Spreng: Merkel muss Lücke zwischen sich und Partei schließen

17. Juli 2009, 06:55 | Kategorien: Politik | Schlagworte: | von
Redaktion

Michael Spreng, ehemaliger Chefredakteur der "Bild am Sonntag" und Berater von Edmund Stoiber, rät Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich im Wahlkampf auf ihre Rolle als CDU-Vorsitzende zu konzentrieren und offen konservative Werte zu vertreten. Sie müsse die Lücke zwischen sich und der Partei schließen. An eine Wende zugunsten der SPD glaubt der Politikberater nicht mehr. Die SPD habe keine Strategie und unklare Machtoptionen.

SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier fehle eine Vision, um das Ruder herumzureißen. Im Gegensatz zur Amtsinhaberin, die sich ihre politische Rolle erkämpft habe, werde Steinmeier immer Beamter bleiben.

Die Rollen und Aussichten der Parteien und Kandidaten im Bundestagswahlkampf erklärt Michael Spreng im Interview mit der FAZ

Foto: Marcu Brandt/ddp-Archiv

Schlagworte:
Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Anzeige