Schwere und schwerste Verbrechen werden nicht verfolgt

Unglaublich: Berliner LKA hat über 55.000 Fälle nicht bearbeitet

Das Landeskriminalamt verfolgt ausschließlich schwere bis schwerste Verbrechen. Doch beim Berliner LKA ist diese Verfolgung mehr theoretischer Natur. Denn 55.000 solcher Ermittlungsverfahren wurden im Vorjahr nicht bearbeitet. Schöne Zeiten für schwere Jungs.

Quelle: berlin.de
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Berlin, LKA, Nichtbearbeitung, Ermittlungsverfahren, Schwerverbrechen
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Die Polizeidienststellen in Berlin leiden unter chronischer Personalknappheit. Seit Jahren wurde die Polizei unter Führung der SPD in Berlin kaputt gespart. Es fehlt an Kräften, am Nachwuchs, an vernünftiger Ausstattung und an geeigneten Räumlichkeiten. Die Berliner Polizei wird seit Jahren auf Verschleiß gefahren. Und wenn sie sich dann noch, wie am vergangenen Wochenende beim Frauenmarsch, vor den politischen Karren spannen lassen muss, dann verspielt sie auch noch den Rückhalt bei einem Großteil der Bevölkerung, den sie aktuell genießt.

Wie gravierend die Lücken bei der Berliner Polizei sind, lässt sich anhand des Arbeitsrückstands beim Landeskriminalamt (LKA) leicht definieren. Hier werden, zumindest in der Theorie, die Ermittlungen bei schweren und schwersten Verbrechen geführt. In Berlin jedoch ist das wirklich mehr Theorie denn Praxis. Im vergangenen Jahr, so berichtet es die »B.Z.«, wurden über 55.000(!) Ermittlungsverfahren nicht bearbeitet.

Vor allem im Bereich des Betrugs, der organisierten Kriminalität und den Drogendelikten hinkt das LKA den eigenen Vorgaben weit hinterher. Die Zahl der unbearbeiteten Akten und der Liegevermerke (muss erstellt werden, wenn eine Akte mindestens einen Monat nicht bearbeitet wurde) haben ein trauriges Rekordniveau erreicht. Zu der hohen Zahl der nicht bearbeiteten Ermittlungsakten wurden insgesamt fast 130.000 dieser Liegevermerke erstellt. Das ist ein Zuwachs von über 50 Prozent in Relation zu 2016 (ca. 81.000 Liegevermerke).

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ulli P.

>>Schöne Zeiten für schwere Jungs.<<

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Stell Dir vor, du fährst als Tourist nach Berlin und du hast plötzlich eine Messerklinge am Hals - ganz egal, ob es der "normale" Krimininelle oder der berüchtigte Religionsfanatiker ist (komischerweise tragen die ja alle Ihre Küchenmesser mit sich herum!). Aber auch die einheimische Bevölkerung - ob in Berlin oder in Cottbus oder in Kandel - ist gemeint. Warum opfern unsere "Regierenden", die alle einen Amtseid geschworen haben, das eigene Volk? Welcher Plan steht dahinter?

Gravatar: fishman

Das wird´s natürlich für die Gesellschaft gefährlich. Ich selbst habe gestern in meinem ganz persönlichen Fall, eine Anzeige gegen eine konkrete Person wegen Betruges, von der zuständigen Staatsanwaltschaft nach fast einem Jahr nur erst einmal ein 6 - seitiges oder mehr, Merkblatt über mich als "Verletzten" bekommen. Ich kann damit nichts anfangen und bin nicht bereit mich durch diesen 6-seitigen "Müll der Befindlichkeiten und Möglichkeiten und evtl. Rechten auf dem Papier" durchzuarbeiten. Meinen Fall betreffend gibt es nichts konkretes. Wahrscheinlich auch totale Überlastung dort.
Es sieht fast so aus als ob wir vor einem Reset stehen, sieht man auf die Gesamtlage. Es wird nur noch darauf geachtet, daß der Karren nicht allzu hart gegen die Wand fährt.

