Österreichs Bundeskanzler auf Antrittsbesuch in Berlin

Sebastian Kurz: Sichere EU-Außengrenze statt Quotenverteilung

Österreichs neuer Bundeskanzler Sebastian Kurz vollzieht an diesem Mittwoch seinen Antrittsbesuch in Berlin. Dazu bekräftigte der 31-jährige seine Forderung, über einen ordentlichen Schutz der EU-Außengrenze reden zu wollen, nicht über Asylquoten.

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Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz fordert endlich »einen ordentlichen Schutz der EU-Außengrenzen und nicht nur die ständige Diskussion über die Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der Europäischen Union nach Quoten« in den Mittelpunkt zu rücken. Viele Staaten hätten sich zuletzt »in die richtige Richtung bewegt«.

Der ÖVP-Politiker betonte, es sei »höchst ungerecht«, dass letztlich Schlepper entschieden, wer nach Europa gelangen könne. »Wer sich einen Schlepper leisten kann und sich illegal auf den Weg macht, der kommt nach Europa durch. Wer das nicht tut, bleibt im Kriegsgebiet oder anderswo auf sich allein gestellt. Das kann nicht das Modell der Europäischen Union sein.«

Kurz machte sich dabei für für Asylzentren außerhalb Europas stark. Bis solche möglich seien, müssen noch »viele weitere Zwischenschritte folgen, sonst können die Migrationszahlen jederzeit wieder ansteigen«. Die Migrationskrise sei nach wie vor nicht gelöst. Die Europäische Union dürfe sich auch nicht immer noch mit einem Beschluss von 2015 beschäftigen, 160.000 Asylbewerber zu verteilen.

»Selbst wenn das System der Quotenverteilung funktionieren würde, was es nicht tut, würde das nur eine Zeitverzögerung bedeuten. Denn wenn man Menschen gegen ihren eigenen Willen und gegen den Willen der Staaten in Länder wie Polen bringen wird, werden sie nach wenigen Jahren die Niederlassungsfreiheit in der EU genießen und somit später nach Deutschland oder Österreich kommen« erklärte Kurz.

»Ich hoffe sehr, dass wir bald in eine Phase kommen, in der wir die nachhaltigen Lösungen implementieren und nicht in der Selbstbeschäftigung verharren«, ergänzte der 31-jährige. An diesem Mittwoch weilt Sebastian Kurz erstmals in seiner Funktion als österreichischer Kanzler in Berlin, wo er seine bundesdeutsche Kollegin Angela Merkel nun auch auf Augenhöhe treffen wird. Die Unterschiede in der Migrationspolitik werden sicher ein Thema sein.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl

»Ich hoffe sehr, dass wir bald in eine Phase kommen, in der wir die nachhaltigen Lösungen implementieren und nicht in der Selbstbeschäftigung verharren«
Lösungen?? schön wärs,, ist doch das ganze debakel Problemorientiert so das die verschlepperei und mauschellei gegen jedes Recht weiter fortgesetzt wird.
Meine hochachtung trotzdem diesem Jungspund der Politik für seine weitsichtigkeit, hoffentlich wird er von Merkel nicht mit ihrem SED-Virus infiziert....

Gravatar: Andreas Berlin

Das, was Herr Kurz zu dieser Problematik beschreibt, klingt alles so sinnvoll und logisch. Und es deckt sich mit dem, was unter vernünftigen Leuten in meinem Umfeld seit 2015 diskutiert wird. Warum kann das ein so junger Mensch erfassen und in Deutschland wird so getan, als würde wir der Welt helfen, wenn wir unser Land fluten? Ich habe am Montag den Plasberg-Talk in der ARD gesehen und war wieder einmal fassungslos, wie Frau Dreyer von der SPD über die Flüchtlingsproblematik gesprochen hat. Die Schilderungen kommen einem vor, als würden schreiende, hungernde, verwahrloste Kinder, die tausende Kilometer unterwegs waren, abgemagert und krank endlich angekommen, ihre knochigen Hände durch die Gitter an unseren Grenzen ausstrecken und um Hilfe bitten. Die müssen doch reindürfen und das geht doch auch gar nicht nach oben zu begrenzen. Sehen die das wirklich so? Ist Herr Kurz ein überragendes Genie, der allein die Dinge auf den Punkt bringen kann? Und (wichtigste Frage in diesem Zusammenhang) kann sich Deutschland nach dem Grundgesetz an Österreich anschließen?

Gravatar: Aufbruch

Natürlich hat Sebastian Kurz Recht. Aber was will er bei einer Kanzleri ausrichten, die bis in die Kommunen durchregiert und die Bürgermeister mehr Buntheit für ihre Städte fordern lässt? Nein, Merkel ist auf EU-Linie und die EU auf Linie der transatlantischen Strippenzieher, die Europa auf Teufel komm heraus mit Migranten fluten wollen.

Hier endlich mal dafür zu sorgen, dass dem Bürger mal reiner Wein im Hinblick auf die Immigrationspolitik eingeschenkt wird, wäre ein guter Anstoß, dem Kurz Bewegung geben könnte.

