Stammkunde aufgrund Parteizugehörigkeit rausgeworfen

Reisebüro verweigert Buchung wegen AfD-Mitgliedschaft

Bizarr: Viele Jahre lang buchte Dr. Rainer Balzer seine Reisen über ein gewisses Reisebüro, bis er für die AfD in den baden-württembergischen Landtag gewählt wurde. Seitdem verwehrt man ihm und seiner Familie dort jegliche Reisebuchungen.

Foto: Youtube (Screenshot)
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Rainer Balzer, AfD, Diskriminierung, Meinungsfreiheit, Baden-Württemberg
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Das Grundgesetz gibt neben vielen Grundwerten wie der Meinungsfreiheit auch im Artikel 3 vor, dass niemand in Deutschland wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Wie anders hier die Realität aussehen kann, zeigen immer neue Fälle selbsternannter Gutmenschen im allgemeinen Umgang mit Mitgliedern und Mandatsträgern der AfD.

Das kann dann auch recht bizarre Formen annehmen, wie etwa bei Dr. Rainer Balzer, der über viele Jahre ein treuer Kunde des First-Reisbüros im baden-württembergischen Bad Schönborn war. Dort buchte dieser jährlich größere und kleinere Reisen. Über die Jahre kannte man sich und war gut vertraut. Schließlich wurde im März 2016 Balzer für die AfD zum Landtagsabgeordneten in Stuttgart gewählt.

Als mit dem als Wählerauftrag neu errungenen Mandat Balzers politische Haltung bekannt wurde, wurde seitens des Reisebüro-Unternehmens jeglicher Kontakt zu ihm aufgekündigt. Doch nicht nur das: Auch seinen Familienmitgliedern verwehrte man Buchungen. So wurde seine Frau in Sippenhaft genommen und als Kundin abgelehnt, als sie stattdessen dort eine Reise buchen wollte.

Stellungnahmen zum Verhalten, einem Menschen das Buchen einer Reise allein wegen seiner Zugehörigkeit zu einer immerhin von 15 Prozent der Wähler gewählten Partei zu verweigern, lehnte das Reisebüro ab. Dazu äußern wir uns nicht, hieß es auf entsprechende Nachfragen.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Anton

Sollte es alles den Tatsachen entsprechen, daß ein Kunde
wegen seiner Parteizugehörigkeit zu AfD abgelehnt wird,
MUSS DEM UNTERNEHMEN MIT SOFORTIGER
WIRKUNG DIE LIZENZ ENTZOGEN WERDEN!!!

Gravatar: H.Martin

Diese sogenannten Gutmenschen sind einfach nur widerlich. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. H.Martin AfD Wähler

Gravatar: R. Avis

Dann macht eben ein anderes Reise-Unternehmen das Geschäft mit Familie Balzer. Der Reise-Unternehmer könnte sich immerhin mit einem Symbol am Eingang outen, damit nicht aus Versehen AfD-Wähler dort reingehen und ahnungslos ihren Urlaub buchen. Womöglich landen sie dann in einer Ferien-Anlage mit Gender-Klos und Päderasten-Abenden. Satans-Kult nur für Premium-Kunden.

Gravatar: HDM

Da es hier doch (den einen oder anderen) AfD-Sympathisanten gibt, hier ein kleiner Auszug aus der Webseite der FIRST Reisebüros:

IMPRESSUM

FIRST REISEBÜRO
ist eine Marke der TUI Deutschland GmbH.

Nur mal so als Info, bei WEM Ihr nicht erwünscht seid :)

Gravatar: H.von Bugenhagen

Na iss denn dass
ALLE ,,AFD ,,ANHÄNGER...Achtung:euer Business in..
Taxis,Hotels,Restaurants,Werkstätten,Bordelle,Bars,Boutique,Mietwagen,Ärzte u.s.w. lasst euch den AFD Mitglieds Ausweis zeigen bevor ihr für eine andere Partei tätig werdet.

Gravatar: Dirk S

Zitat:"Das Grundgesetz gibt neben vielen Grundwerten wie der Meinungsfreiheit auch im Artikel 3 vor, dass niemand in Deutschland wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf. "

Das GG bindet nur für den Staat, hoheitlich handelne Institutionen und gemeinnützige Vereinigungen. Aber nicht Unternehmen (solange sie nicht gemeinnützig sind) oder Privatpersonen, für die gelten BGB, StGB usw.. Und deshalb kann man sich seine Geschäftspartner aussuchen und wenn einem die Nase nicht gefällt, dann macht man eben keine Geschäfte miteinander.
Warum wird das mit dem GG immer wieder von allen falsch wiedergegeben?

Anstelle von Herrn Balzer würde ich mir ein anderes Reisebüro suchen. Wenn jemand mein Geld nicht will, kein Problem, es gibt genügend andere die das gerne nehmen. Das ist das schöne an der Markwirtschaft. Und gerade wer eine Dienstleistung verkauft, kann bei seinen Kunden nicht wählerisch sein.

Wahlfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Karin Weber

Es gibt doch ein Antidiskriminierungsgesetz, einfach Strafanzeige erstatten. Dann würde ich das Reisebüro öffentlich beim Namen nennen. Warum nicht? ... es ist doch eine belegbare Tatsache.

Sucht man übrigens unter "Reisebüro Bad Schönborn", dann tauchen da 2 Reisebüros auf. Also wer erfahren will, wer genau dort rassistisch agiert, der kann es rauskriegen.

Gravatar: Stephan Achner

Wer immer dies will, sollte dieses offensichtlich hassgrüne Reisebüro einfach boykottieren.

Ich empfehle, mal auf die Homepage dieses Reisebüros zu gehen. Der Auftritt ist ziemlich Gaga, genauso wie der Umgang mit einem bisher guten Kunden. Aber was soll´s. Es gibt jede Menge anderer Reisebüros, die alle um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen und froh um jeden Kunden sind.

Herrn Dr. Balzer kann man nur empfehlen, seine Reisen bei z.B. den großen Reiseveranstaltern künftig selbst online zu buchen. Das ist völlig einfach und man erspart sich die Kundenunfreundlichkeit solcher Reisebüros wie hier in Bad Schönborn.

Gravatar: Gerd Schober

Adresse des Reisebüros veröffentlichen und zum Boykott aufrufen. Nur zehn Prozent weniger Umsatz und in den ehemaligen Geschäftsräumen macht ein Burger King auf...

Gravatar: Gerd Müller

Diese Reisebüro hat sich bereits dahin entwickelt, wo Leute wie der charakterlose Schulz oder Merkel oder, oder uns noch hin haben wollen.

Eins steht fest, mich bekehrt man nicht zu deren asozialen Wahnideen !

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