Schwere Mängel in “Gutachten” zur Familienpolitik

04. Februar 2013, 04:56 | Kategorien: Lebenswelt | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Prof. Dr. Johannes Schroeter/privat
Redaktion (ks)

Der Familienbund der Katholiken Bayern hat die jüngsten Bilanzen zur Wirksamkeit familienpolitischer Leistungen in Deutschlandals  ”methodisch absolut mangelhaft” kritisiert. Der volkswirtschaftliche Wert der familiären Erziehungsleistung würde vollkommen ignoriert und die finanziellen Leistungen der Eltern übergangen. „Die Bilanzierung der familienpolitischen Leistungen krankt an methodischer Inkompetenz. Das führt zu absurden Ergebnissen”, so der Landesvorsitzende Dr. Johannes Schroeter.

Außer den Dienstleistungen der Familien würden auch deren finanziellen Leistungen ignoriert. In die fragwürdigen Bilanzen gingen immer nur die Zahlungen der Gesellschaft an die Familien ein, niemals die Zahlungen der Familien an die Gesellschaft. So werde zum Beispiel kaschiert, dass der Staat das Kindergeld durch verfassungswidrige Besteuerung des kindlichen Existenzminimums finanziere. Zwei Drittel des Kindergeldes (26 Milliarden EUR von 39 Milliarden EUR) bezahlten die Eltern selber.

“Wir schlagen vor, dass die Ökonomen die Methoden der Ökobilanzierung nach der Norm DIN EN ISO 14040 übernehmen. Das ist eine beispielhafte Methodik, um komplexen Sachverhalten wirklich gerecht zu werden.”

 

Familienbund der Katholiken Bayern

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