Abtreibung soll sich normalisieren

SPD, Grüne, Linke und FDP fordern eine Legalisierung von Werbung für Abtreibung

Nach dem Willen der meisten Parteien soll das Werbeverbot für Abtreibung abgeschafft werden. Vor Weihnachten wurde bereits ein entsprechender Gesetzesantrag im Bundesrat eingebracht. Nun erwägen die Parteien zusammen weitere Möglichkeiten, das Gesetz gegen Abtreibungswerbung zu kippen.

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In einem interfraktionellen Treffen haben SPD, Grüne, Linke und FDP rechtliche Möglichkeiten sondiert, die bislang verbotene Werbung für Abtreibung zu legalisieren. Im Mittelpunkt steht der Paragraph 219a Strafgesetzbuch, der die Informationsweitergabe zur Abtreibung mit strengen Auflagen behaftet. Der Paragraph verbietet unter anderem die Weitergabe von Informationen, wenn diese mit einem Vermögensvorteil verknüpft sind. Das bedeutet, dass eine Arztpraxis nicht öffentlich dafür werben darf, wenn sie Abtreibung als Praxisleistung anbietet.

 

Ein entsprechender Gesetzesantrag der SPD-geführten Bundesländer Thüringen, Brandenburg, Berlin und Hamburg liegt dem Bundesrat bereits zur Beratung vor. Die Debatte angestoßen hatte der Fall der Frauenärztin Kristina Hänel im November 2017. Die Ärztin wurde überraschend zu einer Geldbuße verurteilt, weil sie auf ihrer Praxis-Webseite wiederholt darauf hingewiesen hat, gegen eine entsprechende Kostenübernahme Abtreibungen durchzuführen. Die Richterin sah darin einen Verstoß gegen das Werbeverbot für Abtreibung.

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: P.Feldmann

Wieder die Typischen, die Idioten, die die Zeichen ihrer Zeit nicht verstehen können und wollen!
Die spd ist ja beim Thema Selbstabtreibung schon König. Die grünen versuchen es noch mit Parthenogenese und Gendering.
Beides Fachleute für den qualifizierten Untergang... Dann müssen sie nicht noch Werbung für den Tod machen, wo andere das Leben wollen.

Gravatar: egon samu

Natürlich attackieren die Verbrecher bei ihrem Völkermord an der Köterrasse zuerst die Wehrlosesten im Mutterleib.
Das dumme Volk glaubt heute schon, die Zerstörung des ungeborenen menschlichen Lebens sei ein Recht moralloser Frauen.

Gravatar: Unmensch

Mein Eindruck: die linken Eliten sind mit dem Leben an sich überfordert und möchten daher die Menschen von dieser Last befreien.

Gravatar: Micky

Abtreibung ist heute das normalste der Welt.... Wer aber Leben schenkt und zur Adoption frei gibt wird gelyncht!?
Setzt euch mal mehr dafür ein... Macht Werbung um Leben zu schenken!

Gravatar: Gipfler

Es ist eine unglaublicher öffentlicher Verfall des moralischen Empfindens, allein schon diese straffreien Abtreibungen als solche.

Die seelisch-geistige Seite der Geburt wird ja völlig ausgeblendet. Stellen wir uns vor, es gibt die Wiedergeburt des Menschen. Der Mensch wird immer wieder zu einem neuen Erdenleben geboren - das ihm aber durch die Abtreibung verwehrt wird.

Immer mehr Kinder haben Erinnerungen an ein früheres Erdenleben, und ihre genauen Angaben, wo und wie, hielten allen Überprüfungen stand.
Siehe:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/10/07/zunehmende-erinnerungen-von-kindern-an-ein-vorheriges-leben/

Gravatar: Gipfler

Es ist ein unglaublicher Verfall des öffentlichen moralischen Empfindens.

Stellen wir uns vor, es gibt die Wiederverkörperung des Menschen zu immer neuem Erdenleben, das ihm aber durch die Abtreibung verwehrt wird.

Das tue man aus unserer beschränkten Erkenntnis nicht leichtfertig ab. Es gibt immer mehr Kinder, die sich an eion vorangegangenes Erdenleben erinnern, deren Angaben über Ort, Zeit und Umstände allen wissenschaftlichen Überprüfungen standgehalten haben. Siehe:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/10/07/zunehmende-erinnerungen-von-kindern-an-ein-vorheriges-leben/

Gravatar: A. Pernath

Es gibt Leute, die keine Eier essen möchten, weil es doch "Hühnerbabies" sind. Die haben trotzdem mit Abtreibung meist kein Problem, weil ja immer nur dem Trend gefolgt wird, ohne einmal darüber nachzudenken.
Kleiner Denkanstoß: die Abtreibungsfirmen verdienen mit Stammzellen und anderem "Material" aus ungeborenem eine Menge Geld, Hauptabnehmer ist die Kosmetikindustrie. Da bekommt das Wort "Frischzellenkur" eine ganz neue Bedeutung, oder?

Gravatar: Mark Anton

Ehrenwerte Regierende,

..wenn ich Sie richtig verstehe, erlauben Sie dann Werbung und Marketing Kampagnen für die Todesstrafe gänzlich Unschuldiger?

