Sozialdemokraten wollen auf keine Fall eine große Koalition eingehen

Staatskrise: SPD bleibt stur und liebäugelt mit Neuwahlen

Martin Schulz und andere Spitzenpolitiker der SPD haben ihre Einstellung bekräftigt, auf keinen Fall in eine große Koalition mit der Union einzugehen, Staatskrise hin oder her. Eher wollen man es auf Neuwahlen ankommen lassen.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen, Startseite - Unterbühne | Schlagworte: Angela Merkel, CDU, FDP, Frank-Walter Steinmeier, Jamaika, Martin Schulz, Ralf Stegner, SPD
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Christian Lindner hat mit seiner FDP die Koalitionsverhandlungen platzen lassen. Jamaika rückt in weite Ferne. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dagegen die Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen dazu ermahnt, die Regierungsbildung nicht scheitern zu lassen.

Kommt es vielleicht doch zu einer großen Koaltion? Nutzt die SPD die Gunst der Stunde, um zu zeigen, dass es ohne sie nicht geht? Nein! Das machten führende Politiker der SPD am Montag klar. Wie unter anderen Focus-Online berichtete, hat der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer  nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen eine große Koalition von CDU/CSU und SPD abgelehnt. Er hält eher Neuwahlen oder eine schwarz-grüne Minderheitsregierung für möglich. Auch SPD-Vize Ralf Stegner hält eine große Koalition für ausgeschlossen. Man scheue keine Neuwahlen, gab er zu Bedenken. Wie Zeit-Online berichtete, schließt auch Martin Schulz Neuwahlen aus. Auch er hält Neuwahlen für angemessen.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Rolo

Warum die SPD glaubt mit den alten, verbrauchten Köpfen, wie Schulz, Nahles, Gabriel, Steegner, Oppermann, bei Neuwahlen punkten zu können, erschließt sich mir nicht. Gerade diese Politiker aus der SPD Führungsriege haben den Vertrauensverlust der ehemaligen SPD Wähler doch zu verantworten! In einem sozial gerechten Deutschland enden die eigenen Bürger nicht als Armutsrentner und jeder der tagtäglich zur Arbeit geht, hat nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben nicht weniger, sondern mehr, als nichtasylberechtigte, widerrechtlich ins deutsche Sozialsystem eingelassene Asylbewerber die nun auch noch auf Kosten der deutschen Steuerzahler ihre Familien nachholen dürfen.

Gravatar: Einzelk@mpfer

Wo ist denn eigentlich das Problem, wenn CDU und FDP eine Minderheitsregierung, selbstverständlich ohne Merkel, unter Duldung der AfD bilden können. Linke Hassprediger, vom Typ Steinmeier, die bürgerliche Kräfte als Nazis verunglimpfen, sind das Problem.

Gravatar: Gast

@ Rolo
„Warum die SPD glaubt mit den alten, verbrauchten Köpfen...“
Dies ist nur die halbe Wahrheit.

Die SPD sitzt in einem Dilemma welches auch der Facharbeiter nicht nur bei Siemens sondern in allen global agierenden Großkonzernen inzwischen realisiert hat, nämlich wie fragil sein Arbeitsplatz seit den 90er Jahren geworden ist. Bis dahin gab es in der alten BRD noch so etwas wie eine Deutschland AG. Man versuchte Wertschöpfungen möglichst lange nutzbringend für alle im Land zu halten. Heute transferieren Multikonzerne Ideen aus dem Hochlohnland (was es kaum noch ist) in kürzester Zeit ins Billigausland – eben Turbokapitalismus. Soziale Marktwirtschaft gemäß Ludwig Erhard wird damit unmöglich.
Nun arbeitet die SPD (neben den Grünen) besonders intensiv auf ein bundesstaatliches EUROPA hin - also der Auflösung souverän agierender Staaten. Dummerweise ist diese kostspielige und gleichmacherische Eurokratie aber ein Projekt von Globalisten. Sie wird weder multinationale Konzerne bei ihrer Wanderung zum billigsten Standort behindern noch kann sie Offshore-Steuerparadiese verhindern und will dies auch gar nicht. Zur Verschleierung kommt höchstens ein bisschen Theaternebel. Durch die geliebte „soziale Gerechtigkeit“ der SPD mit steigenden Abgaben und Steuern – bleibt immer weniger Netto vom Brutto (für alle Arbeitenden). Selbstverständlich verschweigen auch die Gewerkschaften ihren Mitgliedern diese Zusammenhänge. Ihre Funktion bei Standortschließungen beschränkt sich auf die Gründung von Auffanggesellschaften und der Zahlung von Abfindungen. Für den davon bedrohten 55-jährigen Facharbeiter bei Opel in Eisenach wahrlich eine großartige Zukunftsperspektive .

Das ursprüngliche Klientel der SPD wird nicht nur ohnehin immer weniger es durchschaut auch immer mehr die Zusammenhänge.
Die SPD muss dringend neue Wählerschichten erschließen! An wen wird man dabei wohl denken?

Gravatar: Ilse Bilse

Ich verstehe es nicht, weshalb es nun schon wieder auf den Hinterbäken der SPD bbeginnt zu rumoren. Sind die denn alle so gehirngewaschen, dass es nicht mehr reicht, zu konsequenten und prinzipientreuen Entscheidungen und zu entsprechendem Handeln? Bereits nach wenigen Tagen läuft schon wieder der Machtgeifer, das ist unglaublich!

Die SPD ist nicht in der Lage, sich auf ihre alten Traditionen und Werte zu besinnen und damit ihre Überzeugung dem Volk wieder näher zu bringen, was Lady M. einen enormen Schaden gebracht hätte. Und nun, wo Lady M.schon mal dabei ist, sich selbst zu zerlegen, versucht die SPD schon wieder, dieser Dame auf die beine zu helfen? Was sind das alles nur für Scheiß-Charaktere, die man in der SPD und nicht zuletzt auch in Deutschland massenweise vorfindet? Sie ebnen erneut den Weg der Lady M. Mit solchen Haltungen ist nun wirklich kein Blumentopf zu gewinnen, aber das Land endgültig zu verraten!!!

Übrigens: Es sollte niemand glauben, dass Lady M. von allein zurücktritt. Sie hat ihren Auftrag, Deutschland und sein Volk zu zerstören und zu beseitigen, und den wird sie durchziehen...mit allen Mitteln!!!

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