Der Bürger soll wieder zur Ader gelassen werden

SPD-Ministerin will Zusatzsteuer auf Benzin und Heizöl

Die SPD, einst die Partei des »kleinen Mannes«, will dem Bürger schon wieder mit einer neuen Steuer tief in die Tasche greifen. Eine Sondersteuer auf Benzin und Heizöl soll künftig laut Umweltministerin Svenja Schulze erhoben werden.

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will mit einer CO2-Abgabe dem deutschen Steuerzahler noch tiefer in den Geldbeutel greifen. Weil sich der Bürger gegen die Erfüllung des Sollziels beim Kauf von Elektrofahrzeugen bisher verweigert hat, will die SPD-Ministerin jetzt die Menschen im Land durch die zusätzliche Abgabe dazu zwingen, dass propagierte Ziel der Elektromobilitätsquote zu erreichen. Nach alter sozialistischer Tradition muss der Jahresplan unbedingt erfüllt werden. Svenja Schulze argumentiert ihren Schritt damit, dass bis 2020 der CO2-Ausstoß bundesweit deutlich reduziert werden müsse, weil sonst milliardenschwere Bußgelder seitens der EU drohen.

Der Denkfehler der SPD-Ministerin besteht allerdings darin, dass nicht der Straßenverkehr den größten Anteil an den CO2-Emmissionen Deutschlands trägt. Dieser liegt, auch aufgrund des Wirtschaftswachstums, bei der Industrie, die im Vorjahr knapp 200 Millionen Tonnen CO2 produzierte. Die gute wirtschaftliche Entwicklung ist auch dafür mitverantwortlich, dass der Straßenverkehr gut 170 Millionen Tonnen CO2 produzierte: höhe Nachfragen nach Waren bedingten eine Zunahme des Lieferverkehrs. Mehr LKW auf den Straßen bedeuten als Folge davon mehr Schadstoffausstoß.

Durch die Hetzjagd gegen den Diesel-Antrieb, der deutlich weniger CO2 ausstößt als ein Benzin-Motor, seien aber viele private Autobeseitzer vom Selbstzünder zum Benziner umgestiegen. Durch die Anti-Diesel-Propaganda wurde somit eine Reduzierung des Kohlenstoffdioxidausstoßes bewusst verhindert. Jetzt sollen also wieder einmal die Bürger die Fehler der Regierung ausbaden und teuer dafür bezahlen. Dabei kosten Benzin und Diesel in Deutschland aufgrund der hohen Steuern und Abgaben ohnehin schon deutlich mehr als in den Nachbarländern.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Wolfram

Benötigt das linke Proletariat mal wieder mehr "Kohle" für irgendwelche Sonderposten (zur Selbstbereicherung) im Parteikader oder kulturmarxitische Aktionen - das ist doch ihre proletarische Masche, überall wo die Sozialisten weltweit mitregieren - nicht wahr !!!???

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Es gab da einmal eine Zeit , da war an den Tanksäulen der Hinweis wie hoch der Steuerantei auf den Liter Treibstoff war !! Aktuell wohl ca 70 Cent plus Mehrwertsteuer !!! Wenn das die Menschen nicht begreifen und die von der Steuerlast lebenden die Welt retten wollen und wie Raubritter agieren kommt der nächste Krieg !!

Gravatar: Karl Napp

Die SPD ist und bleibt die Steuererhöhungspartei (Neidhammel), so wie die Grünen die Verbotspartei sind (Weltmoralisten). Beide haben mit dem arbeitenden, wertschöpfenden Teil der Bevölkerung immer weniger gemein. Aber sie leben von diesem Teil der Bevölkerung gern und gut.

Gravatar: Hand Meier

In Merkels Quoten-Kabinett ist die technische und ökonomische Inkompetenz sichtbar https://de.wikipedia.org/wiki/Svenja_Schulze

Offensichtlich werden die „Klima-Kult-Ziele“ als wesentlich wichtiger erachtet, als das Wohlergehen der Wirtschaft und der davon abhängigen Bevölkerung.
Die Fotosynthese scheint für die Klima-Kult-Anbeter nicht zu existieren. Es kommt mir vor als ob Merkels-Regierung permanent auf Drogen ist die jeden logischen Verstand verhindern. Das was Frau Schulze vor hat ist Regierungs-Sabotage, weil es Null Nutzen bringt, aber großen Schaden anrichtet.
Ausgerechnet die „kleinen Leute“ werden weiter mit „Klima-Steuern“ ausgebeutet, das ist absolut volksfeindlich und menschenverachtend.
Diese Merkel-Regierung hasst die Bevölkerung offensichtlich.

