Bereits beim 1,3-fachen Durchschnittslohn wird Höchstsatz fällig

Spitzensteuersatz schon bei Normalverdienern

Nirgendwo auf der Welt ist die Steuer- und Abgabenlast so hoch wie in Deutschland. Vor allem die sogenannten Normalverdiener werden überdurchschnittlich hoch geschröpft. Damit die Null auch schön schwarz bleibt.

Quelle: pixabay.com
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Spitzensteuersatz, 42 Prozent, Normalverdienern, 1, 3-fache, Durchschnittsjahreseinkommen
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Die durchschnittliche Steuer- und Abgabenlast der Bundesbürger liegt bei etwa 56 Prozent. Das heißt, dass von jedem Euro, der in Deutschland von privaten Haushalten auf der Einkommensseite generiert wird, 56 Cent in das Staatssäckel gehen. Weniger als die Hälfte verbleibt dem Otto Normalverbraucher. Ausschlaggebend dafür ist nicht zuletzt die Tatsache, dass schon bei Normalverdienern der Höchststeuersatz Anwendung findet.

Der Höchststeuersatz auf das Einkommen liegt in Deutschland bei 42 Prozent. Dieser Höchstsatz wird bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von mehr als 54.000 Euro erhoben. Nach Schätzungen des Bundesfinanzministeriums zahlen 2017 etwa 2,69 Millionen Steuerpflichtige diesen Spitzensteuersatz; nimmt man Eheleute hinzu, die zusammen veranlagt werden, sind 3,73 Millionen Menschen von der Forderung betroffen.

Aktuell reicht bereits das 1,3-fache des durchschnittlichen Jahresbruttoeinkommens aus, um mit dem Spitzensteuersatz belegt zu werden. Besonders ungerecht wird die Besteuerungsgrenze daher gerade von den Menschen empfunden, die diese Einkommensgrenze gerade so erreichen. Denn auch Menschen mit erheblich höheren monatlichen Einkommen werden ebenfalls ausschließlich mit dem Spitzensteuersatz belastet.

54.000 Euro Jahreseinkommen mögen gerade unter Berücksichtigung der hohen Gefährdung bestimmter Gruppen durch diverse Armutsrisiken immens hoch klingen. Bei einem zweiten Blick aber relativiert sich ein solches Bruttoeinkommen relativ schnell. Es ist immer noch derart ausreichend, dass diesen Bürgern nicht unmittelbar der Hungertod droht; doch sie sind es, die in erster Linie diesen Staat und seinen Haushalt stemmen. Und die Last wird immer größer. Doch andere Gruppen ziehen sich da immer mehr aus der Affäre.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Werner

Die deutschen Arbeitnehmer sind nicht nur die Sklaven von ganz Europa, sondern der ganzen Welt. Die etablierte Politmafia arbeitet gegen die eigene Bevölkerung.
Die Konzerne lassen sich in der BRD nieder, weil hier zuverlässigsten Arbeitstiere leben. Arbeitnehmer in anderen Nationen würden diese Bürokratie und Ausbeutung nicht mitmachen.
Die BRD wird immer noch von den Besatzern gelenkt. Wir haben nur eine Scheinregierung, die auf dessen Befehl handelt. Die Konzerne zahlen keine Steuern und der Kleine wird geschröpft bis zum geht nicht mehr. Die Gewerkschaftsfunktionäre gehören auch zu dieser antideutschen Bande. Man muss sich das dumme Geschwätz anhören, sonst gehen die Konzerne ins Ausland. Gegen die wird auch nie gestreikt. Gestreikt wird nur im öffentlichen Dienst, ein Streik gegen die eigene Bevölkerung, der höhere Gebühren erzeugt. Ein Streik für Beamte.
Aber die dumme Masse aus Vollpfosten wählt das Gesindel immer wieder, anstatt sie endlich Schluss machen damit.

