Trotz Erfolg: Rösler weiter in der Kritik

21. Januar 2013, 07:09 | Kategorien: Politik | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Steffi Loos/dapd
Redaktion (oe)

Obwohl die FDP in Niedersachsen mit 9,9 Prozent ein unerwartet gutes Ergebnis eingefahren hat, wird Parteichef Philipp Rösler von seinen eigenen Freunden weiter unter Druck gesetzt. »Philipp Rösler stand nicht zur Wahl«, erklärte der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für den Aufbau Ost Patrick Kurth. Dirk Niebel assistierte und beharrte auf einem vorgezogenen Parteitag.

Niebel, der Entwicklungsminister und Mitglied des FDP-Bundesvorstands ist, gestand zwar zu, dass die Wahl »erfreulich verlaufen« sei. – doch »ohne dass sich die Situation der Bundespartei verbessert« habe.

Seine Schlussfolgerung: »Daher bleibe ich bei meiner Forderung nach einem vorgezogenen Bundesparteitag.« Inwieweit diese beiden Stimmen in der Partei isoliert sind oder repräsentativ, wird sich im Verlauf der nächsten Woche zeigen. Feststeht, dass Rösler auch Freunde hat. Die beiden auf Landesebene bedeutsamen Parteifreunde Wolfgang Kubicki und Holger Zastrow sahen die Diskussion um Rösler einstweilen als beendet an.

 

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