Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
Julie Jeanne De LespinasseSigmar Gabriel will die Schuldenunion

Rechtzeitig vor den nächsten Wahlen zum Deutschen Bundestag 2013 bringt sich SPD-Chef Sigmar Gabriel in Stellung. Wenn er sich in seiner Partei damit durchsetzt, sind die Fronten geklärt, dann dürfte dem Wähler die Entscheidung schon ein wenig einfacher fallen. Denn Gabriel redet unverhohlen einer Übernahme der Schulden der Krisenstaaten das Wort.
Heftigen Applaus erhält der SPD-Mann von der Grünen-Frau Claudia Roth, die ihn nun auf ihrer, der grünen Seite weiß. Sie sucht nach einem Weg zur »Rettung des europäischen Projekts« und nach einer Zukunft »für ein integriertes, demokratisches und soziales Europa«. Der Frankfurter Rundschau sagte sie: »Ich begrüße es, wenn die SPD sich in ihren Überlegungen immer mehr auf grüne Positionen zubewegt«.
Der bayerische Finanzminister Markus Söder warf Gabriel indes »Verschleuderung von Volksvermögen« vor. Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt lehnte Gabriels Idee ab.
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(oe)














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Wenn man allein schon die Bilder von ihm beim Banalitäten-Twittern sieht, in seiner Freizeit-Kluft, ein feister kleiner Sack, dann kann einen nur noch das Entsetzen packen, welch Negativ-Auslese dieses System hervorbringt.