Weitere Verluste bei erster Umfrage nach Ja zur GroKo

SPD erreicht mit 15 Prozent neues Rekordtief

Nach dem Ja zur Großen Koalition im SPD-Mitgliederentscheid verzeichnen die Sozialdemokraten in der aktuellen INSA-Umfrage einen neuen historischen Tiefstwert. Sie würde bundesweit auf lediglich noch 15 Prozent der Wählerstimmen kommen.

Foto: SPD Stade
Veröffentlicht: | von

Die SPD stürzt nach ihrer Entscheidung für eine Große Koalition weiter in der Wählergunst ab. Laut INSA-Meinungstrend ging es noch mal einen halben Punkt zur Vorwoche herunter und kommen die Sozialdemokraten auf nur noch 15 Prozent . Das sind 5,5 Punkte weniger als bei der Bundestagswahl.

Die Union legt andererseits einen halben Punkt auf 33 Prozent zu. INSA-Chef Hermann Binkert erklärte: »Die meisten Wähler, die die SPD seit der Bundestagswahl 2017 verloren hat, lehnen die Fortsetzung der GroKo ab«.

Gleichauf mit der SPD liegt an zweiter Stelle die AfD mit 15 Prozent. Grüne und Linke bleiben der Umfrage zufolge weiterhin bei 12 Prozent. Die FDP konnte einen Prozentpunkt hinzugewinnen und ist derzeit bei 10 Prozent. Drei Prozent entscheiden sich für sonstige Parteien.

Damit hätte die Große Koalition erneut keine Mehrheit, wenn der Bundestag neugewählt würde. Nur eine knappe Mehrheit der Befragten (52 Prozent) erwartet, dass die neue schwarz-rote Bundesregierung bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode hält.

Hingegen rechnet ein Drittel (32 Prozent) fest mit einem Platzen der Regierung vor dem regulären Wahltermin und vorzeitigen Neuwahlen. Für den Meinungstrend wurden am 5. März 2018 genau 1.052 Menschen befragt.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Gleichauf mit der SPD liegt an zweiter Stelle die AfD mit 15 Prozent.“ ...

Womit die AfD auch ´offiziell` zur Volkspartei wurde!!!

Gravatar: Schnully

Ich wundere mich das die SPD ständig weniger Zuspruch bekommt wobei die CDU aber ständig 33 % erreichen soll.
Frau Merkels gemeinsame Politik mit der SPD in der letzten Groko hat uns eingebrockt woran wir so schwer zu schlucken haben und uns dabei fast übergeben müssen . Aber eben nur fast ,unter Rot-Rot-Grün wären wir schon längst entmündigt . Mir macht es Sorgen das Alimenten Tsipras sich so über die neue Groko freut gefolgt von Macron . Was nichts anderes bedeutet das Frankreich Griechenland folgen wird .

Gravatar: Ede Wachsam

Diese Meldung ist das genaue Gegenteil von dem was T-Online GmbH kurz nach der Zustimmung zur Kleinkotz vermeldet hat, die SPD hätte vermehrten Zulauf bekommen. Na ja lassen wir das Hänschen im Walde gegen seine Angst preifen.

Gravatar: Günter Schlag

Ob die aktuelle Groko eine Mehrheit hätte oder nicht, ist belanglos. Um Mehrheiten brauchen die sich nicht zu scheren. Sollte es zu Neuwahlen kommen, nehmen sie sich einfach eine andere aus dem Parteienpool dazu und machen die selbe Politik.

Gravatar: Günter Pawlitzki

Parteien für die bei der Masseneinwanderung durch Missbrauch des Asylgesetztes nach oben keine Obergrenze kennen, müssen damit rechnen, dass es für sie bei den Wahlen nach unten auch keine Untergrenze gibt.

Gravatar: josh

Früher nannte man so etwas Splitterpartei. Merkel hat sich erpressen lassen vom unredlichen Buchhändler und seinen Spießgesellen.

Gravatar: Tom

Und dabei kann die SPD noch froh und glücklich sein, weil viel zuwenige wissen, aus welcher parteilichen Ecke diese geniale Idee mit der Nationalhymne kommt, sonst wären die Herr-und Damenschaften bei minus 15 Prozent.

Gravatar: Peter

15% zuviel

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