Landesschülerrat wollte bei Diskussion mit Jugendverbänden AfD-Jugend »JA« nicht ausladen

Schülerdiskussion in Potsdam nach Antifa-Drohungen abgesagt

Der Landesschülerrat plante in Potsdam eine Diskussion mit den Jugendorganisationen der Parteien zur Bundestagswahl und hielt an der Einladung der AfD-Jugend fest. Nach Gewaltdrohungen der Antifa erfolgte heute auf Wunsch der Polizei eine Absage.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Brandenburg, Potsdam, Landesschülerrat, Linksextremisten, Antifa, Toni Lehnert, Jung Alternative, AfD, Bildungsministerium, Bundestagswahl, Polizei
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Der Landesschülerrat und das Brandenburger Bildungsministerium sagten in Potsdam eine für diesen Mittwoch zur Bundestagswahl geplante Diskussionsveranstaltung mit Nachwuchspolitikern aus Sicherheitsgründen ab.

Linksextremistische Gruppen wie »Emanzipatorische Antifa« und das Bündnis »NoPegida« drohten, die Versammlung mit aller Gewalt zu verhindern. Sie zeigten dabei im Internet Fotos von den Hamburger G20-Krawallen.

Nach Aussage des Sprechers des Landesschülerrates, Toni Lehnert, sei der entscheidende Impuls zur Absage von der Polizei ausgegangen. Die Polizeidirektion Potsdam teilte mit, dass sie die Sicherheit der Teilnehmer nicht gewährleisten könne. 

Dieses sei weder am ursprünglichen Ort Einstein-Gymnasium noch im dann als Ausweichquartier geplanten Bildungsministerium der Fall. Es wurden von der Polizei etwa doppelt so viele Gegendemonstranten wie Debattenteilnehmer erwartet.

Gegenstand der Drohungen war, dass neben den Vertretern der anderen politischen Jugendorganisationen im Podium auch ein Vertreter der AfD-Nachwuchsorganisation »Junge Alternative« mitdiskutieren sollte. 

Der Schülerrat verteidigte noch vor Tagen, dass seiner Ansicht nach in einer demokratischen Diskussion alle zugelassenen Parteien vertreten sein sollten. Toni Lehnert bedauert, es wäre fatal, wenn jetzt der Eindruck entstünde, vor gewaltbereiten Demonstranten einzuknicken. 

Man werde versuchen, noch vor der Bundestagswahl einen neuen Termin zu finden, betont der 17-jährige Sprecher des Landesschülerrats der jetzigen Absage trotzend. Er will an der Veranstaltung in dieser Form festhalten.

Die Nachwuchsorganisationen von SPD, Grünen und Linkspartei forderten den Schülerrat zuvor dazu auf, die Junge Alternative auszuladen. Dieser widersprach, man werde alle im Landtag vertretenen Parteien berücksichtigen.

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses der Potsdamer Stadtverordneten, Clemens Viehrig (CDU), bezeichnete die Absage als einen Tiefpunkt für die Demokratie und hinterfragte, wieso eine solche Veranstaltung auf dem Ministeriumsgelände nicht durchführbar sei, wohin man zuletzt noch ausweichen wollte. Wenn nicht dort, wo dann?

Konträr zu den linken Aufrufen äußerte sich der ehemalige Chef der Potsdamer Linken, Sascha Krämer: »Es ist besser, die AfD-Jugend inhaltlich zu stellen, als sie als selbsternannte Märtyrer rumrennen zu lassen«.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Heinz Becker

Es hätte so einfach sein können: Anonymer Personenschutz für die Schüler und die AfDler und ein verstecktes SEK am Tag der Veranstaltung. Die Nazis von der Antifa auf frischer Tat verhaften und ihnen den Prozess machen - aber auch da versagt wieder einmal der Merkel-Staat.

Gravatar: Bürger

Die Afd ist die einzige demokratisch verbliebene Partei!

Die "Linken", sei es SPD, Grüne, Linke, Antifa, kennen nur Gewalt. Hamburg ist das neueste Beispiel, auch die angekarrten Krawallbrüder der Linken zu den Pegida-Kundgebungen zeigen auf, daß nur noch Gewalt gegen Andersdenkende durchgesetzt wird.
Und jetzt kuscht die Berliner Polizei. Na, dann gute Nacht liebes Heimatland, es tut mir nur für einen kleinen Teil unserer Jugend leid, was kommt auf diese zu?

