Umfrage: 51 Prozent akzeptieren sinkende Renten

08. Oktober 2012, 10:04 | Kategorien: Lebenswelt | Schlagworte: | von Redaktion
dapd
Redaktion

Die Entscheidung ist schon lange gefallen. Bereits die rot-grüne Regierung hat beschlossen, das Rentenniveau auf 43 Prozent der durchschnittlichen Nettobezüge deutlich abzusenken. Streit herrscht über die Frage, wie die entstehende Lücke in der Altersversorgung zu schließen ist.

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen will eine Zuschussrente einführen und die Altersversorgung so mit Steuer- und Beitragsgeldern aufstocken. Junge Abgeordnete aus Union und FDP plädieren hingegen dafür, Geringverdiener bei der privaten Vorsorge stärker zu fördern.

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid zufolge befürwortet eine knappe Mehrheit von 51 Prozent aller Befragten eine Absenkung des Rentenniveaus. 32 Prozent befürworten weiterhin, besonders niedrige Renten künftig mit Steuermitteln aufzustocken. 39 Prozent der Befragten sagen Ja zu der Idee, die Rentenbeiträge zu erhöhen, wenn dies ein Absinken des Niveaus verhindert. Nur 19 Prozent können sich mit der Forderung nach mehr privater Altersvorsorge anfreunden.

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(OS)

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