SPD-Steuerkonzept in der Kritik

09. Oktober 2012, 08:26 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Sascha Schuermann/dapd
Redaktion

Weil der SPD und ihrem Kanzlerkandidaten Steinbrück Steuereinnahmen in Rekordhöhe immer noch nicht genug sind, wollen sie eine Vermögenssteuer einführen. Die soll zehn Milliarden Euro in das gut gefüllte Staatssäckel spülen. Mit weiteren Anhebungen – z.B. beim Spitzensteuersatz – wollen Steinbrück & Co. den Staat jährlich um insgesamt 28 Milliarden Euro reicher machen.

Um das Vermögen des Mittelstandes, das oft im Familienbetrieb gebunden ist, zu schonen, hat man sich ausgedacht, zwischen verschiedenen Vermögensarten zu unterscheiden. Dass das verfassungsrechtlich und praktisch schwierig ist, wenn nicht unmöglich, ficht die Sozialdemokraten nicht an. Die SPD-geführten Länderregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wollen demnächst einen Gesetzentwurf vorlegen.

 

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(oe)

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