Vaatz prangert Heuchelei an

09. Mai 2012, 08:37 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: , , | von Redaktion
Foto: Matthias Rietschel/dapd
Redaktion

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag Arnold Vaatz hat IKEA und andere Unternehmen in Schutz genommen, die dafür kritisiert werden, dass sie in der DDR produzieren ließen. Er rügte im Deutschlandfunk die Angewohnheit bestimmter Kritiker, nicht das DDR-Gefängnissystem zu kritisieren, sondern ausschließlich die davon profitierenden Unternehmen.

Vaatz sagte im Deutschlandfunk: »Mein Kernpunkt ist, dass die westdeutsche Gesellschaft sich so lange nicht für diese ganzen Zustände interessiert, solange sie nicht irgendein westliches Unternehmen oder irgendein Mitglied der westeuropäischen oder demokratischen Gesellschaft den Vorwurf machen kann, davon profitiert zu haben. Das heißt mit anderen Worten, Zwangsarbeit auf Kuba, Zwangsarbeit in China, Zwangsarbeit in Nordkorea ist so lange in Ordnung, solange nicht irgendein böser Konzern davon profitiert, und das stimmt nicht.«

 

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(oe)

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