. B. bei Richterinnen – ihre berufliche Neutralität infrage stellt. Das müsse dann aber für alle religiösen Symbole gelten.«

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl spricht von einem »integrationspolitischen Amoklauf«. Der Bundespräsident habe »mit dieser Aussage das zarte Pflänzchen des Widerstandes gegen die Islamisierung des Landes, das nach dem Erdogan-Votum im rot-schwarzen Garten zu keimen begonnen hat, rüde zertreten.«

Mehr dazu unter kurier.at

Kommentare zum Artikel

Gravatar: M.B.H.

Das sagt mal wieder was die Grünen anrichten.
Wer wählt denn solch einen Schädling????
Haben denn die Wähler kein Hirn im Kopf, diese dummen
Mitbestimmer, wählen den eigenen Untergang.
Österreich hatte die Chance und hat sie vertan, man kann nie einem Grünen trauen egal in welchen Schafspelz er auftritt er wird immer zum Untier.

Gravatar: Karin Weber

Warum schlägt er nicht gleich vor, dass wir uns alle aus Solidarität enthaupten?

Grüne sind innerhalb der Dämlichen eine eigene Klasse.

Gravatar: Herbert

Was kann man auch anders von einem " Grünen Strategen " auch für eine andere Politikzustimmung erwarten.

Gravatar: Franz Huber

Wenn man will kann man Herrn van der Bellen ganz bewusst missverstehen und genau das Gegenteil daraus machen von dem was er eigentlich gesagt hat. Das zeigt aber nur wie Recht er hat.

Gravatar: ropow

@Franz Huber

Wenn - aus Solidarität mit Frauen, die sich von ihrer Religion vorschreiben lassen ein Kopftuch zu tragen - ALLE FRAUEN Kopftuch tragen und auch ALLE MÄNNER Kopftuch tragen - aus Solidarität mit Frauen, die sich von der Religion eben NICHT vorschreiben lassen ein Kopftuch zu tragen - wie im Iran…

http://www.n-tv.de/panorama/Maenner-tragen-aus-Protest-Kopftuch-article18338716.html

… dann würden vielleicht sogar Sie begreifen, was an der Äußerung von van der Bellen so verkehrt ist.

Gravatar: Franz Horste

Der endgültige Beweis, der Mann ist komplett verrückt. Höchste Zeit, dass diese muslimische Tracht im Westen verboten wird. Wahrscheinlich hat er davon gehört, dass im Iran einige Männer aus Solidarität den Frauen gegenüber mit Tuchverhüllung auf dem Kopf ein Zeichen setzen wollten, was aber auch nichts genutzt hat. Da haben wir doch die vielbesungene Islamisierung, und das soll einer angeblichen Islamophobie entgegen wirken? Krank!
Diese Idee mit Dänen zu vergleichen, die sich auch einen Davidstern angesteckt hatten, ist mehr als obszön! Juden haben sich den Stern nicht angesteckt, um sich von anderen abzugrenzen, weil sie sich für was besseres gehalten haben, so wie dies bei Musliminnen der Fall ist. JUden wurde der Stern von außen aufgezwungen, um sie von den besseeren Ariern zu trennen. Die Kopf- und Gesichtsverhüllung bei Muslimen ist männliche Gewalt an Frauen und soll ein Zeichen setzen gegen westliche Freiheiten. Muslime wollen uns durch diese Zeichen abwerten. Wer das als Bundesoberhaupt eines westlcihen Landes nicht begriffen hat, ist in seinem Amt fehl am Platz.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/04/linke-jugend-lat-arabischen.html

Gravatar: Räuber 7

Der Van der Bellen, soll sich am besten solidarisch beschneiden lassen. Aber nicht von einem Muselmann, sondern von einem ortsansässigen Sauschneider, der des richtig machen täte. Ein Gang zum Bader tät seiner Exzellenz auch nicht schaden.

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