Top-Ökonom kritisiert Bernankes Geldpolitik

06. September 2012, 10:10 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Y.Willing, ddp
Redaktion

Beim Treffen der Notenbanker in Jackson Hole hat sich der Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Ben Bernanke, eine peinliche Rüge abgeholt. Der Makroökonom und ehemalige Professorenkollege Bernankes, Michael Woodford, kritisiert die Politik des Fed-Chefs aufs Schärfste. Nach Ansicht des Top-Ökonoms ist das Grundproblem der US-Geldpolitik, dass der Leitzins praktisch bei null liegt und damit eine Liquiditätsfalle droht. Auch der Ankauf von Staatsanleihen sei ein gravierender Fehler.

Die Enttäuschung der Anleger war dagegen nach dem Treffen groß, da Bernanke nicht gleich die Notenpresse angeworfen hat. Allerdings machte der Fed-Chef klar, dass weitere Gelddruckmaßnahmen folgen werden.

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(GB)

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