Gravatar: Armin Helm

Mit Verlaub. die Berliner Polizei - und jede andere Landesdienststelle ebenso - lässt sich nicht "nur" vor den politischen Karren spannen, sie ist selbst Teil des Problems und gehört zur politischen Landschaft wie jeder Bundestags- oder Landtagsabgeordnete und die Justiz.

Erlebt man die Polizei bei der "Arbeit" und sieht, wie Deutsche selbst bei Bagatelldelikten in extenso verfolgt werden; wie schnell ein oder zwei Deutsche von sechs bis acht Polizisten umstellt werden (bei Ethnozidfragmenten geschieht buchstäblich NICHTS!); zu welch psychotischem Veitstanz die Polizei im Duett mit der satanisch besessenen Justiz imstande ist, werden Formulieren im Sinne eines politischen Karrens schon beinahe zur Lüge durch Verharmlosung.

Die Polizei ist vielmehr neben der "Infantilia" die zweite aber offizielle Soldateska, gewissen- und skrupellos, den Vorgesetzten gegenüber devot, und so vertrauenswürdig wie ein Hütchenspieler. Da ist nichts mehr, wovor man Respekt haben müsste. Der Glaube an die Legitimation der Herrschaft, wie ihn Max Weber beschrieb, ist Vergangenheit.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Unglaublich: Berliner LKA hat über 55.000 Fälle nicht bearbeitet“

Da man spätestens seit anno 2015 auch im Kanzleramt über diese Problematik bei Berliner LKA weiß http://www.tagesschau.de/inland/lka-berlin-101.html,
die sich bis heute scheinbar noch wesentlich verschlechterte:

Muss man nur davon ausgehen, dass dieser Zustand politisch gewollt ist???

Gravatar: Monte Verita

Dafür werden GEZ verweigerer, Rentner, Hartz4, usw. umso härter verfolgt und bestraft...und nicht vergessen der kleine Steuersünder wird "sozial hingerichtet"

Gravatar: …und überhaupt…

@Ulli P.: der Plan ist, eine monokulturelle "Demokratie" in eine multikulturelle "Demokratie" umzuwandeln, die europäischen Nationalstaaten abzuschaffen und eine EU-Zentralregierung zu etablieren. Angestrebt wird letztendlich eine UN-Weltregierung. Das wird jedoch vermutlich nicht umgesetzt werden, weil China und Russland nicht mitziehen werden.

Gravatar: Harald Schröder

BILD löscht Artikel über Frauenüberfall in Berlin - 1 Tag nach Frauenmarsch

Der Frauenmarsch in Berlin am Wochenende wurde von den Medien ins übliche "rechte" Licht gerückt. - Ein Tag später berichtet ausgerechnet in Berlin eine BILD-Reporterin von ihrem Überfall. Doch der Artikel blieb nur kurz online. Warum wohl ?

►  Lisa Fitz: Abschiedslied für Angela Merkel • VIDEO •
►  Karsten Hilse (AfD) im Bundestag zur Frauen-Demo in Berlin • VIDEO •
►  Dr. Alice Weidel (AfD): „Frau Merkel, was vestehen Sie unter Verantwortung für Europa?“ • VIDEO •
usw.
http://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