Gravatar: Steffi

"zu Lasten des kleinen Mannes" trifft es wieder genau auf den Punkt. Anstatt die Landwirtschaft bis zum Erbrechen zu subventionieren, könnte stattdessen die Erschwinglichkeit von Elektrofahrzeugen gefördert werden. Oder Zulieferer und damit die Wirtschaft zur Verantwortung gezogen werden. Oder öffentliche Verkehrsmittel brauchbarer/effizienter gemacht werden... Mir fallen noch dreitausend andere Dinge ein. Aber ich bekomme ja auch mein Geld nicht von Konzernen...

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Weil sich der Bürger gegen die Erfüllung des Sollziels beim Kauf von Elektrofahrzeugen bisher verweigert hat, will die SPD-Ministerin jetzt die Menschen im Land durch die zusätzliche Abgabe dazu zwingen, dass propagierte Ziel der Elektromobilitätsquote zu erreichen. Nach alter sozialistischer Tradition muss der Jahresplan unbedingt erfüllt werden“ ...

Da Rote, Grüne und Gelbe ohnehin längst Blockparteien der Schwarzen zu sein scheinen:

Sollten diese längst Etablierten nicht auch dazu stehen und sich zu einer sozialistischen Einheitspartei der Art formen, die auch unsere(?) Göttin(?) gebar und ihre Basis legte???

Gravatar: H.M.

Sozialdemokratie ist institutionalisierter Diebstahl.

Ich fordere eine Zusatzsteuer für Politiker in Regierungsverantwortung. Bis auf den Hartz-IV-Satz wird ihnen alles Geld entzogen und mir treuhändisch überantwortet. Da ich von Politikern gelernt habe, wie man mit fremdem Geld umgeht, wird es nicht bei einer treuhändischen Verwaltung bleiben.

Kommt dann z.B. Merkel und fragt, wo ihre Bezüge sind, die ich ausgegeben habe, sage ich:

"Mir doch egal, ob ich am Verlust ihres Geldes schuld bin. Nun ist es halt weg. Sie schaffen das auch mit Hartz-IV! Ein bisschen Speck für schwere Zeiten haben Sie ja schon."

Gravatar: Thomas

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

" Svenja Schulze argumentiert ihren Schritt damit, dass bis 2020 der CO2-Ausstoß bundesweit deutlich reduziert werden müsse, weil sonst milliardenschwere Bußgelder seitens der EU drohen."

Warum existieren denn diese Bußgelder?
Hier aus der BILD:

"Spätestens in zwei Jahren wird das Verfehlen der EU-weiten Klimaziele für die Bundesregierung auch richtig teuer. Kurz vor der letzten Bundestagswahl hatte das Umweltministerium noch einem neuen EU-Strafenkatalog zugestimmt: Ab 2020 muss Deutschland womöglich Milliarden zahlen, wenn der CO2-Ausstoß nicht schnell genug sinkt."

Erst tun diese Spezialdemokraten alles, damit die EU total verblödete Grenzwerte einführen und dadurch Strafen in unglaublicher Höhe verhängen kann und dann wird DAS als Argumentationshilfe für höhere Steuern benutzt.

Wollen diese Kreaturen einen verarschen?
Nennen die das Politik?
Ist das nicht ein Fall für den Verfassungsschutz?
Werde mir einen Aufkleber fürs Auto anfertigen, mit dem Text:
"Achtung, ich bremse nicht für SPD -Abzocker!"

Gravatar: Reinhard

Wenn die ach so hochgelobten Elektroautos wirklich so umweltfreundlich wären, wie behauptet, wäre eine Steuer vielleicht noch gerechtfertigt. Angesichts der Tatsache, dass die Ökobilanz der Elektroautos ingesamt nicht unbedingt besser ist als die der Autos mit Verbrennungsmotor, werden wieder die falschen gefördert. Zumal die längerfristigen Auswirkungen von Elektrosmog auch noch nicht bekannt sind.

Die Steuer wird dazu führen, dass die Besitzer/innen großer SUV, Porsche usw. sich das Benzin weiter leisten können/ werden, und der Kleinsparer Fahrten einschränkt.

Und was ist mit dem Schweröl der Schiffahrt und den Leuten, die alleine mit einem großen SUV zum Brötchenholen oder Einkaufen fahren? Da sollte man ansetzen. Werft die Lobyiisten raus!

Gravatar: mah

Es gibt vermutlich keinen Industrie- oder sonstigen Wirtschaftszweig in D., der so boomt wie die Produktion von SPD-Sargnägeln.
Die Truppe ist da unglaublich erfolgreich. Weiter so! Ihr habt meinen Segen.

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