Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
Julie Jeanne De LespinasseSchuldenstände in Euro-Zone klettern weiter

Die Schuldenstände werden in annähernd dem gesamten Euroraum steigen. Nur für Griechenland erwartet man 2012 einen Rückgang um 4,7 Prozent. Dies geht aus einem neuerlichen Untersuchungsbericht der Bundesregierung hervor. Demnach werden die Hellenen ihren Schuldenstand von 165,3 Prozent im vergangenen Jahr auf 160,6 Prozent in diesem Jahr verkleinern. Jedoch prognostiziert der Bericht, dass die griechischen Schulden 2013 wieder auf 168 Prozent klettern.
Der Bericht wirft ein beunruhigendes Licht auf die Lage der Staatsfinanzen der Euro-Mitglieder. Demnach werden die Schulden in Belgien, Spanien, Italien Irland und Portugal steigen. Belgiens Verbindlichkeiten werden erstmals die Marke von 100 Prozent des BIP überschreiten. In Deutschland fällt der Anstieg laut Bericht geringer aus. Die vorhergesagt wird eine Erhöhung um einen Prozentpunkt auf 82,2 Prozent.
EU-Mitgliedstaaten außerhalb der Eurozone werden hingegen Ihre Schulden verringern können und dies zum Teil deutlich, wie der Bericht konstatiert. Genannt werden Polen (-1,3); Ungarn (-2,1); Schweden (-2,8) und Dänemark (-5,6)
Lesen Sie hier den Bericht.




















Ursula von der Leyen, Annette Schavan, Ulla Schmidt, Andrea Ypsilanti, Angela Merkel. Fangen wir nun vielleicht mit der Umverteilung dieser hübschen Riege in Richtung Österreich an. Möglicherweise könnten Sie, Frau Schwentner, diese besondere Umverteilung beschleunigen. Geht das? Sie würden Ihren nördlichen Nachbarn damit deutlich entlasten. Haben Sie Dank Österreich und auch noch Grüße von Horatio Nelson im voraus
Man kann Politikern, respektive dem gleichgeschalteten Einheitsparlamant doch nix mehr glauben. Das Griechenland etwas “abweicht”, hängt sicher mit den “Schuldenschnitt” zusammen. Das muss man aber auch so darstellen. Das die Schulden allgemein steigen, halte ich für sehr wahrscheinlich und das ist auch gut so. Dann fährt die Dreckkarre endlich ordentlich vor den Baum. Vermutlich kanns Frau Merkel noch bis zur nächsten Bundestagswahl hinzotteln.
Sind die Schuldenstände nicht langsam egal? Es läuft ja doch alles auf den großen Knall hinaus. Und vielleicht ist das sogar gut so.
Mir fällt es gerade wie Schuppen von den Augen: Das ist das alternativlose Wachstum, von dem Großmeisterin Merkel dauernd palavert. In dem sie die Schulden des Landes wachsen lässt, optimiert sie die Gewinne der Heuschrecken und Unternehmen. Das Humankapital darf diesen sozialisierten Schaden dann bezahlen.