Gravatar: M.B.H.

So weit ist es schon gekommen!
Meinungen die nicht passen, dürfen nicht gehört und gesagt werden. Dies bestimmt der linke Mob.
Den Linken und Grünen wird nicht der Mund verboten,
was ist das noch für eine Demokratie?
Wähler wacht endlich auf!!!!
Hamburg zeigt wo es hingeht, das ist nur der Anfang.
Wer über die
AFD herzieht sollte erst mal das Wahlprogramm lesen.
Schweiz, Canada und Australien kommen mit diesem Program schon viele Jahrhunderte gut und ohne Kriege durch die Zeit. Sie ist auf jeden Fall eine Alternative
zu unseren Selbstvernichterparteien wie die Linken und Grünen.

Gravatar: MichaelW

Es spricht für den Landesschülerrat, dass er alle Parteien einladen wollte. Es spricht gegen die Polizei, dass sie ihre Kapitulation erklärt. Wie auch in HH: Die Polizei ist nicht mehr in der Lage, die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten. Eine Pleiteerklärung!

Gravatar: Gerd Müller

Diese Bundesregierung hat erreicht, daß friedliebende, demokratische Bürger als Nazis diffamiert werden und gleichzeitig das Land im Griff der linken Verbrecher wie Antifa und ähnlicher verbrecherischer Organisationen befindlich ist ......

Danke Frau super Merkel und Konsorten !

Gravatar: Klaus Reichel

Einfach widerlich und mit Sicherheit der Falsche Weg, dieses EInknicken vor linksextremistischen Drohungen. Es hieß einmal, wir hätten einen "starken Staat" - ist der nur noch gegenüber gesetzestreuen Bürgern und "Reichsbürgern" stark?

Es wäre die Aufgabe der Polizei gewesen, diese Veranstaltung zu schützen und nicht sie zu verhindern.

Gravatar: Heinz

Real existierende Demokratie 2017.

So wird es wohl weitergehen in diesem Einheitsparteien-Staat.

Gravatar: Gero Pischke

Ich glaube nicht, dass die Polizei das freiwillig entschieden hat ...

Gravatar: Bálint József

Daß die Polizei die Sicherheit der Teilnehmer nicht gewähren kann, ist nur ein vorgeschobener Grund. Die etablierten Parteien haben einfach keine Gegenargumente gegen die AfD. Deswegen wollten sie die Junge Alternative von vornherien ausladen. Da greifen sie gerne auf ihre linken Schlägertrupps, die Antifa heißen, in Wirklichkeit aber gutbezahlte Söldner der Politik sind.
Überhaupt, seit Hamburg ist mir in den Sinn gekommen, was wir jetzt in Deutschland haben, kann als Neostalinismus, Neoleninismus(?), Neokommunismus(?) bezeichnet werden.
Die linken Chaoten in Hamburg, und auch anderswo, haben keinem bösen Kapitalisten einen Schaden zugefügt, aber den deutschen Mitmenschen die Autos abgebrannt, Geschäfte geplündert. Und die Politik hat das von vorherein gewusst, daß es so kommen wird. Anders ausgedrückt: Es war so gewollt. Es hätte sehr gut verhindert werden können, die haben es aber nicht getan. Merke: Der Feind ist der Deutsche, ausführendes Organ der etablierten Politik sind die linken Schlägertrupps.

Gravatar: Zicky

Es ist völlig OK, dass die Veranstaltung abgesagt wird. Wenn Terroristen wegen einer Veranstaltung eine Schule und damit Kinder bedrohen, sollte man die Veranstaltung zum Wohle der Kinder absagen. Gleichzeitig sollte man mit aller Härte gegen die Terroristen vorgehen, die eine freie Meinungsbildung und Demokratie in Deutschland mit Gewalt verhindern wollen. Sie sind in den Parteien Grüne, Linke und SPD zu suchen. Es ist eine Schande für Deutschland, dass man unserer Jugend mit Gewalt verbietet, sich eine eigene politische Meinung zu bilden. Deutschland ist mit diesen oben genannten Parteien auf dem Weg zurück in die Zukunft. In die Nazizeit. Die Jugend, denen mit Gewalt ihre eigene Meinung genommen wird, wird mit Gewalt darauf antworten. Das ist das, was sie daraus lernen. Mit Gewalt geht alles in Deutschland.

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