Muslims schmeißen Muslims aus ihrem Land

Saudi-Arabien deportiert 40.000 Pakistani wegen Terrorgefahr

Saudi-Arabien hat in den letzten vier Monaten über 40.000 Pakistani des Landes verwiesen. Offizielle Begründung: Drogenhandel, Raub, Diebstahl und Verbindungen zum Terrornetzwerk IS/DAESH

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Das Königreich Saudi-Arabien, ein muslimischer Staat, hat in den letzten vier Monaten 40.000 pakistanische Glaubensbrüder aus dem Land deportiert. Das schreibt das britische Nachrichtenmagazin »Independent« mit Bezug auf die in Saudi-Arabien erscheinende »Saudi Gazette«. Die Gründe für diese Deportation seien laut Berichten die Verbindung vieler Pakistani zum Terrornetzwerk IS/DAESH sowie die Anhäufung von pakistanischen Staatsangehörigen bei Rauschgiftdelikten, Raubüberfällen und Diebstählen.

Offizielle saudische Quellen berichten von über 240.000 Deportationen ausländischer Staatsangehöriger in den Jahren von 2012 bis 2015. Der englische »Guardian« hatte im Januar 2014 berichtet, dass angeblich innerhalb von einem Zeitraum von nur drei Monaten sogar 250.000 Ausländer aus Saudi-Arabien herausgeworfen wurden. 

Um einer weiteren Gefährdung durch pakistanische IS-Sympathisanten vorzubeugen, will der saudische Sicherheitsrat nun weitere Schritte einleiten. Zukünftig sollen Migranten aus Pakistan einer genaueren Überprüfung (einem sogenannten »Screening«) unterzogen werden, bevor sie die Grenze zu Saudi-Arabien überschreiten dürfen. Schätzungen zufolge leben derzeit rund 900.000 Pakistani in Saudi-Arabien, die hauptsächlich in der Bauindustrie oder im Niedriglohnsektor beschäftigt sind.

Einmal abgesehen davon, dass deutsche »Qualitätsmedien« über diese Vorgänge nicht berichten (Trumps weniger einschneidende Maßnahmen sind da offensichtlich viel ergiebiger), bleiben natürlich auch entsprechende Wortmeldungen deutscher Altparteienpolitiker aus. Schließlich ist Saudi-Arabien ja einer der wichtigsten Geschäftspartner der Merkel-Regierung in der Region und zahlt gerne und reichlich insbesondere für deutsche Waffenlieferungen. Einen solchen Kunden darf man mit etwaiger Kritik an dessen Innenpolitik nicht verärgern.

Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Otto nagel

Prima, da kommt wieder Arbeit auf die gegenwärtige deutsche Machthaberin und ihre Willkommensklatscher zu !
Bestimmt hat sie die Einladung schon überbracht und die Charterflugzeuge fliegen sie schon ein, diese hochqualifizierten islamistischen "Schutzsuchenden" !
Wetten !

Gravatar: Karin Weber

Otto nagel 16.02.2017 - 12:20

Ja, das war auch mein erster Gedanke: "MNA = Merkel nimmt alles!" (... und bist du noch etwas schlimmer, Merkel nimmt dich immer!)

Alles was andere Länder loswerden wollen, wird hier mit Teddybären und Willkommensgeschrei begrüßt. Wie blöd muss man eigentlich sein, um so zu sein?

Gravatar: Franz Horste

Sau-die-Arabien ist die schlimmste Religions-Diktatur der Welt. Solange unsere christlich-religiös-verzückten Parteibonzen sich in Glaube und Hoffnung statt in Wissen und Taten ergehen, braucht sich niemand wundern, dass die opportunistische Journaille an die Macht der religions-verrückten Ignoranz anschleimt, um das Volk mit irren Machthabern gemeinsam mundtot zu schächten.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/02/kirchen-sollen-sich-nicht-in.html

Gravatar: Dirk S

Saudi-Arabien schmeißt Leute wegen Terrorismus und Verbindungen zum IS raus? Der ist gut. Wenn die Saudis den IS bekämpfen wollten, dann würden die dem einfach die Gelder streichen.
Kein Land auf der Welt tut mehr für den Terror als Saudi-Arabien. Kaum eine Terrororganisation, die nicht von den Saudis finanziell unterstützt wird. Wären die Saudis nicht der wichtigste Öllieferant der USA und würde denen nicht halb New York gehören, sie würden schon längst auf der Liste der Schurkenstaaten stehen.

Listenfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: R. Avis

Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, wie dick die praktizierte saudi-israelische Freundschaft ist? Saudi-Arabien finanziert den Daesh, Israel bildet saudische Einheiten aus, islamische Terroristen kämpfen gegen den Moslem Assad, aber nicht gegen den Staat Israel.
Da scheinen gemeinsame Interessen wichtiger zu sein als ideologisch/religiöse Gegensätze und während die Herrschenden sich einig sind, waten ihre Völker im Blut.

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