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Schwedischer Unternehmer verdoppelt seinen Gewinn in der Asylindustrie

Jokarjo AB ist eines der größten schwedischen Unternehmen im Bereich der Betreuung von Asylunterkünften. Das bis 2013 eher vor sich hin darbende Unternehmen hat 2016 ein Rekordjahr hingelegt. Der Gewinn aus dem Vorjahr wurde verdoppelt: 120 Millionen Kronen (knapp 12,5 Millionen Euro) strich Eigentümer Bert Karlsson nach Steuern ein.

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Die Schweden sind mitunter ein ulkiges Völkchen. Für eine richtige Flasche Bier greifen sie freiwillig tief in die Tasche, ab Freitag um eins liegt das Behörden- und Firmenleben brach (»Fredagsmyset«) und man ignoriert das Leben in der Nachbarwohnung weitestgehend. Aber wenn es um Einkünfte und Steuererklärungen geht, dann wird der Schwede an sich neugierig. Jedes Frühjahr übertrumpfen sich die Medien in Berichten darüber, welcher Promi, Sportler oder TV-Star welche Einnahmen versteuert hat. Und diese Berichte erfreuen sich größter Beliebtheit beim Publikum. Datenschutz? Fehlanzeige.

Dieses Jahr taucht in den oberen Rängen ein Unternehmer auf, der bis dato bestenfalls bei Branchenkennern bekannt war: Bert Karlsson, Gründer und Miteigentümer von Jokarjo AB. Bert Karlsson ist Asylentreprenör, also jemand, der Aufträge für die Asylpolitik ausführt. Anders als in Deutschland geht man in Schweden ganz offensiv mit dem Begriff »Asylindustrie« um. Faktisch hat diese Politik Arbeitsplätze geschaffen und dient vielen Menschen als wirtschaftliche Existenzgrundlage. In Deutschland profitieren ebenfalls von der von Merkel zu verantwortenden Asyl- und Flüchtlingspolitik etliche Verbände und Unternehmen, bestreiten aber, dass sich ein entsprechendes Geschäftsfeld eröffnet hat.

Doch Bert Karlsson geht nicht nur offensiv mit dem Fakt an sich um, sondern publiziert seinen wirtschaftlichen Erfolg ganz ungeniert in den schwedischen Medien. Wie er dem schwedischen Magazin »Expressen« mitteilte, hat sein Unternehmen in 2016 den Umsatz von 438 Millionen Kronen aus 2015 auf 747 Millionen Kronen erhöht. Der Gewinn verdoppelte sich von 62 Millionen Kronen (2015) auf jetzt 120 Millionen Kronen. 

Das Unternehmen betreut 60 Asylunterkünfte mit rund 10.000 Asylanten, ist eine Aktiengesellschaft in Familienbesitz und konnte 2015 seinen Aktionären insgesamt 36 Millionen Kronen an Dividende auszahlen. In welchem Umfang die Dividenden für 2016 veranschlagt werden, ist derzeit nicht bekannt. Karlsson zeigt sich mit den Zahlen mehr als zufrieden und sieht darüber hinaus keinen Unterschied darin, ob er nun Asylanten betreut und dafür Steuergelder einstreicht oder ob er dies mit Straßenbau oder anderen infrastrukturellen Maßnahmen erhielte.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Franz Horste

Ein geldgeiler Unternehmer macht einen Reibach mit muslimischen Eroberern, die sich nach der Verhätschelung auf Staatskosten an Mädchen und Frauen vergehen. Die Bevölkerung kehrt dies unter den Teppich und zahlt stillschweigend weiter, was sich wiederum findige Unternehmer unter den Nagel reißen. Auch nicht anders als in Deutschland, bloß hier erfährt keiner was davon.
Die einen verdienen sich eine goldene Nase auf unsere Kosten. Die anderen werden kostenlos bis ins kleinste Detail von uns betüttelt.
http://wort-woche.blogspot.de/2016/07/kostenfreie-therapien-fur-abgelehnte.html

Gravatar: Gisela Glatz

In Deutschland werden ebenfalls solche Leute steinreich, aber es wird nirgends erwähnt und auch nicht über die sogenannte "Asylindustrie" gesprochen. Die Unternehmer werden sich dafür bei Merkel bedanken, weil sie durch diese Geschäfte noch reicher werden. Aber in Deutschland will das ja niemand wissen. Den Einzelnen geht es noch viel zu gut, als das er sich mit der wahren Politik auseinandersetzt. Viele machen es wie der Vogel Strauß und stecken den Kopf in den Sand. Doch das Erwachen wird nicht lang auf sich warten lassen. Die Armut in den unteren Schichten haben wir bereits und die Mittelschicht zieht nach. Aber alles wurde vom deutschen Bürger so gewählt.

Gravatar: Britta

Und weil es hier auch so zugeht wie in Schweden
empfehle ich mit gutem Gewissen das Buch von

Udo Ulfkotte

Die Asylindustrie

Gravatar: Werner Müller

Der hat erst mal alles richtig gemacht, nicht jammern, immer aus den gesetzlichen Rahmenbedingungen das beste für sich und die Firma herausholen.

Anerkennung

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