Allerdings zur Kampagnenausgestaltung ergeben sich für mich noch einige Fragen - angereichert mit einigen Ideen zur Umsetzung:

a) Zielgruppe
Ist dabei Ihre Zielgruppe auf beheimatete oder nicht-beheimatete Frauen - also auf Bestands-/Neukundinnen -ausgerichtet ?

b) Ziel der Kampagne
Ein mögliches Ziel hierbei wäre eine möglichst schnelle und reibungslose Umvolkung? Oder habe ich mein Glück als Deutscher immer noch nicht ganz begriffen?

c) Aufhänger des Kampagnenbündels -Vorschlag
"Abtreibung - Das letzte Refugium in dem sich Vierteilung und Ausweidung im deutschen Strafrecht noch halten konnten." - basierend auf einem Zitat von C.J. Eigenes,
Wichtig:
Ehrenwerte Regierende, beachten Sie bitte das Copyright!

d) Ideen zu Kampagnenflankierenden Massnahmen
Die ganzen Maßnahmen könnte man noch mit Dashboards flankieren, damit Sie ehrenwerte Regierende, Ihren Erfolg -
JIT (just in time) - auch nachweisen können?
Wichtig:
Bitte beachten Sie, dass die KPIs präzise formuliert werden müssen, um den Erfolg der Kampagnen alternativlos zu messen!

e) Wirtschaftlich?
Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist die Bestandskundenpflege immer der Neukundenakquise vorzuziehen (Neukundenakquise ist bis zu 4x teurer!).

f) Bestandspflege/Up-Sell Kampagnen
Die üblichen Nurtering-Campaigns auf der Installed Base machen dann auch nur Sinn mit gebündelten Services, z.B. Sterilisationen, sonstige Entkernungen, etc....

g) Cros-Sell Kampagnen
Ggf. wäre von Ihnen zu prüfen, ob in diesem Kampagnenkontext die unmenschliche Praxis einer Ste***hilfe vielleicht reanimiert werden könnte - mit dem
Kampagnenaufhänger für Cross-Sell :
"...Völkersterben von seiner schönsten Seite",
Zitat des ehrenwerten Herrn Deniz Yücel

h) Einbindung Social Media
Ehrenwerter Herr Maas, hier könnten Sie mit Ihrem wundervollen NetzDG dieses Kampagnenbündel hervorragend unterstützen und einen wichtigen Beitrag zur Zielerreichung leisten?
BTW - Herr Maas, vielleicht könnten Sie sich ja noch mit Kampagnen zu Ihrer umfangreichen Strafrechtsreform anschliessen - aber das würde den Rahmen hier sprengen

und verbleibe im ehrfürchtigen Staunen......

Gravatar: Sabine W.

Nach dem Trump sich ja am Wochenende beim March for Life in Washington entsprechend gegen Abtreibung gestellt und die Lebensrechtler bestärkt hat, musste das ja kommen. Schließlich müssen doch die wahren Demokraten zeigen, was sie drauf haben.
Ärztinnen wir Kristina Hännel, die bewusst diese Straftat begangen hat, sich dann beschwert hat, weil sie angezeigt wurde, mit einer Internetpetition die Justiz zu ihren Gunsten (Prozessabsage) beeinflussen wollte und die das Urteil nicht hinnimmt, höhlen den Rechtsstaat aus. Wenn der Einzelne und der Staat (und das gilt nicht nur in diesem Fall) Gerichtsurteile immer wieder permanent kritisieren (wie es Jens Gnisa in seinem Buch treffend darstellt) und die Gesetze so lange verändern, bis es ihnen in den Kram passt, dann gnade uns Gott.
Die evangelische Kirche klatscht dazu begeistert in die Hände, die katholische Kirche schweigt dazu.
Und die Teilnehmer des deutschen Marsches für das Leben können sich dann statt Zuspruch seitens der Politik wieder Sprüche anhören, wie "Hätte man euch abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben" und sich freuen, wenn sie mit heiler Haut die Demonstration beenden können. Denn Vertreter der SPD, der Grünen und der Linken waren in den letzten Jahren als "Gegendemonstranten" allgegenwärtig, schließlich gilt es doch auf die zahlreichen Neonazis aufmerksam zu machen, die sich unter den ganzen Familien mit Kindern und alten Leuten versteckt halten. Und die evangelische Kirche kann wieder Femen für Pro-Abtreibungskampagnen den Dom zur Verfügung stellen. Und die Ärzte können dann ihre Flyer verteilen...
Vielleicht sollte man in die USA auswandern, die froh sein können, diesen Präsidenten an ihrer Seite zu haben.

Gravatar: Marlies

Wie weit ist die Moral der Menschen bei uns schon gesunken, dass Abtreibung als Mittel des selbstbestimmten Lebens propagiert wird? Auch wenn ich mir kein Urteil über die Frauen anmaße, die sich zu diesem Schritt entscheiden, bleibt eine Abtreibung für mich im günstigsten Fall Totschlag aus einer medizinischen Notlage heraus, im weniger günstigen Fall Mord aus niedrigen Beweggründen, und zwar ein Mord an einem unschuldigen kleinen Lebewesen, das sich nicht wehren kann. Wenn dafür noch Werbung gemacht werden darf, befindet sich eine Gesellschaft am untersten Punkt der moralischen Entwicklung. Das also macht rot-grüne Politik aus.

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