Gravatar: Klaus Weissmann

Angesichts dieser Zustände beim Berliner LKA und deren politischen Verursacher (SPD) ist es an Infamie nicht zu überbieten, dass Innensenator Andreas Geisel (SPD) die beiden LKA-Ermittler, die im Fall des Drogendealers und späteren Terroristen Anis Amri tätig waren, wegen Strafvereitelung im Amt angezeigt hat, weil die keinen Haftbefehl gegen Amri erwirkt hätten, obwohl das angeblich möglich gewesen sei. 55.000 unbearbeitete Fälle bedeutet 55.000mal Strafvereitelung im Amt! Wer bringt die dafür Verantwortlichen vor den Kadi? Begründet die seit Jahren anhaltende miserable Personal- und Ausrüstungssituation beim LKA nicht den Anfangsverdacht einer schweren und permanenten Verletzung der Fürsorge- und Aufsichtspflichten der hohen und höchsten Vorgesetzten bis hin zum Innensenator gegenüber ihren untergebenen Beamten. Bundespolizeipräsident Romann, der die Regierung auf die immensen Gefahren für Ordnung und Sicherheit durch die andauernde Massenzuwanderung sei von dieser angewiesen wurden, alles, wie bisher (herein)laufen zu lassen. Er, der vom staatlichen Sold Abhängige, hat nicht sein Verweigerungsrecht (Remonstration) in Anspruch genommen und tut nun wider besserem Wissen, was ihm befohlen. Um dafür nicht irgendwann zur Verantwortung gezogen zu werden, habe er sich die Anweisungen vom Kanzleramt schriftlich geben lassen. Er hat sich auf diese Weise daran beteiligt, Polizei- und Sicherheitsbehörden zur "bad bank" zu machen, auf die die Merkelregierung, die Politiker ihren ganzen Murks verlagert. Die beiden vom Innensenator verklagten LKA-Beamten wehren sich nun, die Bauernopfer zu sein. Vielleicht macht ihr Beispiel Schule und ihre Kameraden, die vor Ort ihren unmöglichen Dienst tun wachen auf und wehren sich gegen diese überfordernden und gefährlichen Zustände.

Gravatar: Ronald Schroeder

Das in Berlin Kriminalität, die ja in weiten Teilen Ausländer- und Migrantenkriminalität ist, nicht aufgeklärt und verfolgt wird, ist sicher politisch gewollt. Aber Berlin weist inzwischen immer mehr Merkmale eines fallenden Staates auf. Die Infrastruktur bricht zusammen, die Behörden können selbst elementare Leistungen nicht mehr in angemessener Zeit erbringen (etwa die Ausstellung eines Passes oder eines Führerscheins); auch deshalb weil die Verwaltung mit der Einrichtung gendergerechten Toiletten und der Sicherungsverwahrung der Ergebnisse von Schüler-Vergleichsarbeiten beschäftigt ist. Wie zerfallen die Strukturen in Berlin aber sind, hat man 2015/16 im bundesweit berüchtigten Lageso sehen können. Obwohl das Berliner politische Establishment am liebsten jeden in Berlin aufnehmen würde, der das Bedürfnis verspürt, sich im deutschen Sozialstaat gemütlich einzurichten (zumindest Vertreter der Linkspartei nach eigenem Bekunden auch die Kriminellen der ganzen Welt), waren in keinem Bundesland die Zustände in einer Behörde so von Kriminalität, Bestechung, Mißwirtschaft, Gewalt, Inkompetenz und völligem Versagen gekennzeichnet, wie im Berliner Lageso, obwohl es hier um die Versorgung der absoluten Ziel-Klientel des Berliner Establishments ging. Der völlige Niedergang setzte mit einem Regierenden Bürgermeister ein, der glaubte, die Welt zuerst einmal über seine sexuellen Vorlieben informieren zu müssen. Mit Migrantenquoten im öffentlichen Dienst, auch gern Arabern in der Polizeiakademie, hat man inzwischen in der Verwaltung und ganz Berlin ein Niveau erreicht, das sich die Migranten sicher schon wie zu Hause fühlen.

Gravatar: Hajo

Das ist der Offenbarungseid für Unfähigkeit und vielleicht noch schlimmer, daß man garnicht aufklären will und die Bürger ihrem Schicksal überläßt und dafür sind sie nicht gewählt worden, denn wenn der Staat und seine Organe das Recht nicht schützt, gleicht er einer Räuberbande und diese muß entfernt werden, denn Rechtlosigkeit läßt unsere Verfassung nicht zu und das wäre schon ein Grund mehr diese Typen abzuwählen und in den Orkus zu schicken, denn mit denen ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen und deshalb sollten alle Anstrengungen unternommen werden mit neuen Leuten, dem Recht wieder zur Geltung zu verhelfen.

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