Oft bringt der Taumel der Gesellschaft jene zu schwerem Absturz, die er aufregend emporhob.
Julie Jeanne De LespinasseRösler stärkt Weidmann den Rücken

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) stärkt Bundesbankpräsident Jens Weidmann im Streit um Staatsanleihekäufe durch die EZB den Rücken. »Anleihenkäufe können keine dauerhafte Lösung bleiben, weil sie die Inflationsgefahr befördern«, sagte Rösler gegenüber der Rheinischen Post.
Er verwies dabei auf Äußerungen, die EZB-Präsident Mario Draghi selbst vorgebrachte – obwohl diese seiner jetzigen Linie widersprechen. Demnach könnten Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität des Euro nur durch strukturelle Reformen in den einzelnen Ländern gesichert werden. Dies müsse der Kurs sein, betonte Rösler. »Es ist deshalb genau richtig von der Bundesbank und Jens Weidmann, immer wieder darauf hinzuweisen«.
Recht hat Rösler vor allem, weil die Finanzierung von Staatschulden über die Zentralbank insolventen Staaten vom Reformdruck befreit. Die Schulden werden dann durch den damit einhergehenden Geldwertverlust auf den gesamten Währungsraum sozialisiert.
So verwundert es nicht, dass insbesondere finanziell angeschlagene Länder wie Spanien und Italien für diesen Weg eintreten. So stellte sich der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hinter die Pläne der EZB und ihres Präsidenten Draghi.
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(OS)
























FRank-Waltr Steinmeier ist ein beliebter Außenminister. Die Frage, ob er auch ein “guter” ist, möchte ich hier einmal außen vor lassen. Im Augenblick aber erleben wir diesen Mann nur noch als Wahlkämpfer, indem er ständig zu Fragen äußert, die mit seiner Regierungstätigkeit nichts zu tun haben. Ich weiß nicht, ob er sich und seiner Partei damit einen Gefallen tut. Denken wir an Schröder, der von vielen nicht wegen sondern trotz seiner Parteizugehörigkeit zur SPD geschätzt haben.