Gravatar: freerob

Der deutsche Steuerzahler wird ausgepresst wie eine Zitrone ! Das "generierte" Geld wird in Flüchtlinge, überbordende Sozialausgaben und Staatsbürokratie investiert.
Um objektiv zu bleiben, vieles ist notwendig und wir Bürger profitieren vom funktionierendem Staatswesen.
Aber um mal eine Zahl zu nennen, bei gutem Willen zum Sparen und einem effektiven Controlling könnte jeder Steuerzahler 10 % mehr in der Tasche haben !

Gravatar: Dirk S

Da bekommt die alljährliche Neiddebatte, dass man die Reichen höher besteuern soll, doch einen völlig anderen Geschmack. Na ja, vielleicht wachen dann doch einige auf und es ändert sich was im Lande.
Also in frühestens 4 Jahren. Wenn bis dahin nicht wieder alle alles vergessen haben.

54.000.- brutto pa hört sich viel an, ist nach 56% Staatsquote aber auch nur noch 2.070.- pro Monat. Womit man in MeckPomm auf dem platten Land "der König" ist, im Münschen aber fast schon ein Sozialfall. Es kommt auch noch darauf an, wo man lebt und das hat bekanntlich auch einen Einfluss auf Einkommen. Die 54k erreicht man in München auch als Handwerker (muss man auch...), im MeckPomm eher als Ing. Großstadt ist eben viel teurer als Provinz, dafür sind im Schnitt die Einkommen höher. Ein Faktor, der in der Debatte auch gerne vernachlässigt wird.

Grüße aus der Provinz,

Dirk S

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Vor allem die sogenannten Normalverdiener werden überdurchschnittlich hoch geschröpft.“

"Damit die Null auch schön schwarz bleibt“?

Nun; auch ich denke: Dieser Schäuble ist sehr bewusst darüber, dass seine schwarze 0 Null Sinn hat!!! http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-11/bundeshaushalt-2017-investitionen-zinsen-ausgaben-bildung-infrastruktur

Auch weil es doch so teuer ist, nicht gemochte Personen wie mich (seit 1998 staatlich verordnet von Sozialhilfe lebend) auch auf diesem Status(?) zu halten???

Wächst der Schuldenberg Deutschlands etwa auch deshalb immer weiter https://www.contra-magazin.com/2015/03/keine-schwarze-null-deutschlands-schuldenberg-waechst-weiter/, weil gerade dieser Personenkreis im göttlichen(?) Merkel-Land, in dem wir(?) gut(?) und gerne(?) vegetieren(!) immer größer wird???

Gravatar: H.von Bugenhagen

,,Riesen-Steuerausfälle durch «Kassen-Klüngel»
Schummeleien an Registrierkassen kosten den deutschen Staat jährlich bis zu zehn Milliarden Euro an Steuerausfällen. ,,

Der Arme Staat ,wo er so hart dafür gearbeitet hat.....na hoffentlich Allianz versichert...

Gravatar: Dirk S

@ Ekkehardt Fritz Beyer

Zitat:"Dieser Schäuble ist sehr bewusst darüber, dass seine schwarze 0 Null Sinn hat!!! "

Ja und zwar, dass der Deutsche im allgemeinen eine Aversion gegen Schulden hat. Sparsamkeit und keine Neuverschuldung kommt beim Wähler an.
Mal abgesehen davon, dass man Geld, dass man nicht benötigt besonders billig bekommt, also die Ablösung alter Anleihen billiger wird. Der DE-Bund kann sich für die Herausgabe von Anleihen bezahlen lassen (negativer Anleihezins).

Zitat:"Wächst der Schuldenberg Deutschlands etwa auch deshalb immer weiter https://www.contra-magazin.com/2015/03/keine-schwarze-null-deutschlands-schuldenberg-waechst-weiter/, weil gerade dieser Personenkreis im göttlichen(?) Merkel-Land, in dem wir(?) gut(?) und gerne(?) vegetieren(!) immer größer wird???"