Gravatar: Sebastian Albrecht

@Andreas Berlin: Nach dem Grundgesetz sicherlich nicht, aber vielleicht können die Länder der Bundesrepublik Deutschland der Republik Österreich beitreten.
Es gibt ja auch nur, dass von den Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg erlassene Anschlussverbot für Österreich an Deutschland, nicht umgekehrt.

Gravatar: egon samu

Sebastian Albrecht 17.01.2018 - 12:29
Einzelne Gebiete von Deutschland wo die Mehrheit noch selbst denken kann könnten sich Ungarn als Exklave anschließen.
Mit Ceuta und Melilla geht das auch.....sogar auf einem anderen Kontinent.

Gravatar: Karl Napp

Tu Felix Austria hast einen Bundeskanzler, der sich um Dich kümmert, weil er von Deinen Bürgern für Dich gewählt ist und von Dir bezahlt wird.

Und was haben wir? Eine Bundeskanzlerin, die sich um das Weltenheil und die Weltbevölkerung kümmert, weil sie meint, von der Weltbevölkerung berufen zu sein und von der UN bezahlt zu werden. Sie sollte mal ins amtliche deutsche Wahlergebnis, ins Grundgesetz und auf ihren Gehaltszettel schauen!

@ S. Albrecht: Ich meine, das Anschlußverbot sei von den Siegern schon nach dem 1. Weltkrieg erlassen worden, weil das neue, kleine Deutsch-Österreich mit überwältigender Mehrheit für den Anschluß an Deutschland war.

Natürlich wäre es ein Fest, wenn der Bundespräsident vom Fenster des Schlosses Charlottenburg aus den Menschen zurufen würde: "Hiermit verkünde ich den Anschluß meiner Heimat Deutschland an die glückliche Republik Österreich".

Gravatar: Rolo

Gott sei Dank gibt es in der EU Politiker wie Sebastian Kurz und andere, die sich der von Berlin und Brüssel unterstützten Invasion von Nichtasylberechtigten überwiegend kulturfremden, muslimischen Asylbewerbern - Flüchtlingen wiedersetzen! Wir brauchen mehr davon wie Kurz, Orban, und den anderen Regierungschefs der Visegragstaaten! Auf das politische Establishment der ALtparteien in Berlin und Brüssel können wir nicht zählen, denen liegt daran, dass erwirtschaftete Sozialvermögen der eigenen Bürger wie bisher weiter zu veruntreuen!

Gravatar: karlheinz gampe

Wenn es nicht mehr besser wird in Deutschland, dann sollte sich jeder vernünftige Bürger überlegen dieses kranke linke SED Stasi Land zu verlassen. Andere Länder locken mit extrem niedrigen Steuern. Wichtig ist mindestens eine Greencard zu haben so dass man jederzeit das Land verlassen kann. Falls Merkel und der fette Gabriel sagen, Niemand will eine Mauer bauen. Wenn die Deutschen gehen, sind die parasitären Politiker und ihre kranke linke Klientel am Ende.

Gravatar: Klingler

Herr Bundeskanzler, sie gehören genau zum EU-Wasserkopf, wie diese "Raute des Grauens ". Genau das ist der Plan gewessen, die Flutung Europas mit Illegalen. Und plötzlich schreien alle nach der europäischen Grenzsicherung. Keiner will mehr die nationalen Grenzen sichern. Von Anfang an war es so geplant. Und wenn die europäischen Grenzen geschlossen sind, werden aus Illegalen Legale gemacht.

Gravatar: meier

Der Herr Kurz ist, wie man sagt, ein Dampfplauderer. Seit 7 Jahren ist Herr Kurz in der österreichischen Regierung und er "fordert, beabsichtigt, will, usw.", aber getan hat er NICHTS. Die Balkanroute ist NICHT geschlossen und alleine Ungarn hat gehandelt, aber nicht Herr Kurz, wie er immer wieder lügenhaft behauptet. Die Grenzen sind nach wie vor offen, sowohl in Österreich und der EU. Es hat sich NICHTS geändert, es wird nur geplappert. Herr Kurz ist deshalb ein LÜGNER und BLENDER. Während er in Deutschland groß das Maul aufmacht, werden im selben Zeitraum wieder tausende illegale Migranten von NGO's, italienischer Küstenwache, EU (Sophia) und der Guardia di Finanza nach Italien geschleppt.
(Quelle: italienische Nachrichtenagentur ANSA:
http://www.ansa.it/sito/notizie/cronaca/2018/01/16/migranti-1.400-salvati-oggi-2-morti_f6af7514-8f8d-4423-9f7c-78737d57a547.html)

ES ZÄHLT NUR DIE REALITÄT. TAG FÜR TAG WERDEN FAKTEN GEMACHT, SOLANGE, BIS ES KEIN ZURÜCK MEHR GIBT.
LASST EUCH NICHT VON KURZ & CO VERARSCHEN.
WIDERSTAND.

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