Nein, DE ist inzwischen eines der wenigen Länder diese Planeten, das Schulden abbaut. Betrachten Sie die Schuldenuhr: https://www.smava.de/eurozone-schulden-uhr/

Schuldenfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Rietz

Ha, das ich nicht lache.....oder besser kotze !!! ...Ich hab nachgerechnet ! Ich hab in etwa dieses 54000 Jahreseinkommen, jedoch werden mir 61 % vom Butto mit Steuern und Sozialabgaben abgezogen. (Steuerklasse 1) Dann werden mir nochmal bei jeden Einkauf 19 % Märchensteuer vom Staat abgezogen,....also insgesamt 80 % sind weg vom Brutto. Bleiben noch 20 %....das ist weniger als ich zu DDR Zeiten in DDR Mark verdient habe, allerdings waren da auch Mieten bezahlbar....usw. .... usw. .....Das ist Sklavenhaltergesellschaft....da können die Herrschenden doch gleich alles Geld einbehalten und uns von Früh bis Spät schufften lassen.....was macht das noch für einen Unterschied, ob die sich um unsere Unterkunft und Verpflegung kümmern müssen oder wir gerade soviel bekommen, dass am Ende des Monats nix mehr übrig ist.....Sklavengesellschaft in moderner und verschleierter Form.....

Gravatar: Karl Napp

Und wieder werden die Vorsitzenden der CDU und ihr Kollege von der CSU nicht darauf dringen, die maßlose Progression der Steuersätze für die fleißige Mittelschicht zu normalisieren. So werden diese fleißigen Leute bei jeder Entgelterhöhung vom Staat weiterhin noch mehr abgezockt, als bisher. Aber vor der Wahl hatten Unionler, wie üblich, versprochen, den Mittelstandsbauch anzugehen. Und wieder haben sie gelogen. Wenn die Berufspolitiker der Unionsparteien nach ihrem Beruf gefragt werden, müßten sie wahrheitsgemäß "Berufslügner" antworten. Aber sie wissen ja garnicht mehr, wie "Wahrheit" geschrieben wird.

Gravatar: Dieter Freigarten

Das Thema hier erinnert mich wieder an das falsche Verständnis, dem Kaiser bzw. dem Staat überhaupt Steuern zahlen zu müssen, was Kirche und Staat gemeinsam mit der Aufforderung nach der Bibel, NT. Markus 12.17 glauben belegen zu können: “So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist!“
Wie hier schon wiederholt erwähnt, lässt sich diese Auffassung u. a. mit der Interpolation von NT. Markus 6.24 in Lukas 12.17 widerlegen. Nämlich, Zitat: „Kein Knecht kann gleichzeitig zwei Herren dienen “! Dabei fällt für alle, die noch richtige Definitionen nicht für falsche halten, der zweite Herr, bzw. die zweite Herrschaft, bzw. der Staat, heraus. Zufolge soll man keine Steuern an Staat und Staatsoberhaupt zahlen!
Ganz der apokalyptischen Warnung entsprechend: “Wer dem Tier ( dem Staat ) und dessen Bildnis ( seinem jeweiligen Staatsoberhaupt ) seine Verehrung erweist und dessen Erkennungszeichen an Stirn und Hand anbringen lässt ( mit Stirn und Hand erarbeitete Dienstleistungen und Erzeugnisse als Steuern ), der soll von dem Zornes Wein Gottes zu trinken bekommen…!“
Dass ein zum Jesus von Nazareth oder auch zum Jesus Christus verfälschter Jeshua oder Joshua von Nazareth genau dieser Ansicht war, lässt sich heute noch aus einer bislang für Verfälschung übersehenen Stelle aus NT. Lukas 23.2 als Anklage vor Pilatus entnehmen. Zitat: „Wir haben festgestellt, dass dieser Mensch unser Volk aufwiegelt und es dazu verleitet, keine Steuern mehr an den Kaiser zu zahlen…!“

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